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Rushdie und der deutsche PEN : Nummer 107

Mit gehöriger Verspätung: Das PEN-Zentrum Deutschland hat Salman Rushdie nach dem Attentat zu seinem Ehrenmitglied ernannt. Warum erst jetzt?

Fragwürdiger Fachaufsatz : Der eigene Körper als Forschungsobjekt

Ein schwedischer Doktorand hat einen Fachaufsatz über Selbstbefriedigung zu japanischen „Shota“-Comics veröffentlicht. In den Heften sind Zeichnungen minderjähriger Jungen zu sehen.

Gendersprache im TV : Ganz schön intensiv

In der „Lokalzeit“ des WDR ist eine junge Frau zu Gast, für die der Moderator einen neuen Beruf erfindet. Sie sei „Intensivkrankenschwesterin“. Was für ein Job könnte das sein?

Anschlag auf Salman Rushdie : Tatort Chautauqua

Der Mordanschlag auf Salman Rushdie sollte die freie Lebensweise des Westens treffen, sagen Politiker. In Chautauqua, wo die Tat geschah, hat diese Lebensweise eine charakteristische Form ausgebildet.

Vor „Blitzdürren“ wird gewarnt : Heda! Heda! Hedo!

Auch kurze, plötzlich auftretende Trockenheiten sind wie lange Dürren ein Fluch. Was dieser Klimawandel alles an Erkenntnissen und Hoffnungen zutage fördert: von „Blitzdürren“ und herbeigesehnten Gewittern..

Russland im Mangel-Modus : Haltet eure Mäntel fest!

Infolge der Sanktionen steigen Markenprodukte in Russland im Wert. Einige sollen künftig in geschlossenen Geschäften für Diplomaten erhältlich sein. Unterdessen möchte die Strafvollzugsbehörde die Marktnische von Ikea erobern.

Kölner Kirchenkampf : Legionäre Woelkis

Warum sollte ein Kardinal um sein Überleben fürchten? Der Ton in den Auseinandersetzungen im Erzbistum Köln wird immer bedrohlicher. Auf der Seite der Anhänger des Erzbischofs werden jetzt schon unchristliche Rachephantasien ausgemalt.

Peinliche Körperbilder : Ab ins Freibad!

Das Schwimmbad ist eine therapeutische Anstalt, die nicht dem Gasmangel zum Opfer fallen darf. Hier lernen wir, dem körperlichen Optimierungszwang zu trotzen.

Blogs | Digital/Pausen : Ästhetik der grünen Bewegung?

Auf die langfristige Erhaltung nicht nur menschlichen Lebens ist die Ethik der grünen Bewegung ausgerichtet. Lässt sich dieses Ziel in Einklang bringen mit einem genießenden Verhältnis zur Natur?
Bundeswehrsoldaten lassen in der Nähe von Kundus eine Aufklärungsdrohne vom Typ „Mikado“ fliegen. Mittlerweile drängen Drohnen auch auf den zivilen Markt.

Krieg der Drohnen : Auf der sicheren Seite

Der Kampfflieger geht, der Telepilot kommt: In der modernen Kriegsführung spielen unbemannte Drohnen längst eine wichtige Rolle. Gesteuert werden sie von Soldaten, die weit entfernt vom Kriegsgeschehen und zugleich mittendrin sind.

Illustration : Das ist Christoph Niemanns Welt

Der beste Illustrator unserer Zeit ist ein Deutscher, der in Berlin lebt, aber vor allem für New York arbeitet. Wie Christoph Niemann dieser Spagat gelingt, das zeigt sich beim Besuch in seinem Atelier.

Besuch bei Sempé : Ich zeichne die ganze Zeit

Der französische Zeichner Sempé ist eine lebende Legende. Auch, weil er als extrem schwierig gilt und nur für seine Kunst lebt. Doch dann kommt man in sein Atelier und ist bezaubert.

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  • Prousts größte Verächter : „Welch ein Geschwafel!“

    Marcel Prousts „Suche nach der verlorenen Zeit“ zu loben ist leicht. In Frankreich war es vielen seiner Kollegen zu leicht. Zum hundertsten Jubiläum des Romanklassikers ein Überblick über seine hartgesottensten Verächter.
  • Essay in Bildern : Sind Comics Kunst?

    Viel ist darüber gestritten worden, ob der Comic Kunst sein kann. Bisher aber nicht mit den Waffen des Comics. Das hat der bekannte Zeichner Nicolas Mahler jetzt mit einer kurzen, provokativen Bilderfolge geändert.
  • Album der Woche: Eminem : Mit dem Zweiten zieht man besser

    Brettern im Stil der alten Schule: Der Rapper Eminem ist zurück mit einem glänzenden Album. Es ist klassische Moderne: hart arbeiten am Material, Durchgestaltung und Perfektion.
  • Links Camus und rechts Sartre - Vincent von Wroblewsky sagt: „Ich finde es bedauerlich und falsch, dass heute immer wiederholt wird: Camus  hatte Recht, Sartre hatte Unrecht.“

    Sartre contra Camus : „Er bewunderte ihn – und wollte ihn verletzen“

    Am 7. November wäre Albert Camus hundert Jahre alt geworden. Seine Verklärung ist in vollem Gange. Ein Gespräch mit dem Sartre-Kenner Vincent von Wroblewsky über den vielsagenden Streit der beiden französischen Ikonen.
  • Deutscher Fremdenlegionär in den fünfziger Jahren

    „Ich hab’ mein Leben vergeigt“ : Der Chello

    In seiner schwäbischen Heimatstadt spielte er den Clown. Die Fremdenlegion lag ihm auf dem Gewissen. Nach seinem Tod fanden sich in seiner Kammer die gesamte Weltliteratur und rätselhafte Schriftstücke. Wer war der Chello?
  • Zum 100. Geburtstag : Claude Simons Wege nach Deutschland

    Claude Simon, der 2005 verstorbene Nobelpreisträger für Literatur, war einer der großen Autoren des letzten Jahrhunderts. Ein Blick auf die Verbindungen, die seine Biographie und die Rezeption seines Werks mit Deutschland verknüpfen.
  • Zwischen Archiv-Schränken: Das Stasi-Opfer Jürgen Gottschalk erzählt im deutschen Beitrag seine Lebensgeschichte

    Theaterfestival in Nitra : Die Strippenzieher im Rampenlicht

    Das Theaterprojekt „Parallel Lives“ im slowakischen Nitra zeigt sechs Stücke aus einst kommunistischen Ländern. Sie erzählen ausschließlich von der Macht der Geheimdienste und deren Zerstörung des Alltags.
  • Michi Strausfeld im Gespräch : „Die Folklore, das bin ich“

    Brasilien ist Gastland der Buchmesse: Wie magisch darf Realismus sein, und wann stellt sich das Land seiner Vergangenheit? Ein Interview über das Verhältnis von Literatur, postkolonialer Identität und und Diktatur.
  • Philologie : Romanistik als Passion

    Keine andere Philologie kann auf ein ähnlich großes Beobachtungsfeld zurückgreifen wie die Romanistik. Als Vermittlerin des Fremden und zur Bestimmung eines kulturellen Europas ist sie unverzichtbar.