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Bayreuth 1952 : Die Kunst der Lichtregie

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Die Handlung spielt im Zeitlosen: „Tristan und Isolde” 1952 Bild: Bildarchiv Bayreuther Festspiele

Das neue Bayreuth in Reinkultur: „Tristan und Isolde“ völlig entmaterialisiert. Die Handlung spielt im Zeitlosen. Nur ein Zelt ersetzt die Schiffassoziationen im ersten Akt, in der Liebesnacht herrscht allein die damals ungewöhnliche Kunst der Lichtregie.

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          Das neue Bayreuth in Reinkultur: „Tristan und Isolde“ völlig entmaterialisiert. Die Handlung spielt im Zeitlosen. Nur ein Zelt ersetzt die Schiffassoziationen im ersten Akt, in der Liebesnacht herrscht allein die damals ungewöhnliche Kunst der Lichtregie, im dritten sieht man nur noch die Liege für den sterbenden Helden.

          Wieland Wagners Regie verweigert auch den Sängern jede konventionelle Gestik: Martha Mödl und Ramon Vinay singen aber grandios, und Herbert von Karajan dirigiert einen „Tristan“, der auch heute noch aktuell wäre.

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