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Bayreuth 1978 : Sigmund Freud inszeniert mit

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Brach mit allen Bayreuther Konventionen: Kupfers „Holländer” von 1978 Bild: Bildarchiv Bayreuther Festspiele

Mit seiner ersten Arbeit in Bayreuth hat Harry Kupfer 1978, damals noch Chefregisseur in Dresden, einen „Fliegenden Holländer“ inszeniert, der mit allem brach, was man bis dahin auf dem Grünen Hügel in dieser Oper sehen und hören konnte.

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          Mit seiner ersten Arbeit in Bayreuth hat Harry Kupfer 1978, damals noch Chefregisseur in Dresden, einen „Fliegenden Holländer“ inszeniert, der mit allem brach, was man bis dahin auf dem Grünen Hügel in dieser Oper sehen und hören konnte. Mit dem Dirigenten Dennis Russell Davies, ebenfalls Bayreuth-Debütant, griff er auf die härter und roher instrumentierte, auf Versöhnungsymbolik schon in der Ouvertüre verzichtende, von Richard Wagner freilich verworfene Dresdner Urfassung des Werkes von 1843 zurück, die er nicht als romantische Oper, sondern als psychopathologische Studie von Senta verstand. Selten ist seelische Gespaltenheit sinnfälliger in Bildersprache übersetzt worden.

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