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Ullens Center in Peking : Die Kunst besetzt Maos Munitionsfabrik

„The Second Situation” von Geng Jianyi Bild: REUTERS

Die chinesische Kunst hat, was Preise und Sammler angeht, in den vergangenen Jahren gewaltig aufgeholt. Die Entwicklung lässt sich nirgends besser erkunden als im neuen Ullens Center for Contemporary Art. Ein Besuch in Pekings spektakulärstem Kunstraum.

          Was da an der Wand hängt, sieht aus wie ein Handschuh, den sich die Pop-Art nicht schöner hätte einfallen lassen können. Ausgespannt auf zwei Metern Breite, schlaff ohne eine Hand darin, angespannt jedoch bis in die Spitzen. Aber das Großformat datiert gerade zwanzig Jahre zurück, aus dem China des Jahres 1987, und ist derzeit in der Eröffnungsausstellung des „Ullens Center for Contemporary Art“ in Peking zu betrachten, das Ende 2007 eröffnet hat.

          Rose-Maria Gropp

          Redakteurin im Feuilleton, verantwortlich für den „Kunstmarkt“.

          Der Künstler heißt Zhang Peili, ist Jahrgang 1957, und sein Werk, das eine ganze Serie dieser Gummihandschuhe in ihrer charakteristischen, hinterhältig unauffälligen Farbigkeit kennt, kann ja vieles meinen - von gefühlsbetäubender Sterilität bis hin zur im Massenprodukt anonymisierten Manipulation. Zhang ist keiner der chinesischen Künstler, die im internationalen Kunstmarkt derzeit Höchstpreise erzielen, wenngleich er derselben Generation angehört. Er ist vielmehr einer jener Künstler, die in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre einen Aufbruch gewagt haben, der praktisch vergessen war, dessen Erben die heutigen Marktheroen indessen sind.

          Eine ganze Bewegung

          Für den ersten Blick des westlichen Betrachters mutet der Titel der Schau in Chinas Hauptstadt - „'85 New Wave: The Birth of Chinese Contemporary Art“ - erstaunlich an. Ist einem da etwas entgangen, eine ganze Bewegung gar? So ist es wohl. Wer sich auf dieses Terrain jener Jahre in China begibt, macht unerwartete Beobachtungen. Man sieht sich aggressiven, manchmal quälerischen Selbsterkundungen damals sehr junger Künstler gegenüber. Immer wieder ist wie aus der Ferne Bekanntes, Vertrautes aufgerufen, allerdings unter den Vorzeichen einer Verfremdung, Verschiebung, herausgelöst aus den vertrauten Zusammenhängen, verschmolzen mit einer Bild- und Zeichensprache, die einen anderen Materialismus geißelt als den uns antrainierten, jedoch ebenfalls dessen Fratzen produziert.

          „Identity Voice - Rigorous Religious Dialogue” von Shu Qun

          Es passieren die bestens vertrauten Versatzstücke aus den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren Revue, die aber irritierend aufgeladen sind, manchmal grotesk abgelöst von unseren Seh- und Deutungsgewohnheiten: Da malt 1992 Shu Qun, geboren 1958, wie ein Vasarely oder wie ein M.C. Escher, was wie die Bögen romanischer Sakralräume anmutet und nennt die großen Bilder „Identity Voice - Rigorous Religious Dialogue“. Der fünf Jahre jüngere Wei Guangqing nennt seine Installation 1989 „Suicide Plan“ - mit Camus im Kopf und mit Szenarien von Selbstvernichtung im Leib scheint er die Rituale des Wiener Aktionismus, eines Rudolf Schwarzkogler oder Günter Brus zu radikalisieren: Existenzialismus à la chinois.

          Unerhörte Formen

          Sie suchten damals das Heil in der Gruppe, in ihren unerhörten Formen. Die Künstler von „Xiamen Dada“, in wörtlicher Anlehnung an westliche Strömung, gingen 1986 bis zur Verbrennung ihrer eigenen Werke. Einer von ihnen ist Huang Yong Ping, Jahrgang 1954, der Zeitungen in einer Waschmaschine zu Pampe werden ließ und daraus 1989 „Reptile“ bildete, in der Form eines südchinesischen Grabs, das die Gestalt einer Schildkröte hat: Trauerarbeit als kulturierte Reinigungsprozedur. Huang zeigte diese Arbeit, die jetzt für „'85 New Wave“ rekonstruiert ist, noch im selben Jahr auf der legendären Pariser Ausstellung „Magiciens de la Terre“. Ein erster Schritt in den Westen; Huang übersiedelt nach Paris.

          Anders erreicht den Westen Zhang Xiaogang: Er ist zum Superstar der aktuellen Chinesen-Szene avanciert; seine mysteriösen Familienporträts der „Bloodline“-Serie kommen unserem Geschmack gefährlich nah. Tatsächlich erinnert er damit an die zahllosen von den Chinesen geliebten und in der Kulturrevolution 1966 bis 1976 unter Mao vernichteten Familienfotos. Was von Zhang in der Ausstellung zu sehen ist, hat anscheinend nicht das Geringste mit seinen heutigen Arbeiten zu tun, außer vielleicht einer prinzipiellen „Innerlichkeit“, auf die er selbst für sein Schaffen im Katalog pocht. Damals komponierte er noch aus den Bildprogrammen westlicher Kunst, griff das Werk einer Kahlo, eines Rivera und der mexikanischen Revolutionsartisten auf bis zu den deutschen Neoexpressionisten, symbolisch aufgeladene Szenarien, die uns heute eher verquast anmuten mögen.

          Keine schmeichelnden Namen

          Über solche Spannungsfelder wirkt der Parcours im „Ullens Center for Contemporary Art“, kurz UCCA. Das schwere Gebäude mit seinen dramatisch sichelförmigen Oberlichtern und dem hochragenden Schornstein als Wahrzeichen liegt im Innersten des „Dashanzi Art District 798“. Es stellt das Filetstück dieses Kunstquartiers im Nordosten von Peking dar, das noch bis in die neunziger Jahre ein militärisch-industrieller Komplex war, der mit der Nummer 798 eben; solche Orte haben keine schmeichelnden Namen. Ursprünglich diente der Bau als Munitionsfabrik, die in den fünfziger Jahren von Architekten aus der DDR im kühlen Stil des Bauhaus errichtet worden war.

          Nachdem das Areal ausgedient hatte als Ort der Waffenproduktion, siedelten sich Künstler dort an. Ihnen folgten Galerien auf das weitläufige Gelände mit seinen Unterschlupfmöglichkeiten in vormaligen Produktionsstätten, Lagerhallen und Büros. Der „District 798“ wurde schnell chic in der Kunstszene. Statt, nach in Peking erprobter Manier, dieses Biotop auf sündhaft teurem Grund in der riesigen wuchernden Stadt mit ihren geschätzten 15,5 Millionen Einwohnern zu räumen und für neue Bürotürme freizumachen, entschloss sich die Regierung im Jahr 2006, das Areal zum Industriedenkmal zu deklarieren. Weniger Liebe zur erblühenden Kultur steht dahinter als kühle Kalkulation mit dem Gewinn, der sich daraus ökonomisch und vor allem an Image schlagen lässt.

          Verlegen wirkende Uniformierte

          Heute haben sich dort mehr als dreihundert Ateliers, Galerien, Buchläden und Restaurants angesiedelt; die internationale Kunstschickeria hat den Peking-Besuch längt auf der Liste der must-haves. Insgesamt ist diese auf das Quartier konzentrierte Szene außerdem für die Regierung gewiss recht gut im Griff zu halten. Allenthalben drücken sich gelegentlich ein wenig verlegen wirkende Uniformierte herum, die allerdings keine Polizeikräfte sind. Hin und wieder kommt es zur Entfernung des einen oder anderen Kunstwerks in den Galerien, vor allem wenn eine Verunglimpfung des großen Mao allzu weit getrieben ist; subtilere Formen von Insubordination entgehen dem staatlichen Blick jedoch durchaus.

          Das Ullens Center verfügt im Herzen von „798“ über eine Fläche von achttausend Quadratmetern, die keineswegs bloß als Ausstellungsraum dienen. Zu ebener Erde gibt es neben den großen Schauräumen und kleineren Einheiten eine Cafeteria, einen Shop und ein Auditorium: Denn seine eigentliche Bestimmung sieht das UCCA im „Center of Excellence“ mit einer Bibliothek und einem Archiv, mit Vorträgen, Symposien und Schulungsprogrammen etwa für Kuratoren. Auf seine neue Nutzung hat der französische Architekt Jean Michel Wilmotte den Fabrikbau perfekt zugeschnitten; er hat ein Mezannin eingezogen, ohne dabei die Charakteristika der Industriearchitektur zu ruinieren.

          Ein paar privilegierte Jahre

          Die dies alles auf die Beine gestellt haben, sind Guy Ullens und seine Frau Myriam. Der zweiundsiebzig Jahre alte belgische Unternehmer hat, inspiriert durch die Erzählungen seines Vaters, in den achtziger Jahren Geschäfte in China gemacht und sich dabei unter die damals jungen Künstler begeben, die sich gerade aus ihrer Arbeit für Propaganda und Partei herausschälten und auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen waren: Sie wurden freie Künstler, ein paar privilegierte Jahre lang in einem freieren politischen Klima.

          Ullens kaufte ihre Arbeiten, wo er konnte; heute umfasst seine Kollektion, die von klassischer chinesischer Kunst bis in die Gegenwart reicht, rund dreizehnhundert Werke. Damit hat er eine ähnliche Geschichte wie Uli Sigg, der frühere schweizerische Botschafter in China, der dieselbe Leidenschaft für sich entdeckte, lange bevor die chinesische Gegenwartskunst in den Fokus der Kunstwelt rückte. Siggs phänomenale Sammlung war im Herbst 2006 in der Hamburger Kunsthalle zu besichtigen. In der Eröffnungsschau des UCCA hängen wichtige Leihgaben auch von ihm. Denn keineswegs wird die Schau von den Ullens nur mit eigenen Beständen bespielt, sondern es überwiegen die Stücke aus anderem Besitz, oftmals dem der Künstler selbst: Hier hat Fei Dawei, der chinesische Kritiker und Kurator, der nun Direktor des UCCA ist, seine Verbindungen spielen lassen, die in jene Jahre des Aufbruchs zurückreichen.

          Stiftung in der Schweiz

          Im Jahr 2002 gründeten die Ullens eine Stiftung in der Schweiz, die der Verbreitung chinesischer Gegenwartskunst gewidmet ist und auch hinter dem Ullens Center steht: Eine „chinesische Institution für die chinesische Öffentlichkeit“ habe er schaffen wollen, sagt Ullens, die sich auch der Produktionsseite widmen will mit Auftragsarbeiten. Das Kapital dahinter? Dass er sein Geld mit candy gemacht hat, mit Süßigkeiten also, sagt Ullens - und dass die Familie nun aber Eigentümerin von „Weight Watchers“ sei - eine Karriere, nicht ohne höheren Witz in unserer Wohlstandsgesellschaft. Allerdings musste er schon etwas mehr tun für seinen hehren Plan: Ullens verkaufte 2007 in einer Londoner Auktion seine einmalige Sammlung mit vierzehn Aquarellen von William Turner, was ihm mehr als zwanzig Millionen Dollar einbrachte.

          Aber, so fügt er hinzu, die Turners seien in der Haltung doch sehr delikat gewesen. Um adäquate Lichtverhältnisse für sie zu schaffen, hätte er eigentlich auch eigens bauen müssen. Guy Ullens ist ganu offensichtlich nicht der Mann, der die Kunst in Schränke sperrt. Was sich zur Eröffnung also als „Geburt der chinesischen Gegenwartskunst“ präsentiert, dauerte im Kern von 1985 bis 1989, als im Februar in Peking die Ausstellung „China / Avantgarde“ stattfand. Die Schau wurde von den Behörden geschlossen, auch wegen des sogenannten „shooting incident“, den die Künstlerin Xiao Lu provozierte, indem sie auf ihre Spiegel-Installation „Dialogue“ mit einer Pistole schoss; die Zerstörung war Teil der Arbeit. Der rekonstruierte „Dialogue“ ist jetzt im UCCA zu sehen, als Leihgabe der „Taikang Life“ - einer der größten Lebensversicherungsgesellschaften Chinas.

          Ein entleerter Fortsatz

          Auch der UCCA-Direktor Fei Dawei war damals bei „China / Avantgarde“ dabei. Und in seinem interessanten Katalogbeitrag polemisiert er jetzt offen gegen die aktuelle chinesische Kunst, wie sie der Markt gierig aufsaugt; sie mutet ihm gewissermaßen verkommen an, ein entleerter Fortsatz jener frühen Jahre - worüber vielleicht noch trefflich zu streiten sein wird. Endlich liegt es nicht ganz fern, dass durch „'85 New Wave“ auch der eine oder andere noch unbekannte Künstler ins Licht des Markts gerät.

          Fei Dawei war allerdings konsequent in seiner Wahl, abstinent kommerziellem Kitzel gegenüber. Kein Einziger der inzwischen berühmten, vielzähnig lachenden Männer von Yue Minjun, Jahrgang 1962 - die der Kunstmarkt zurzeit (noch), je nach ihren Dimensionen, mit mindestens sechsstelligen Summen honoriert - fand in die Halle. Immerhin können sie als Urbilder jenes „Zynischen Realismus“ in China gelten, mit dem Yue auf die blutigen Ereignisse im Land reagierte, die in Peking am 4. Juni 1989, ausgehend vom Platz des Himmlischen Friedens, ihren Höhepunkt fanden. Aufnahme in die Schau wurde dagegen Geng Jianyi, geboren 1962, gewährt, der schon 1987 mit seinen zu hysterischen Masken erstarrten, lachenden Männergesichtern auf „The Second Situation“ die Grinse-Riege seines Kollegen Yue Minjun präfigurierte.

          Übergroße silberne Männer

          Der ist indessen sehr gegenwärtig in Peking selbst, wo vor dem - staatlich tolerierten, aber nicht finanziell geförderten - „Today Art Museum“ einer privaten Investorengruppe eine ganze Schwadron übergroßer silberner Männer sich vor Lachen kaum halten kann: fremde Brüder aus dem Osten der „Großen Geister“ von Thomas Schütte. Auch im District 798 selbst, in der Xin-Dong-Cheng-Galerie ist eine große Multiple-Skulptur von Yue im Angebot, mit einer Preisangabe von 500.000 Dollar. Daneben steht eine riesige steife Mao-Jacke - kopflos, jedoch mit applaudierenden Händen - von Sui Suijianguo. Sie hat der vorbeugenden staatlichen Überwachung wohl standgehalten: Wer will schon gegen ein bronzenes Kleidungsstück einschreiten?

          Rund 140 Werke von dreißig Künstlern sind im Ullens Center derzeit ausgestellt auf viertausend Quadratmeter Fläche. Im August 1989 erklärte der Künstler Gu Dexin: „Except for money and big studios, Chinese artists have everything they need.“ So lautet die Schrift an der Wand des ersten Raums, in dem sich die Chronologie der chinesischen Gegenwartskunst von 1976 bis 1990 an den Wänden entlang entfaltet. Das ist ein langer Marsch durch eine uns ganz fremde Geschichte, deren Initialzündung die vorübergehende Öffnung Chinas nach dem Westen hin in den achtziger Jahren darstellt. Gus Worte sind aber auch die Schrift an der Wand, eine Warnung oder Mahnung an den momentanen Standort der chinesischen Künstler, die vielleicht seinsvergessen ihre Ursprünge hinter sich gelassen haben - für Geld und große Ateliers.

          Ein Experiment ohne Beispiel

          Das Unternehmen von Guy und Myriam Ullens ist tatsächlich ein aufregender Versuch, ein Experiment bisher ohne Beispiel. Ihnen ist das Bravourstück gelungen, gemeinsam mit der chinesischen Regierung einen Weg gefunden zu haben, ihr grundsätzlich nichtkommerzielles Unternehmen im völlig auf ökonomische Konzepte fixierten China der Gegenwart zu installieren. Zudem widmet sich das UCCA keineswegs nur der chinesischen Kunst, sondern auch anderen internationalen Strömungen der Gegenwart. So könnte es zu einem Erkenntnisprozess kommen, der die jungen chinesischen Künstler, vor allem aber auch eine breitere interessierte Öffentlichkeit Chinas, mit ihren künstlerischen Wurzeln allererst vertraut macht, die 1989 brachial, zugleich mit der Niederschlagung der Revolte, gekappt wurden. Ein winziger Hinweis auf diese kluge Heranführung könnte es da schon sein, dass in der Chronologie zur Eröffnungsschau immerhin zum Jahr 1989 vermerkt steht: „4 June: Martial law forces begin to clear out Tian'anmen Square“ - nicht unterschlagen ist diese gewaltsame Zäsur in Chinas Politik; kaum kann das der gegenwärtigen Regierung entgangen sein.

          Es könnte also zu einer sanften Durchdringung des Fremden mit dem fort und fort Fremden kommen oder womöglich auch einmal zur Überwältigung durch die Kunst, wie sie geschehen mag, wenn dann im November dieses Jahres in der monumentalen Halle die deutsche Künstlerin Rebecca Horn eine One-Woman-Show einrichten wird. Ihre poetischen, schreibenden und spielenden Maschinen brauchen vielleicht gar keine Übersetzungsarbeit. Doch was vorerst Guy Ullens, der belgische Baron, da zusammengetragen hat an chinesischer Kunstproduktion der achtziger Jahre und an den Ort seiner Entstehung zurückgebracht, das taugt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für einen Hype am internationalen Kunstmarkt, das ist die Leistung eines Sammlers und Mäzens, die zu bewundern ist. Es ist tatsächlich ein Stück Kultur, das beinahe verlorengegangen wäre - nicht nur für China, sondern für alle.

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