https://www.faz.net/-gqz-2mj6

Architektur : Richard Meier baut für Frieder Burda ein Museum

  • Aktualisiert am

Architekt mit Kultstatus: Richard Meier Bild: dpa

Der New Yorker Stararchitekt Richard Meier wird in Baden-Baden für die Sammlung des Verlegers Frieder Burda ein Museum bauen.

          1 Min.

          Die Entscheidung ist gefallen. Richard Meier, einer der renommiertesten zeitgenössischen Architekten, wird das Burda-Museum in Baden-Baden konzipieren. „Richard Meier ist berühmt dafür, höchste Qualität in Einklang mit der Umgebung, insbesondere der Natur, zu bauen“, kommentierte Frieder Burda seinen Entschluss.

          Das neue Bauwerk wird sich neben der Staatlichen Kunsthalle in der Lichtentaler Allee befinden und eine Ausstellungsfläche von 800 Quadratmetern einnehmen. Die Kosten von 30 Millionen Mark für den Bau sowie für alle Folgekosten wie die Unterhaltung des Gebäudes und der Sammlung trägt allein Frieder Burda mit seinem in der Stiftung investierten Privatvermögen. Der geplante Baubeginn wird für 2002 datiert. Man hofft darauf, zur Jahreswende 2003/04 die Eröffnung feiern zu können. Der Öffentlichkeit sollen die ersten Entwürfe im Oktober 2001 präsentiert werden.

          Architekt mit Kultstatus

          Der 1934 geborene New Yorker Architekt, der auch Träger des renommierten Pritzker-Preises ist, verfügt bereits über Kultstatus in der Realisation von Museumsbauten. So zeichnete er verantwortlich für den Bau des Getty-Museum in Los Angeles und das Museum für zeitgenössische Kunst in Barcelona. In Deutschland war er zuletzt an dem Master Plan für den Potsdamer Platz in Berlin beteiligt. Ausserdem entwarf er das Museum für Kunsthandwerk in Frankfurt und das DaimlerChrysler-Entwicklungszentrum in Ulm.

          Sammlung mit Renommée

          Die Kunstsammlung von Frieder Burda, Mitglied der Offenburger Verlegerfamilie, gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem deutschen Expressionismus und dem amerikanischen abstrakten Expressionismus. Die rund 400 Werke stammen von so berühmten Künstlern wie Picasso, August Macke, Georg Baselitz und vielen anderen. Rund um den Globus bereichern Leihgaben aus dieser Sammlung wichtige Museen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Warten auf den Corona-Test: Norwegische Studenten harren am Montag am Flughafen von Johannesburg vor ihrem Flug nach Amsterdam aus.

          Neue Corona-Variante : Wie gefährlich ist Omikron?

          Erste Ausbrüche in Europa verstärken die Sorge, die neue Corona-Mutante könnte noch gefährlicher sein als die bisherigen Varianten. Zu Recht? Noch mangelt es an klinischen Daten, aber einiges lässt sich inzwischen schon über Omikron sagen.