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Bild für Bild : Pressefotos des Jahres 2002 in Hamburg

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Das Welt-Pressefoto 2002: Ein Junge weint am Grab seines Vaters nach einem Erdbeben im Iran Bild: dpa

Das Pressefoto des Jahres 2002 zeigt einen kleinen Jungen, der beim Begräbnis von Opfern eines Erdbebens im Nordwesten Irans um seinen Vater weint. Es ist jetzt zusammen mit anderen preisgekrönten Werken in Hamburg ausgestellt.

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          Preisgekrönte Pressefotos sind ab Donnerstag in Hamburg zu sehen. Eine Ausstellung im Gruner+Jahr-Pressehaus zeigt 177 Fotographien von 54 Bildreportern, die beim „World Press Photo Award“ als die besten Pressefotos des Jahres 2002 ausgezeichnet wurden.

          Die Preise des jährlichen Wettbewerbs sind am Sonntag in Amsterdam verliehen worden. 3.913 Fotographen aus 118 Ländern hatten sich dieses Jahr an dem Wettbewerb beteiligt.

          Das Pressefoto des Jahres 2002 ist am 23. Juni beim Begräbnis von Opfern eines Erdbebens im Nordwesten Irans entstanden. Es zeigt einen kleinen Jungen, der sich verzweifelt an der Hose seines toten Vaters fest klammert, als dieser beigesetzt wird. Bei der Katastrophe waren mehr als 500 Menschen umgekommen.

          Sieger der Kategorie Menschen in den Nachrichten: In der Geburtskirche in Bethlehem
          Sieger der Kategorie Menschen in den Nachrichten: In der Geburtskirche in Bethlehem : Bild: dpa

          Der in Los Angeles lebende armenische Fotograf Eric Grigorian (Polaris Images) hat mit der Schwarz-Weiß-Aufnahme den Spitzenpreis des World-Press-Photo-Wettbewerbs gewonnen. Eine Jury wählte das Bild aus der Rekordzahl von 53.597 Einsendungen aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde Grigorian am 27. April in der Alten Kirche der niederländischen Hauptstadt überreicht.

          Preisträger wurden in neun Kategorien ermittelt. Der deutsche Fotograph Peter Bialobrzeski, der für das Magazin „Geo“ arbeitet, erhielt den ersten Preis in der Kategorie Art Stories.

          Die Schau ist bis zum 25. Mai in Hamburg zu sehen. Danach werden die Bilder in einer Wanderausstellung in mehr als vierzig Ländern gezeigt.

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