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Berlinale : Gefangen als Voyeur

Der Goldene Bär für „Touch Me Not“ bei der Berlinale ist eine riesige Überraschung. In dem Film geht es um masturbierende Callboys, Transvestiten und Darkrooms. Der Ansatz ist beklemmend. Ein Kommentar.
Die Kritiker in Berlin stritten über „Touch Me Not“ - Szene aus dem Film

Blog | Filmfestival : Im Narbengelände

Die Diskussionen der Berlinale-Jury über die besten Filme sollen teilweise länger gewesen sein als die Filme selbst. Das Ergebnis ist das Gegenteil einer sicheren Bank.

„Last Night of the Proms“ : Love, Britannia

Der Brexit ist überall: Auch bei der traditionsreichen „Last Night of the Proms“ wird Politik gemacht. Die amerikanische Mezzosopranistin Jamie Baron stahl mit ihrem Statement jedoch allen die Schau.

Verbot von Plastiktüten : Gute Jute!

Das Bundesumweltministerium will die Plastiktüte verbieten. Es gibt dringendere Probleme. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

Tolkien und deutsche Kritiker : Frodos Erwachen

„Pedantisch konstruierte Geschichte“: Vor 50 Jahren erschien der erste Band von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ auf Deutsch. Was sagten die Kritiker dazu?

Presse und Digitalkonzerne : Doppel-Döpfner

Wie hältst Du es mit den Digital-Giganten? Das ist für Presseverlage eine Frage, von der ihr Überleben abhängt. Mathias Döpfner, Springer-Vorstandschef und Präsident der Zeitungsverleger, scheint eine Antwort zu haben.

Der Brexit und die Folgen : Breit mit Boris

Leere Supermärkte, knappe Medikamente: Gibt es nichts Positives nach dem Brexit? Doch, sagt die britische Regierung – die Rückkehr der Duty-Free-Läden.

Jenaer Erklärung : Der Mist mit den Rassen

Streicht den Begriff „Rasse“, fordern Biologen, denn Rassismus hat wissenschaftlich null Substanz. Wenn das so einfach wäre. Über Säuberungsversuche im Reich der Mythen.

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  • Berlinale : Ein Film, der acht Stunden dauert

    Wer meint, ein Film sollte nicht mehr als zwei Stunden brauchen, hat diesen noch nicht gesehen: „Wiegenlied für ein trauriges Geheimnis“ von Lav Diaz dauert acht. Und ist keine Minute zu lang. Weltpremiere feierte er jetzt im Wettbewerb der Berlinale.
  • Berlinale : Flop in Berlin

    Das war wohl nix: Die mit Spannung erwartete Fallada-Verfilmung „Alone in Berlin“ enttäuscht. Welche Filme des Wettbewerbs größere Chancen haben, fasst Dietmar Dath in einer Zwischenbilanz zusammen.
  • Berlinale : Wenn Frauen träumen

    Das französische Kino glänzt im Wettbewerb der Berlinale. Und in Thomas Vinterbergs Film über eine dänische Kommune spielt Trine Dyrholm eine der Rollen ihres Lebens.
  • Goldener Ehrenbär für außergewöhnliches Schaffen: Kameramann Michael Ballhaus (rechts) mit Berlinale-Direktor Dieter Kosslick

    Blogs | Filmfestival : „Fassbinder nannte mich Fernseh-Heini“

    Am Film-Set kann es schon mal blutig werden. Das weiß keiner besser als Kameramann Michael Ballhaus, denn er drehte mit Scorsese „Goodfellas“ und „Gangs of New York“. Auf der Berlinale wird er am Donnerstag mit dem goldenen Ehrenbären ausgezeichnet, zuvor blickte er auf seine Karriere zurück.
  • Berlinale : Gute Neuigkeiten von niemals

    Zwei Schlaglichter auf der Berlinale: Das Migrantendrama „Soy Nero“ von Rafi Pitts und das außer Konkurrenz gezeigte Agitprop-Monster „Chi-Raq“ von Spike Lee riskieren viel.
  • Berlinale-Blog : Kurz ist groß

    Eine ganze Welt in einer halben Stunde: In der Reihe Berlinale Shorts sind kurze Filme so zu sehen, wie man sie nach dem Festival nie mehr so durchträumen können wird: auf der großen Leinwand. Zum Beispiel von Wu Linfeng und Akihito Izuhara.
  • Lebender Hyperlink: Scarlett Johansson im Eröffnungsfilm der Coen-Brüder: „Hail, Caesar!“

    Berlinale : Die Fastenzeit des Kinos

    Die Berliner Filmfestspiele haben begonnen, und nicht nur dem Buffet der Eröffnungsparty mangelt es an Fleisch. Erste große Momente gibt es aber auch. Vier Skizzen aus Berlin.