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Architektur-Biennale : Ein Raum, ein Maßstab, eine Aufgabe

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„Nextliegend” - Modelle aus dem Deutschen Pavillon auf der Architektur-Biennale in Venedig Bild: Stefan Kröger

Der Deutsche Pavillon zeigt auf der Architektur-Biennale Entwürfe zum „Naheliegenden in der Architektur“. FAZ.NET zeigt Bild für Bild, wie das aussieht.

          Elf Architekten und Hochschullehrer haben sich mit ihren Klassen am diesjährigen deutschen Beitrag für die Architektur-Biennale in Venedig beteiligt. In den Giardini di Castello werden 90 Modelle, an denen an die 200 Studenten beteiligt waren, in den Seitenflügeln des Deutschen Pavillons gezeigt. Der zentrale Raum bleibt frei. Er ist der Ausgangspunkt für das von der Biennale-Kommissarin Hilde Léon entwickelte Konzept über „das Naheliegende in der Architektur“, Titel: „NEXTLIEGEND“.

          Ausgehend vom Volumen des Hauptraums, der den Maßstab aller Modelle bildet, wurde versucht, unterschiedliche thematische Schwerpunkte zu erarbeiten und die Frage nach dem Naheliegenden in der Architektur zu beantworten. „Entwerfen impliziert immer wieder die gleichen, grundlegenden Fragen: die Beziehung zwischen Körper und Raum, von Räumen untereinander und die Beziehung zwischen Innen und Außen. Dennoch muss das Naheliegende immer wieder neu entdeckt werden,“ erläutert Hilde Léon, die selbst Architektin und Dozentin ist.

          FAZ.NET stellt einige Modelle vor, die bis zum 3. November in Venedig zu sehen sind.

          Verschachtelt: „Mimicry” von Birge Kahl, Hochschule für bildende Künste Hamburg

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