https://www.faz.net/-gqz-t41i

Bayreuth 1979 : Nägel in abstrakter Kunstwelt

  • Aktualisiert am

Wunder und Realität lassen sich nicht vereinbaren: „Lohengrin” 1979 Bild: Bildarchiv Bayreuther Festspiele

Der für seine Nagelplastiken bekannte Künstler Günther Uecker schuf für den „Lohengrin“ eine hermetische, streng- abstrakte Kunstwelt - der passend finsterer Rahmen für die von Götz Friedrich übermittelte pessimistische Botschaft.

          1 Min.

          Der für seine Nagelplastiken bekannte Künstler Günther Uecker schuf für den „Lohengrin“ eine hermetische, streng- abstrakte Kunstwelt, in die kein Tageslicht drang und in der kein Grashalm wuchs. Sie erwies sich als passend finsterer Rahmen für die von Götz Friedrich übermittelte, durch und durch pessimistische Botschaft, daß sich Wunder und Realität nicht vereinen lassen.

          Friedrich verzichtete hier auf jene lebendige, noch den kleinsten Choristen mit darstellerischen Aufgaben beschäftigende Personenführung, für die er berühmt war. Stattdessen zelebrierte er seine Deutung in oratorienhafter Statik und karger Symbolik. Edo de Waart gab als Dirigent sein Bayreuth-Debüt.

          Weitere Themen

          Der Stolz des Gießers

          Bronzeskulpturen in Florenz : Der Stolz des Gießers

          Graf Zahl der Medicis: Der Florentiner Palazzo Pitti zeigt in der Ausstellung „Plasmato dal Fuoco“ die Schönheit der Bronzeskulpturen unter den letzten Medici-Großherzögen. Und eine ganz besondere „Venus“.

          Mehr Blair fürs Volk

          Nach den britischen Wahlen : Mehr Blair fürs Volk

          Boris Johnson ist mit voller Wucht gegen die „rote Mauer“ des Labour-Herzlands gefahren und hat große Teile davon zum Einsturz gebracht. Warum fühlt man sich jetzt dennoch an einen früheren Labour-Premier erinnert?

          Topmeldungen

          Nach den britischen Wahlen : Mehr Blair fürs Volk

          Boris Johnson ist mit voller Wucht gegen die „rote Mauer“ des Labour-Herzlands gefahren und hat große Teile davon zum Einsturz gebracht. Warum fühlt man sich jetzt dennoch an einen früheren Labour-Premier erinnert?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.