Barschels Tod :
Selbstmord, Mord oder Sterbehilfe?

Von Frank Pergande
Lesezeit: 4 Min.
Uwe Barschel kurz nach Bekanntwerden der Affäre
Der Politskandal um Uwe Barschel, der größte in der Geschichte der Bundesrepublik, kann heute als aufgeklärt gelten. Der Tod des Politikers ist es nicht. Die ARD-Dokumentation „Der Tod des Uwe Barschel“ stellt die richtigen Fragen.

Der Film beginnt im Genfer Hotel „Beau Rivage“ am 11. Oktober 1987. Dreimal steht der Reporter Sebastian Knauer vor der Zimmertür 317, wo Uwe Barschel abgestiegen ist. Er soll mit ihm ein Interview für den „Stern“ führen. Er klopft vergeblich. Beim dritten Mal drückt er die Türklinke, sie gibt nach. Knauer gelangt ins Zimmer. Ein Schuh, ein abgerissener Knopf im Flur. Auch im Zimmer selbst sieht es merkwürdig aus. Knauer dringt weiter ins Bad vor. Dort im Spiegel sieht er zuerst die Leiche von Barschel - in der Badewanne liegend, bekleidet mit Hemd, Hose, Socken und Krawatte. Knauer fotografiert den toten Barschel.

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