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Fußball-WM : Stinkstiefel

Die Fußballer von 1982 gelten als die hässlichen Deutschen. Ein Dokumentarfilm animiert zum Umdenken: So verkehrt waren die Spieler gar nicht.

Alles außer Fußball : Das Traumfinale des Denksports

Die Fußball-WM in Qatar ist für die Deutschen vorbei. Da verlegen wir uns auf die WM des Denksports. Bei der tritt Slavoj Žižek gegen Werner Herzog an. Wer da wohl gewinnt?

Ehre den Japanern : Sayonara gaijin

Oh, was waren die Deutschen schlecht gegen Japan! Und erst die Spanier! Wer so jammert, der hat nicht verstanden, wie gut die Japaner bei dieser Fußball-WM bislang sind.

Alles außer Fußball : Am Rio de la Plata

Uruguay ist eine große Fußballnation. Doch sie lebt von der Erinnerung an vergangene, glanzvolle Zeiten. Mit denen könnte es vorbei sein. Dann bleibt nur der Blick aufs Meer.

Reform der Preußenstiftung : Dieses Konzept ist eine Luftnummer

Am Montag will der Stiftungsrat der Preußenstiftung ein Eckpunktepapier zur Neuaufstellung der wichtigsten deutschen Kulturinstitution machen. Das Papier macht aus der groß angekündigten Reform ein Reförmchen.

Ruangrupa an der Spitze : Machtfrage

Jedes Jahr kürt die Zeitschrift „ArtReview“ die einflussreichsten Persönlichkeiten der Kunstwelt. Diesmal an der Spitze: Ruangrupa. Nach all den Skandalen und Peinlichkeiten um die Documenta.

Alles außer Fußball : Es ist Zeit für Stéphanie

Die französische Schiedsrichterin Stéphanie Frappart wird das Spiel Costa Rica gegen Deutschland pfeifen. Das solle nichts Besonderes sein, sagt sie. Und doch ist es das.

Alles außer Fußball : Mehr Wagner wagen!

Weil er einen Witz über die Gewänder der Qatarer gemacht hat, wurde Sandro Wagner gleich an den Pranger gestellt. Das hat er nicht verdient. Ohne ihn am Mikro wäre das WM-Fernsehen ziemlich öde.
Ausdrucksstarkes Körpertheater: Johannes Hegemann, Pascal Houdus und Oleksandr Yatsenko vergegenwärtigen Misshandlungen im Krieg.

Gogol am Thalia Theater : Der russische Held gehört der Unterwelt

Starauftritt des bösen Geistes: Kirill Serebrennikow inszeniert am Hamburger Thalia Theater das Antikriegsstück „Der Wij“ nach Nikolai Gogol. Das Stück, das er mit einem ukrainischen Koautor verfasst hat, beruht auf Dokumentartexten.
Die Klänge der Straße und die kulturelle Vielfalt der Inseln prägten die Musik: Fußgänger im Zentrum des Hauptortes Mindelo.

Kapverden : Insel der Stimmen

Die Musikkultur auf den Kapverden ist so bunt und vielfältig wie die Inseln selbst. Ganz besonders auf São Vicente, wo der Sound Cesária Évoras nachhallt.
Als Orte mutmaßlicher Fälle von Cancel Culture gelten oft amerikanische Universitäten. Hier zu sehen ist der Campus der Yale University.

Cancel Culture : Das laute Schweigen

Wovon die Rede ist und wovon nicht mehr: Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub analysiert den Cancel-Culture-Diskurs als Kampf um Aufmerksamkeit.
Die Schinkelsche Bauakademie, hier auf dem 1868 entstandenen Gemälde von Eduard Gaertner, bildete gemeinsam mit Schauspielhaus und Altem Museum eine bürgerliche Antithese zur barocken Hofarchitektur im Zentrum von Berlin.

Schinkels Bauakademie : Funktional, nachhaltig, ökonomisch und schön

Schinkels Berliner Bauakademie stand für die Emanzipation der Zivilgesellschaft gegenüber dem königlichen Hof. Und sie erfüllt alle heutigen Ansprüche an ein Gebäude. Deshalb sollte sie rekonstruiert werden. Ein Gastbeitrag

Karnevalist Hans Süper tot : Er war ene kölsche Jung

Hans Süper war einer der Größten des Kölner Karnevals. Mit seiner „Flitsch“ – der Mandoline – und seinem Kompagnon „Zimmermän“ prägte er als eine Hälfte des Colonia Duetts eine Ära. Nun ist Süper im Alter von 86 Jahren gestorben
Ein Hoch auf die gute Nachbarschaft: Deutsche und schweizerische Passagierschiffe bei einer Sternfahrt auf dem Bodensee vor zwei Jahren

Schweizer Neutralität : Das Gold der Russen

Ist die Schweiz eine Insel der Glückseligen? Vor der Bundesratswahl liegen zwischen Deutschland und den Eidgenossen die Nerven blank.
Französischer Doppeldecker über einer Industrieanlage im Ruhrgebiet: Die Besetzung wegen ausstehender Reparationszahlungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs begann im Januar 1923 und dauerte bis 1925.

Das Jahr 1923 : Das Weimarer Doppelgesicht

Ruhrbesetzung, Hitler-Putsch, linke Umsturzpläne, nationalkonservative Attacken, Hyperinflation: Die Weimarer Republik überstand 1923 einige Gefahren. Fünf neue Bücher widmen sich diesem Jahr.
Die WHO schätzt, dass die Erderwärmung momentan mehr als 150.000 Tote pro Jahr fordert: Ein Löschflugzeug fliegt einen Einsatz über einer Brandregion bei Lakeport in Kalifornien, aufgenommen 2018.

Die Folgen unserer Lebensweise : Was würde Han Solo sagen?

Nachhaltigkeit hat ein ernsthaftes PR-Problem: Jakob Thomä rechnet vor, wie viele Menschen durch den Klimawandel, unseren Abfall, unsoziale Arbeitsbedingungen und anonymen Onlinekonsum ums Leben kommen.
Der amerikanische Autor und Präsident Pen America kam für den Kongress nach Berlin: Ayad Akhtar

Erster PEN-Kongress in Berlin : Lametta in Kreuzberg

Weiblich, migrantisch, jung: Der neue PEN Berlin lädt zur Diskussion und erklärt die Meinungsfreiheit zur Hauptdarstellerin dieser ersten öffentlichen Werkstatt.
Abschied von der Großmutter: Ein Nachbar soll den Sarg vernageln, bevor es zum Friedhof geht.

Bilderbuch von Yaroslava Black : Rumspuken? Das würde Oma nicht

Drei Tage mit der Toten: Im Bilderbuch „Baba Anna – Wie meine ukrainische Großmutter auf dem Brombeerblatt flog“ erzählt Yaroslava Black von der Sorge um die Seelen in den Karpaten.
Die Werke von Philip Guston – hier „Ride“ von 1969 – sind trotz ihrer kritischen Befassung mit dem Ku-Klux-Klan inzwischen so umstritten,  dass Ausstellungen ausgesetzt werden.

Identitätspolitik : Die Gedanken sind nicht mehr frei

Die Diskursverbote bestimmten in Amerika nicht mehr nur die Verlage und Hollywood, das gesamte Bildungswesen ist davon durchdrungen: Warum eine solche Identitätspolitik ein Ausverkauf der Phantasie ist. Ein Gastbeitrag des Pen America-Präsidenten.
Ihn wünschen wir uns im Finale des Denksports, hier sehen wir ihn ungerührt auf der Fährte des Bären: Werner Herzog in einer Szene aus dem Dokumentarfilm „Grizzly Man“ von 2005.

Alles außer Fußball : Das Traumfinale des Denksports

Die Fußball-WM in Qatar ist für die Deutschen vorbei. Da verlegen wir uns auf die WM des Denksports. Bei der tritt Slavoj Žižek gegen Werner Herzog an. Wer da wohl gewinnt?

Film „Call Jane“ : Zur Kritik der Unheilskraft

Der Film „Call Jane“ von Phyllis Nagy interveniert in Amerikas erbitterten Abtreibungsstreit. Er ist ein Plädoyer für Hoffnung und Aktivismus – selbst in aussichtslosen Zeiten.

Comic : andreasplatthaus

Comic

: Graphischer Gang auf Messers Schneide

Comic : andreasplatthaus

Comic

: Gezeichnetes Zeichnenlernen nicht nur für Kinder

Comic : andreasplatthaus

Comic

: Liebesgeschichte und Liebeserklärung

Comic : andreasplatthaus

Comic

: Kein Einfluss auf niemand

Filmfestival : Andreas Kilb

Filmfestival

: Das Kino suchen, wo man es nicht vermutet

Filmfestival : Andreas Kilb

Filmfestival

: Zwei oder drei Dinge, die ich nicht von ihr weiß

Filmfestival : Andreas Kilb

Filmfestival

: Stilfragen und andere Kleinigkeiten

Filmfestival : Andreas Kilb

Filmfestival

: Die Möglichkeit einer Insel

Pop-Anthologie : Dirk von Petersdorff

Pop-Anthologie

: Udo Lindenberg: “Bis ans Ende der Welt”

Christine McVie : Hör nicht auf, an morgen zu denken

Neben der ein wenig versponnen wirkenden Stevie Nicks war sie als gelernte Bluesrockerin die Normale: Zum Tod der Fleetwood Mac-Mitspielerin Christine McVie.
Nebel und Lichtgewitter: Kraftklub-Sänger Felix Brummer begrüßt das begeisterte Publikum beim Konzert in der Frankfurter Festhalle.

Kraftklub in der Festhalle : Randale satt

Kraftklub in Nebelschwaden: Die Formation aus Chemnitz begeistert in der ausverkauften Festhalle mit ihrem Musikmix aus Rock, Indie und Punk.

Neue CDs : Die schönste Musik zum Advent

Von Norwegen bis Italien, von Engeln, Schafen und Lametta ist alles dabei unter den CD-Neuerscheinungen mit Musik zum Advent und zur Weihnacht. Da werden auch die fündig, die gar nicht singen wollen.
Eine Postkarte diente ihm als Vorlage – und die Erinnerung an frühere Aufenthalte: Max Beckmanns „Promenade des Anglais in Nizza“ von 1947

Münchner Ausstellung : Ein neuer Blick auf Max Beckmann

Als sportlicher Flaneur, der das Mondäne liebte: Die Münchner Pinakothek der Moderne entdeckt einen neuen Max Beckmann – einen von Rastlosigkeit und Neugier getriebenen Künstler.

Jüdische Künstlerinnen : Gefeiert, verfolgt, vergessen

Vier jüdische Künstlerinnen feierten im Frankfurt der zwanziger Jahre Erfolge, mit dem Aufstieg der Nazis endeten ihre Karrieren abrupt. Nun endlich kann man ihre faszinierenden Werke neu entdecken.
In diesem Schädel, der auf dem bronzezeitlichen Schlachtfeld gefunden wurde, steckt noch eine Pfeilspitze.

Schlacht im Tollensetal : Wo der Krieg erfunden wurde

Das bronzezeitliche Schlachtfeld an der Tollense bei Altentreptow gilt als archäologischer Jahrhundertfund. Tausende menschliche Knochen wurden dort entdeckt. Nun will Mecklenburg-Vorpommern den Fund „erlebbar“ machen.
Massimo Campigli, „Triptyque / Idoles“, 1961, Öl auf Leinwand, 41 mal 38 Zentimeter, Taxe 40.000 bis 60.000 Euro

Massimo Campiglis Nachlass : Farben der Traumzeit

Er war ein Weltreisender des 20. Jahrhunderts, und sein Nachlass entführt in archaische Weiten: Bei Artcurial in Paris werden Werke aus dem Besitz des Künstlers, Journalisten und Sammlers Massimo Campigli versteigert.
Gefragt: Kehinde Wileys überlebensgroßes, „Portrait of Soukeyna Diouf“, 2022, Öl auf Leinwand, gerahmt, bei Sean Kelly (New York)

Art Basel Miami Beach : Die größte Kunstparty unter Palmen

Die Art Basel Miami Beach hat die Stadt in Florida zum kulturellen Hotspot gemacht. An ihrem zwanzigsten Geburtstag feiert sie sich selbst. Doch kann die Messe auf der Höhe der Zeit bleiben?
Geht für 20 Millionen Euro in die Schweiz:  Max Beckmanns   „Selbstbildnis gelb-rosa“

Wirbel bei Rekordauktion : Zuschlag mit Ansage

Kurz nachdem Max Beckmann einen Auktionsrekord aufgestellt hat, fährt die Polizei vor: Grisebach habe einen gestohlenen Kandinsky im Angebot, behauptet die polnische Regierung. Das Auktionshaus hält dagegen.
Eine Intensivpflegerin hält auf der Kinderintensivstation in Stuttgart den Fuß eines jungen Patienten, der beatmet wird (Symbolbild).

Überlastete Kliniken : Es gibt kaum Betten für kranke Kinder

Die Vereinigung der Intensivmediziner schlägt Alarm: Immer wieder müssten schwerkranke Kinder über weite Strecken verlegt werden. Der Gesundheitsminister will Personal aus anderen Abteilungen in die Kinderstationen schicken.