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70. Berlinale : Ein (politisches) Zeichen

Nicht mutig, aber richtig waren die meisten Entscheidungen der Berlinale-Jury. Die Auszeichnung für den besten Film geht wieder an Iran – Paula Beer erhält den Bären für ihre Rolle in „Undine“. Nur mit einer Auswahl taten die Juroren einem Künstler keinen Gefallen.
Großer Jubel: Mitwirkende des iranischen Gewinnerfilms „Es gibt kein Böses“ mit ihrem Goldenen Bären.

Berlinale-Preise : Goldener Bär geht nach Iran

Mohammed Rassulof überzeugt mit einem Episodenfilm, die Amerikanerin Eliza Hittman erhält den Großen Preis der Jury, die deutsche Schauspielerin Paula Beer wird ausgezeichnet und Kameramann Jürgen Jürges bekommt einen silbernen Bären.
Baran Rasoulof in einer Szene des Films «Es gibt kein Böses»

Blog | Filmfestival : Der Tränensammler

Lange Zeit stand Mohammad Rasoulof im Schatten seines berühmten Freundes und Kollegen Jafar Panahi. Mit dem Goldenen Bären der Berlinale erfährt nicht nur sein neuester Film „Es gibt kein Böses“, sondern sein gesamtes Werk eine lange verdiente Würdigung.

Zukunft des Gutenberg-Museums : Mainzigartig

Das Gutenberg-Museum ins Mainz soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Dass es um ein Vorhaben von internationalem Rang geht, hat als Letzter nun auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling kapiert.

In Corona-Zeiten : Zerreißprobe für die Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse soll im Oktober stattfinden. Was bedeutet der Plan für eine kombinierte Buch-Musik-Gaming-Messe in nächsten Jahr? Er könnte zur Folge haben, was die Corona-Krise nicht bewirkt: Die Auflösung des wichtigsten Buchereignisses der Welt.

Moskauer Geisterkonzert : Solospiel

Instrumentalsolisten des Moskauer Konservatoriums verarbeiten den Lockdown mit dem Konzert „Hundert Tage Einsamkeit“. So heißt auch das uraufgeführte Werk des Komponisten Wladimir Tarnopolski. Es fasst die Gegenwart in Töne.

Vatikan in Geldnot : Heilige Pleite

Durch den Besuchereinbruch in den Vatikanischen Museen sind die ohnehin schwächelnden Einnahmen drastisch geschrumpft. Braucht der kleinste Staat der Welt bald Finanzspritzen?

„South Park“ unter Verschluss : Was Streamingdienste streichen

Die BBC kassiert eine Folge der legendären Serie „Fawlty Towers“ ein. HBO versieht „Vom Winde verweht“ mit einem Warnhinweis. Dass fünf Episoden von „South Park“ gesperrt sind, hat aber einen besonderen Grund. Einen besonders üblen.

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