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Auszeichnung : Seid Ihr denn auch alle da? - Das Staraufgebot zur Grammy-Verleihung

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Zu groß zum Mitnehmen: India.Arie, eine der Grammy-Favoritinnen, mit Trophäe Bild: dpa

Es ist wieder einmal Grammy-Zeit. Diesmal erhielt die irische Band U2 die meisten Nominierungen, gefolgt von India.Arie, Alicia Keys - und Pierre Boulez.

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          Chance oder Schicksal? Durch die nächtlichen Fernseh-Übertragungen von den olympischen Winterspielen sind die Zuschauer in Deutschland bereits bestens vorbereitet, um auch die 44. Verleihung der Grammys live am Bildschirm zu verfolgen. Leider hat sich das Pay-TV die Rechte gesichert, die Übertragung läuft auf Premiere.

          Ab 2 Uhr in der Nacht können die Abonnenten verfolgen, wie auch in diesem Jahr zahlreiche Popstars und Prominente aus der Musikbranche in Los Angeles die Verleihung der wichtigsten Preise der US-Musikindustrie begleiten - als Kandidaten, die sich im Lauf der Feier in Gewinner und Verlierer teilen, als Laudatoren oder "Adabeis".

          Große Konkurrenz

          „Wir haben die meiste Zeit unserer Tour dafür genutzt, uns wieder um den Job der 'besten Band der Welt' zu bewerben", sagt U2-Sänger Bono. Mit Nominierungen in acht Kategorien - darunter für das Album des Jahres und die beste Single - gehört das irische Quartett zu den Favoriten.

          Dicht gefolgt wird U2 von den Soul-Sängerinnen India.Arie (26) mit sieben und Alicia Keys (21) mit sechs Nominierungen. Beide werden unter anderem als beste Neueinsteiger gegeneinander antreten. India.Arie konkurriert mit ihrem Album „Acoustic Soul“ außerdem mit dem erfolgreichen U2-Album, Bob Dylans „Love and Theft", Outkasts „Stankonia“ und dem Film-Soundtrack von „O Brother, Where Art Thou". Der französische Klassikkomponist Pierre Boulez erhielt sechs Nominierungen.

          Glückliche Momente

          "Die Mischung an der Spitze jeder Kategorie ist so cool. Ich bin deshalb gar nicht sicher, ob jeder so viele Grammys bekommt, wie die Leute denken", sagt der achtfache Grammy-Gewinner und Produzent Phil Ramone. Die jährliche Wahl der National Academy of Recording Arts and Sciences in 101 Sparten sei für ihren unerwarteten Ausgang berühmt. „Die größte Überraschung ist für mich immer das Album des Jahres: Es gewinnt immer das, von dem man dachte, es hätte keine Chance.“ Produzent T-Bone Burnett, der für sein Mitwirken an dem Soundtrack „O Brother“ als Bester Produzent im nicht-klassischen Bereich nominiert ist, setzt auf U2 als den großen Abräumer. Sich selbst räumt Burnett nur Außenseiterchancen ein. Sollte der Country-Sound wider Erwarten doch siegen, „dann wird das der glücklichste Moment in meinem Leben."

          Ihre Auftritte in der von Komiker Jon Stewart moderierten Zeremonie bereits zugesagt haben unter anderem U2, Bob Dylan, Alicia Keys, Destiny's Child, India.Arie und die Boygroup 'N Sync. Zu den Preisüberbringern zählen Don Henley, Britney Spears, Gloria Estefan und Janet Jackson. Spekulationen im Vorfeld zum Trotz wird Michael Jackson den Organisatoren zufolge nicht bei der Grammy-Gala auftreten. Auch ist noch unklar, ob er überhaupt an der Verleihungszeremonie teilnimmt, um eventuell einen Preis entgegen zu nehmen. Er ist mit seiner Single „You Rock My World“ nominiert.

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