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Neues aus der Tintenwelt : „Orpheus“ von Cornelia Funke

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Cornelia Funke Bild: dpa

Wie geht es weiter in der Tintenwelt? Für die Jubiläumsausgabe ihres Welterfolgs „Tintenherz“ hat Cornelia Funke ihr Werk fortgesetzt. Wir publizieren den Anfang als exklusive Vorabveröffentlichung.

          8 Min.

          Regen. Regen jeden Tag. Und die Kälte! Es erstaunte Orpheus, dass die Tinte nicht gefror. Eisenglanz zeterte jeden Morgen über Rheuma in den Gliedern und stöhnte, wenn er ihm die Federn spitzte, allerdings war das wohl nur ein weiterer Versuch des Glasmanns, sich um die Arbeit zu drücken. Wer hatte je von Rheuma in Glasgliedern gehört?

          Tyrola ... der Name hatte so verheißungsvoll geklungen, als er halb erfroren über die Grenze gestolpert war! Aber das ganze Königreich war so jämmerlich wie das Wetter. Das Schloss des Königs verdiente die Bezeichnung Schloss nicht wirklich, und „König“ war eine schmeichelhafte Bezeichnung für den Dummkopf, der Tyrola regierte. Seine Untertanen nannten ihn hinter vorgehaltener Hand Sigismund, den Wahnsinnigen. Die meisten aßen nichts als trockenes Brot und übel riechenden Käse und überlebten die Kälte, indem sie sich mit selbst gebranntem Schnaps in ihren finsteren Berghütten betranken.

          Zum Glück gab es wenigstens einige, die es zu bescheidenem Wohlstand gebracht hatten. Seit knapp einem Jahr fristete Orpheus sein Dasein damit, in der Hauptstadt die Töchter eines Tuchhändlers zu unterrichten, der den ehrgeizigen Plan hatte, sie an irgendeinen Fürsten zu verheiraten. Die Jüngere klemmte vor Anstrengung die Zunge zwischen die Zähne, wenn sie ihren Namen schrieb.

          Ach, es war ein Elend! Und eine zum Himmel schreiende Verschwendung seiner Talente! Aber wenigstens war er sicher, dass Fenoglios Worte zwischen den finsteren Bergen, in denen er halb verhungert und mit erfrorenen Zehen Zuflucht gefunden hatte, machtlos waren. Die Kreaturen, die einem in Tyrolas Wäldern und Schluchten begegneten, waren der Beweis: Mandl, Muggestutze, Nörggele ..., haarige Kobolde, deren Namen niemand auszusprechen wagte, Menschen fressende Spinnen und Ziegenböcke ..., von all denen hatte der Alte kein Wort geschrieben. Orpheus musste es wissen. Schließlich kannte er das Buch des Tintenwebers, das ihn an diesen gottverlassenen Ort gebracht hatte, immer noch Wort für Wort auswendig.

          Nein. Diese Berge gehörten nicht Fenoglio – auch wenn der Alte sicher widersprochen hätte. Schließlich glaubte er in seiner grenzenlosen Eitelkeit, der Schöpfer dieser ganzen Welt zu sein. Der Tag würde kommen, an dem er, Orpheus, ihn eines Besseren belehren würde. O ja, das würde er. Aber leider taten auch seine Worte sich schwer, zwischen diesen Bergen lebendig zu werden.
          Seit seiner Ankunft schrieb er sich die Finger wund. Doch alles, was er ins Leben las, war so blass und kraftlos, als hätte der eisige Wind ein paar entscheidende Buchstaben fortgeblasen.

          Bruneck ... Tyrolas Hauptstadt, in der Orpheus zwei blamabel schäbige Kammern bewohnte, hätte mitsamt der Stadtmauer in den Audienzsaal des Natternkopfes gepasst. Und auf dem Markt konnte man von Gauklern, fahrenden Händlern oder Soldaten hören, wie viel aufregender es in Ombra zuging: Der Schwarze Prinz verhandelte den Frieden mit der Witwe des Natternkopfes ... Violante hieß neuerdings die Gütige, weil sie ihre Juwelen versetzt hatte, um die Armen zu füttern ... Sie hatte eindeutig zu viel Zeit mit dem edlen Dummkopf Mortimer verbracht! Es gab keine neuen Geschichten über den Eichelhäher, offenbar war der strahlende Held tatsächlich in den Ruhestand getreten. Doch jeder Gaukler erzählte vom Flammentänzer und seiner schönen Frau, die mit dem Feuer tanzte, oder von seinem Schüler Farid, der die Herzen sämtlicher Mädchen in Fenoglios Tintenreich mit seinen albernen Funkentricks brach.

          Manchmal wurde Orpheus so übel von den Geschichten, dass er sich stundenlang in einen der Eimer übergab, den seine hässliche Wirtin ihrer Ziege hinstellte. All das Gerede von Ombras goldenen Tagen! Von den Glasblumen, die an der Stadtmauer blühten (Glasblumen! Fenoglios Ideen wurden  mit zunehmendem Alter immer kitschiger). Es hieß, dass in Ombras Bäumen silberne Nachtigallen sangen, dass ein Riese mit seinem Sohn das Stadttor bewachte und dass man neuerdings auf dem Markt fliegende Teppiche kaufen konnte.

          O ja, Fenoglio füllte ganz offensichtlich Bücher mit seinen dummen Buchstabenspäßen, während er, Orpheus, vor Kälte kaum die Finger um die Feder krümmen konnte und mit Tinte schrieb, die zäh wie Teer auf das fleckige Pergament floss, dass die Händler hier verkauften.
          War es ein Wunder, dass seine Worte nichts bewirkten?
          Was hatte ihn nur geritten, sich von der Burg im See nach Norden zu wenden?
          Der Himmel war tatsächlich blau, als Orpheus sich auf den Weg zu einer neuen Schülerin machte. Aber die erste Pfütze, in die er trat, füllte ihm die Stiefel mit wässrigem Ziegenmist.

          Ach, Orpheus! Was ist aus dir geworden? All der Reichtum ... verloren! All die Macht! All das Ansehen! Verspielt!
          Er hatte erneut eine schlaflose Nacht damit verbracht, sich zu fragen, an wem er sich zuerst rächen würde ... An dem Buchbinder? An Fenoglio? Oder doch zu allererst an Staubfinger ... Ja, sein Name war immer noch der schmerzendste Dorn in Orpheus’ frierendem Fleisch. Er konnte den Abscheu im Blick seines Jugendhelden einfach nicht vergessen. Wie eine Made hatte er sich gefühlt, die aus verwesendem Fleisch gekrochen war ...

          Ja, zuerst würde er sich an Staubfinger rächen. Rache. Die Aussicht darauf machte die Dummheit seiner Schülerinnen erträglich – und die Arroganz ihrer reichen Väter. Der Bäckermeister, der einen Lehrer für seine vierzehnjährige Tochter Severina suchte, hieß Alois Haberkorn und backte schlechtes Brot, aber er hatte es durch Geiz und Geschäftstüchtigkeit zu beträchtlichem Reichtum gebracht. Angeblich lieh sich selbst der König Geld von ihm.
          Der Diener, der ihm die Tür öffnete, warf dem Glasmann auf Orpheus’ Schulter einen misstrauischen Blick zu, bevor er ihn wortlos in den Raum führte, in dem seine Schülerin wartete. Die Masken an den Wänden sah man in vielen Häusern der Stadt. Orpheus fand die geschnitzten Fratzen abscheulich, aber angeblich hielten sie allerlei unerquickliche Berggeister fern. Ein Tisch, eine Bank, ein Ofen – der Bäckermeister verschwendete kein Geld für die Einrichtung seines Hauses.

          Severina Haberkorn stand so kerzengerade in der Mitte des Saals, als wäre sie zum Appell angetreten. Sie trug das aschblonde Haar geflochten und straff zurückgesteckt, wie es Sitte in diesen Breiten war. Der plumpe Körper zeigte erste Anzeichen von Fraulichkeit.

          „Setz dich.“

          Orpheus schlug mit einem Seufzer eins der Bücher auf, die er für den Unterricht benutzte. Er hatte sie einem Tuchhändler gestohlen, dessen Tochter er ebenfalls unterrichtete. Der Mann hatte von dem Diebstahl, wie erwartet, nichts bemerkt. Die meisten Reichen dieser Stadt betrachteten Bücher nur als notwendige Dekoration und verspürten nicht die geringste Versuchung, sie jemals aufzuschlagen. Das war zugegebenermaßen in Ombra nicht anders.
          Severina setzte sich wortlos an den Tisch und griff nach der Feder, die neben dem Tintenfass bereitlag. Sie gab sich alle Mühe, den Glasmann nicht anzustarren.
          „Meine Methode funktioniert folgendermaßen“, erklärte Orpheus, während er Eisenglanz auf dem Tisch absetzte. „Falls du dich nicht konzentrierst und dich verschreibst, wird der Glasmann durch die feuchte Tinte laufen. Solltest du trödeln oder ganze Worte auslassen, gießt er dir die Tinte übers Pergament.“
          Eisenglanz lächelte böse, während er sich neben dem Tintenfass aufstellte. Diese Maßnahmen waren pädagogisch sicher fragwürdig, aber sie machten das Unterrichten sowohl für Orpheus als auch für den Glasmann wenigstens etwas unterhaltsam. Severina verschrieb sich oft. Bei allen Nachtmaren – sie war noch dümmer als die anderen Mädchen, die Orpheus unterrichtete!

          Wörter ... Sie benutzten sie wie Schubladen, in denen alles Leben wie vertrocknetes Brot abgelegt war! Kein Wunder, dass er schlecht schlief. Jeder Tag hinterließ nichts als Fußspuren aus toten Buchstaben und er hörte das Kratzen der Federn noch im Traum.
          Orpheus fand den Pergamentstreifen, als er beim Abendessen saß. Er hatte sich gewundert, mit welchem Gleichmut seine neue Schülerin es hingenommen hatte, dass Eisenglanz mindestens ein Dutzend Mal über ihre ungelenken Buchstaben spaziert war. Aber wusste er nicht selbst, wie viel Gleichmut die Aussicht auf Rache brachte? Das dumme Ding hatte den Streifen in einem der Bücher versteckt, die er neben ihr auf dem Tisch abgelegt hatte. Die Schrift war eindeutig ihre Handschrift, obwohl sie sich beim Schreiben etwas mehr Mühe gegeben hatte.

          Ein Tropfen Blut und Nesselsaft
          Gibt meinen Worten Zauberkraft
          Der Glasmann soll sich winden
          Vor Schmerzen wie ein Wurm

          Sieh an! Die Tochter des Bäckermeisters glaubte an die Macht der Worte! Orpheus blickte sich um. Der Glasmann soll sich winden ... Eisenglanz war nirgends zu entdecken, aber das bedeutete nichts. Der Glasmann verbrachte die meisten Abende damit, Brunecks enge Gassen nach seinesgleichen abzusuchen, obwohl Orpheus ihm immer wieder erklärte, dass Glasmänner nur die absurde Schöpfung des Tintenwebers waren und damit in diesem Teil der Welt nicht existierten.
          Vielleicht hatte Rudolph Eisenglanz gesehen, Orpheus hatte den Diener eingestellt, obwohl er ihn sich eigentlich nicht leisten konnte. Er wollte gerade nach ihm rufen, als er ein gläsernes Keuchen hinter der Zuckerdose hörte. Eisenglanz’ Beine strampelten hilflos, und seine Stiefel schabten Kerben in den Tisch, an dem Orpheus so viele Nächte vergebens versucht hatte, Worte ins Leben zu lesen. Ja. Er wand sich tatsächlich wie ein Wurm.
          Orpheus starrte fasziniert auf den sich krümmenden Glasmann herab.

          Oh, das war fantastisch.Es war ganz und gar wunderbar! Eisenglanz wand sich immer noch, das Gesicht verzerrt vor Schmerz und hilflosem Zorn, als Orpheus Rudolph befahl, ihm seinen Mantel zu bringen. Der Mann war langsam wie eine Weinbergschnecke. Nun, wenn ihm die Worte erst wieder gehorchten, ließ sich das schnell ändern. Alles ließ sich ändern!

          Draußen war der Himmel immer noch klar. Ein blasser Mond hing über den mit Holzschindeln gedeckten Dächern, und die Gassen waren menschenleer bis auf eine Zigeunerin, die nach seiner Hand griff, um ihm die Zukunft zu lesen. Orpheus stieß sie aus dem Weg. Die Zukunft würde so sein, wie er sie schrieb!
          Der Diener des Bäckermeisters blickte säuerlich überrascht, als er Orpheus zu so ungewohnter Stunde vor der Tür stehen sah, aber er glaubte die Geschichte von den vergessenen Hausaufgaben. Seine Schülerin war weniger dumm. Severina Haberkorn wusste, warum ihr Lehrer so spät am Abend nach ihr verlangte.
          „Lass es aufhören!“, fuhr Orpheus sie an. „Und zwar auf der Stelle.“ Warum sich mit Höflichkeiten aufhalten. „Ich brauche den Glasmann noch. Und ich will wissen, wie du es machst.“

          Severina blickte zur Tür. Orpheus war nicht sicher, ob sie es in der Hoffnung tat, ihre Eltern dort zu sehen, oder aus Sorge. In dem stoischen Gesicht war schwer zu lesen. Schließlich streckte sie ihm auffordernd die Hand hin. Orpheus reichte ihr den Pergamentstreifen. Sie spuckte auf die Worte und gab ihm den Streifen zurück. „Das ist alles?“ Ein Nicken. „Was kannst du noch geschehen lassen?“ „Ich kann Jungen verliebt in mich machen.“
          „Und?“ Sie biss sich auf die Lippen und warf ihm einen finsteren Blick zu.

          „Ich hab meine Nase schmaler gemacht.“ Teufel, dieses Land war ein gefährlicherer Ort, als er gedacht hatte, wenn vierzehnjährige Mädchen neue Nasen herbeischreiben konnten oder solche Schmerzen wie die, die den Glasmann zappeln ließen.„Muss man die Worte laut lesen?“ Severina schüttelte den Kopf. Das war enttäuschend. Orpheus war immer stolz auf seine samtene Stimme gewesen. Andererseits – so waren die Künste des Buchbinders und seiner Tochter hier ebenfalls nutzlos. Der Gedanke war ermutigend. „Wer hat dir gezeigt, wie es geht?“ Nesselsaft und Blut ..., darauf war sie sicher nicht allein gekommen. Sie versuchte nicht, die Schadenfreude in ihrer Stimme zu verhehlen. „Die Worte gehorchen nur Frauen.“ Das war neu. Die Worte auf dem Pergament hatten sich in der Spucke aufgelöst. „Noch mal ... Wer hat es dir gezeigt?“ Das Mädchen schüttelte den Kopf. „Man fällt tot um, wenn man sie verrät.“ „Sie?“

          Er drohte, das Pergament ihren Eltern zu zeigen, aber Severina schwieg. Sie hatte Angst. Soweit Orpheus bekannt war, hatte weder Fenoglios Name noch sein eigener je solche Gefühle ausgelöst. Beeindruckend. Die Frau des Bäckermeisters kam herein, als Orpheus ihre Tochter gerade bei den Zöpfen packen und ihr die Wahrheit mit Gewalt entlocken wollte. Er klaubte die Pergamentfetzen vom Boden auf, bevor er sich empfahl. Tinte, die sich in Spucke auflöste. Blut. Nesselgift. Es schien, dass man hier etwas mehr Aufwand betreiben musste, um Worte zum Atmen zu bringen. Aber – es war möglich. Sie ... Eisenglanz schlief erschöpft neben dem Tintenfass, als Orpheus nach Hause kam, aber er lebte. Orpheus fand Rudolph in der Küche. „Zu wem gehe ich, wenn ich Zauberworte brauche?“ Der Mann zog den Kopf ein wie ein Huhn, dem man mit dem Beil drohte.
          Aber als Orpheus ihm einen seiner schwer verdienten Taler unter die Nase hielt, wurden die braunen Augen rund wie die Münze. Er hatte vier Kinder durchzufüttern. Das Jüngste hatte ihn zum Witwer gemacht.

          Er hatte so verzweifelt Arbeit gebraucht, dass es sehr leicht gewesen war, seine Bezahlung herunterzuhandeln. „Man geht besser nicht zu ihnen“, murmelte er, ohne die Augen von der Münze zu nehmen. „Zu wem? Nun rede schon, oder ich stecke die Münze wieder ein. Deine Kinder sehen sehr verhungert aus.“ Die Hände klammerten sich fester um den Besenstiel. „Hexen.“ Rudolph sprach das Wort aus, als könnte es ihm die Lippen verbrennen. O ja, das können sie, guter Mann. Hexen. Fenoglio hatte nie über Hexen geschrieben. Orpheus wäre Rudolph fast um den schmächtigen Hals gefallen. Ombra war kaum hundert Meilen entfernt und diese Berge wussten nichts von Fenoglios Worten. Oh, diese Welt war groß! Sie war ganz offensichtlich so viel größer als das lächerliche Tintenreich, in dem der alte Mann sich wie ein König gebärdete. Oh Orpheus! Wie hast du nur je schlecht über diese Berge reden können! Sie würden ihm neue, finsterere Worte für seine Rache liefern. Worte, die nach Nesselsaft und Blut schmeckten. Nach schwarzer Magie und neblig kalten Nächten. Es gab so viel zu lernen. „Wo finde ich eine Hexe?“

          Er spürte schon, wie sich die Worte in ihm regten, all die Worte, die leben wollten. Orpheus hörte sie flüstern. Nein. Sie krächzten wie Raben, bellten wie tollwütige Hunde, heulten wie hungrige Wölfe. Er hörte sie schon so lange. Der Diener schloss die Finger um die Münze. „Im Wald ... Sie sind immer im Wald. Weit abseits der Wege. Aber es gibt gute und böse.“ Bestens.„Wo finde ich eine böse?“, fragte Orpheus.

          Cornelia Funke

          Wohin die Märchenreise geht: Im Gespräch verrät Cornelia Funke, welche Länder ihre „Reckless“-Helden künftig besuchen werden, warum sie Gedichte liebt, aber keine schreibt und welche Vorteile die Arbeit an einer App bietet.

          Die Juliäumsausgabe: Cornelia Funke, „Tintenherz“. Cecilie Dressler Verlag, Hamburg 2013. 608 S., geb., € 14,95
          Die Juliäumsausgabe: Cornelia Funke, „Tintenherz“. Cecilie Dressler Verlag, Hamburg 2013. 608 S., geb., € 14,95 : Bild: Dressler

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