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Essen, trinken, tanken in besonderer Atmosphäre

Anders reisen : Ferien auf der Raststätte

Wo verbringen Autofahrer einen Gutteil ihrer Fahrtzeit? Auf der Autobahn. Wenn es dort zu lange dauert, fährt man auf eine der Raststätten. Und betritt dort eine Welt ganz eigenen Rechts.

Nominierung von Riseborough : Wer kennt diese Frau?

Die kaum bekannte Schauspielerin Andrea Riseborough ist für einen Oscar nominiert – steckt Schiebung dahinter?

Denunziation der Tretjakow-Galerie : Kunstzensur gefordert

Ein Denunziant verlangt, die Kunstausstellung in der Moskauer Tretjakow-Galerie in Einklang mit den „geistig-sittlichen“ Werten des Staates zu bringen. Der Angriff, der von der radikalen Kulturfront orchestriert sein dürfte, richtet sich gegen längst kanonisierte russische Kunst der Siebzigerjahre.

Zustände in Zügen : Klagegesang eines Schaffners

Was macht man als Zugbegleiter mit Berufsethos, wenn an einem winterlichen Vorabend nach stundenlanger Wartezeit eine ausgehungerte Fahrgastschar in die Waggons stürmt, aber kein Personal fürs Restaurant verfügbar ist? Man träumt.

Asteroid „2023 BU“ : Himmel!

Noch unentdeckte Brocken sind das eigentliche Problem: Der Asteroid „2023 BU“ war auf Kollisionskurs mit der Erde, passiert ist nichts, auch zur Freude der Kelten.

Künstliche Intelligenz : Turing-Test

Künstliche Intelligenz kann kenntnisreiche Texte über Hegels Logik schreiben. Trotzdem würden wir uns nicht mit einem Algorithmus zum Cappuccino verabreden. Worin genau unterscheiden sich Apparatur und Mensch?

„Im Westen nichts Neues“ : Großes Kino sieht anders aus

Edward Bergers Kriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ nach dem Roman von Erich Maria Remarque ist für neun Oscars nominiert. Zu viel der Ehre für den deutschen Regisseur?
Hamburg: Die Stadt, in der der Immobilienmarkt auch religiöses Interesse beanspruchen darf

Scientology : Wie F. unter die Profit-Ekstatiker fiel

Als neuer Eigentümer einer Hamburger Wohnung denkt man sich nichts Böses. Dann bekommt der gerade eingezogene Schriftsteller mit, dass der Verkäufer einer religiösen Gruppierung angehört, die sich über ökonomischen Erfolg definiert.

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  • Im Gespräch: Paul Pietsch : Was bleibt nach hundert Jahren zu tun?

    Rennfahrerei, Journalismus, Verlegerdasein und Familienvater. Diese Quadratur des Kreises meistert Paul Pietsch glänzend. Wir treffen den bald Hundertjährigen in seinem Haus in Titisee-Neustadt. Er ist dynamisch wie eh und je.
  • Diäten sind Pyrrhussiege: Schuld ist nur der Energiebedarf des Gehirns

    Übergewicht : Das Gehirn in den Zeugenstand!

    Ist es meine Schuld, dass ich zu dick bin? Die fünfte Todsünde sollte in Zeiten moderner Medizin nicht länger als Rechtfertigung für moralische Urteile dienen. Hier kommt der Freispruch für Schwergewichtige.
  • Auferstanden aus  Ruinen, wählte die Stadt ein folgenreiches Symbol  für ihr Wappen: den mythischen Vogel Phönix.

    Provinzleben : Alle Wege führen nach Nang-Pu

    Der Eisenbahnknoten Attnang-Puchheim hat einen festen Platz im kollektiven Gedächtnis Österreichs - als Ort zum Umsteigen, als Anhang eines Bahnhofs. Wie lebt man in einer Stadt mit einem solchen Identitätsdilemma?
  • Liebt es, „kleine Bomben ins Hirn zu pflanzen”: Terry Gilliam

    Terry Gilliam im Gespräch : Meine Visionen habe ich auch ohne Drogen

    Wir treffen Terry Gilliam beim Filmfestival von Deauville, wo er mit einer Retrospektive geehrt wird. Der Regisseur mit dem Faible für farbenfrohe Hemden zeigt sich äußerst gutgelaunt - er kichert bei jedem seiner Bonmots. Bald stellt sich heraus: Es ist Galgenhumor.
  • Eine Liedersammlung voller Todesgewissheit:Bob Dylan 2001 im dänischen Roskilde

    Bob Dylan zum Siebzigsten : Der Sänger, der aus dem Nichts kam

    Von der Weisheit eines Rotzlöffels: Wie kommt es, dass er wie fünfzehn aussah und sich anhörte wie ein Fünfundachtzigjähriger? Er trug die amerikanische Tradition schon zu Beginn seiner Karriere in sich. Heute wird Bob Dylan siebzig.
  • Ai Weiwei und Yan Li 1985 vor dem World Trade Center: „Machen wir ein Nacktfoto!”

    Die New Yorker Jahre : Der nackte Bürger Ai Weiwei

    „Du bist doch gerade noch in deiner Jugendzeit, da will man irgendetwas tun“: Wer den Künstler Ai Weiwei verstehen will, der muss sich mit seinen frühen Jahren in Amerika beschäftigen. Ein Freund berichtet über diese Zeit.
  • Yusuf alias Cat Stevens

    Yusuf alias Cat Stevens im Gespräch : Warum wollen Sie wieder singen, Mr. Islam?

    Wir treffen uns in einem Hotel in Hamburg. Yusuf ist mit seiner Frau Fauzia Ali und seinem Sohn Muhammad gekommen. Lange Zeit soll er Frauen nicht einmal die Hand gegeben haben. Wir reichen uns zur Begrüßung freundlich die Hände. Yusuf wählt seine Worte dann sehr sorgfältig.
  • Das ist die Last, die das Kosovo zu tragen hat: Der jüngste Staat Europas gründet auf dem Konflikt zwischen Albanern und Serben, der 1998 und 1999 eskalierte. Noch heute sucht man in Prishtina nach den seit damals Vermissten.

    Labor Kosovo : Kein Hahn kräht auf dem Amselfeld

    Das Kosovo gilt als Sorgenkind. Aber der ärmste Staat des Kontinents ist auf paradoxe Weise auch sein dynamischster.Das Land wartet immer noch auf die volle Souveränität, aber der politische Islam ist gebändigt. Eine Reise in ein brodelndes Labor.
  • Das Prunkstück von Stefan Strumbels Gestaltungsidee: die Madonna im Trachtenhut

    Street Art im Kirchenraum : Die Madonna aus der Spraydose

    Am morgigen Sonntag wird in fast fünfundvierzigtausend protestantischen und katholischen Kirchen in Deutschland das Osterfest gefeiert. Nicht aber in "Maria, Hilfe der Christen", einer Kirche im badischen Dorf Goldscheuer am Rhein nahe der französischen Grenze.
  • So friedlich geht es unter Frauen nicht immer zu: Mütter und Kinder auf einem Spielplatz im Frankfurter Holzhausenviertel

    Gleichberechtigung : Frühjahrsoffensive der Teilzeitamazonen

    Der Lieblingsfeind von Frauen sind Frauen. Das ist angesichts der Tatsache, dass sie nach wie vor auf der Seite der Diskriminierten stehen, absurd. Eigentlich müssten Frauen wütend protestieren. Gemeinsam. Warum nur tun sie das nicht?
  • Die amerikanische Zeitschrift „Life” schickte 1961 den Zeichner Ronald Searle zum Eichmann-Prozess nach Jerusalem

    50 Jahre danach : In der Sache Adolf Eichmann

    Vor fünfzig Jahren, am 11. April 1961, begann der Prozess gegen Adolf Eichmann. Der Judenreferent des Reichssicherheitshauptamts war des millionenfachen Mordes angeklagt. Doch in Jerusalem stand mehr zur Verhandlung als nur individuelle Schuld.
  • He? She? We! Yoko Ono gab das Geheimnis ihrer Fitness-Methode in Austin preis

    Texas rockt : Eine Stadt ergibt sich der Musik

    Jedes Jahr veranstaltet die texanische Hauptstadt Austin ihr Festival „South by Southwest“. Es hat sich zum Mekka der Rockmusikfreunde entwickelt, und man kann fünf Tage lang sonst nichts hören.