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Beatles-Produzent : Phil Spector mit 81 Jahren im Gefängnis gestorben

  • Aktualisiert am

Phil Spector (1939 bis 2021) Bild: AP

Er galt als einer der einflussreichsten Produzenten der Rock- und Popmusik. Zuletzt war er wegen Mordes inhaftiert. Jetzt ist Phil Spector, Erfinder der „Wall of Sound“-Technik, mit 81 Jahren gestorben.

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          Der inhaftierte frühere amerikanische Musikproduzent Phil Spector ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 81 Jahren, wie die Gefängnisbehörde im Bundesstaat Kalifornien am Sonntag mitteilte. Spector sei auf „natürliche“ Weise gestorben. Die genaue Todesursache müsse jedoch noch untersucht werden.

          Spector war 2009 zu 19 Jahren Haft wegen des Mordes an der früheren Schauspielerin Lana Clarkson verurteilt worden. Er wurde für schuldig befunden, die Vierzigjährige im Februar 2003 in seiner Villa in Los Angeles erschossen zu haben, nachdem sie ihn zurückgewiesen hatte. Die beiden waren sich erst wenige Stunden zuvor in einem Nachtclub begegnet. Der erste Prozess gegen Spector mit mehr als siebzig Zeugenaussagen war im September 2007 gescheitert, weil sich die Geschworenen nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen konnten. In einem zweiten Prozess hatten ihn dann zwölf andere Geschworene für schuldig befunden.

          Spector galt als einer der einflussreichsten Produzenten im Bereich der Rock- und Popmusik. Er ist der Erfinder der einflussreichen „Wall of Sound“-Aufnahmetechnik, die er in den sechziger Jahren für Hits wie „Be My Baby“ und „Chapel Of Love“ entwickelt hatte. Anfang der siebziger Jahre produzierte er die letzte Beatles-LP „Let it be“ und die ersten Solo-Alben der früheren Beatles John Lennon („Imagine“) und George Harrison („All Things Must Pass“). Auch mit anderen Musikgrößen wie Tina Turner und The Ramones arbeitete er zusammen. 1989 war Spector für seine musikalischen Verdienste in die „Rock And Roll Hall of Fame“ aufgenommen worden.

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