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Bis 2025 : Katharina Wagner bleibt Chefin in Bayreuth

  • Aktualisiert am

Katharina Wagner bleibt im Festspielhaus Bild: dpa

Hundertvierzig Jahre und kein Ende: Die Leitung der Bayreuther Festspiele bleibt in den Händen der Komponistenfamilie. Der Vertrag von Urenkelin Katharina Wagner ist um fünf Jahre verlängert worden.

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          Katharina Wagner (41) bleibt bis 2025 Chefin der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele. Die Gesellschafter-Versammlung der Festspiele beschloss am Freitag in Nürnberg eine Vertragsverlängerung um fünf Jahre. Der Vertrag soll in Kürze unterzeichnet werden, wie das bayerische Kunstministerium mitteilte. Ihr derzeitiger Vertrag läuft noch bis zum kommenden Jahr. Sie freue sich sehr darauf, „dass es eine kontinuierliche Fortsetzung und Weiterentwicklung unserer Arbeit“ geben wird, sagte Wagner der Deutschen Presse-Agentur.

          Die Urenkelin des Komponisten Richard Wagner (1813-1883) hatte die Festspielleitung im Jahr 2008 gemeinsam mit ihrer Halbschwester Eva Wagner-Pasquier übernommen, seit 2015 ist sie alleinige Chefin auf dem Grünen Hügel. Wagner dankte den Gesellschaftern der Festspiele für ihre Vertrauen.

          Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) freute sich laut Mitteilung „außerordentlich, dass Frau Wagner ihre erfolgreiche Arbeit auf dem Grünen Hügel fortsetzen kann“. Mit ihr bleibe „die einzigartige Tradition, dass die Leitung der Bayreuther Festspiele seit über 140 Jahren bei der Familie des großen Komponisten Richard Wagner liegt, erhalten“. In den vergangenen elf Jahren habe sie das Opern-Festival „konsequent und künstlerisch weiterentwickelt“.

          Über die Zukunft von Musikdirektor Christian Thielemann wurde dagegen nach der Sitzung des Verwaltungsrates und der Gesellschafterversammlung noch nichts bekannt. Auch sein aktueller Vertrag läuft im kommenden Jahr aus. Das Ministerium verwies dazu auf die Festspiele. Leiterin Wagner sagte, Dirigent Thielemann sei derzeit in Asien. „Wir verhandeln, sobald er zurück ist.“

          Im Juli hatte Thielemann, der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle in Dresden, im dpa-Interview über eine mögliche Vertragsverlängerung als Musikdirektor gesagt: „Wenn es nach mir geht, soll das gerne so weiter gehen. Ich mag auch die Gegend hier so gern – und man isst hier so gut.“

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