Robert A. Heinlein :
Er konnte alles außer irdisch

Lesezeit: 11 Min.
Robert A. Heinlein, der an diesem Samstag hundert Jahre alt geworden wäre, hat die Zukunft systematischer erforscht als alle Propheten vor ihm. Wir haben den Schriftsteller immer noch nicht eingeholt, meint Dietmar Dath.

Seine ersten Sätze öffnen Türen ins Weite: „Mein ganzes Leben lang wollte ich zur Erde“ (“Podkayne of Mars“, 1963), „Wenn ein Mann eintritt, der wie ein Wanderer gekleidet ist und sich benimmt, als ob ihm das Lokal gehöre, so ist es ein Raumfahrer“ (“Double Star“, 1955), und sein schönster, verheißungsvollster Anfang lautet: „Es war einmal ein Marsianer namens Valentine Michael Smith“ (“Stranger in a Strange Land“, 1961). Nach durchschnittlich anderthalb Seiten wird bei Robert A. Heinlein selbst das rätselhafteste uranfängliche Bild zur stimmigen, ja zwingenden Geschichte; der Erzählinstinkt dieses Schriftstellers wusste stets, wohin er wollte.

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