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Auftakt: Mosley gegen Google : Intimsphäre

  • Aktualisiert am

Sieht seine Persönlichkeitsrechte durch Google verletzt: der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley Bild: AFP

In Hamburg hat der Prozess Max Mosleys gegen Google begonnen. Klare Worte kommen von der Vorsitzenden Richterin. Der Anwalt des Konzerns widerspricht.

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          Zum Auftakt des Prozesses, den der einstige Motorsportboss Max Mosley gegen den Suchmaschinenkonzern Google führt, hat die Vorsitzende Richterin am Landgericht Hamburg die Bilder als rechtswidrig bezeichnet, die Mosley bei einem Tête-à-Tête mit Prostituierten zeigen. Sie verletzten Mosley in seinen Persönlichkeitsrechten und seiner Intimsphäre.

          Per Google-Suche sind die Aufnahmen und dazugehörige Audiodateien im Internet leicht zu finden. Mosley sucht zu erwirken, dass sie durch einen entsprechend einzurichtenden Filter ein für allemal getilgt werden. Google hält den Einsatz einer solchen Software für Zensur. „Das wäre einmalig“, sagte ein Anwalt des Konzerns. Mosley wolle Google dazu verpflichten, „das gesamte Internet für alle Zeit“ zu durchforsten, um Bilder zu sperren. Sollte das Gericht dies bejahen, könnten das später auch weitere Privatpersonen verlangen.

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