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Fernsehen : Sprung über die Wissenslücke

Geographie ist Pflicht, Astronomie ist Kür: Tips zur Vorbereitung für den großen Auftritt.

          1 Min.

          Lexikon auswendig lernen? Alle Zeitungen und Zeitschriften lesen? Oder einfach nur hoffen und beten? Es gibt viele Wege, sich als Kandidat auf Quizshows vorzubereiten.

          Dyrk Scherff

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nicht jeder hilft, aber unstrittig ist: Eine intelligente Vorbereitung ist ein Muß. Aber bitte nicht ohne Systematik.

          Die häufigsten Fragen

          Daniel Boss erklärt in seinem Buch "Die geheimen Gewinntricks", wie die Vorbereitung aussehen sollte und wie man in der Show selber überlebt. Das beginnt mit der Analyse, was gerne gefragt wird. Klassische Fragen sind interessant und verständlich für die breite Masse, langweilige kann man getrost vergessen.

          Häufig wird nach Superlativen gefragt wie nach dem höchsten Berg oder dem ersten Papst. Beliebt sind auch immer berühmte Menschen, Filme oder Bauwerke. Am häufigsten gestellt werden Fragen zu den Themen Geographie, deutsche Sprache (Wortbedeutungen, Herkunft und anderes), Sprichwörter und Sport, schreibt Boss. Selten kämen hingegen Physik, Comics, Mathematik und Astronomie vor.

          Analyse statt unstrukturiertem Raten

          Aber auch mit einer guten Vorbereitung steht der Kandidat in der Sendung irgendwann vor der Wissenslücke. Was tun? Unstrukturiertes Raten muß nicht sein. Auch den Joker muß man nicht gleich ziehen. Manchmal hilft eine Analyse der vorgegebenen Antworten. Zum Beispiel bei der Frage: Was sind Isobaren? Keine Inselgruppe, sonst hätte die Frage lauten müssen, was sind die Isobaren analog zu den Balearen oder den Malediven. Hilfreich auch das Entdecken von zusammengehörigen Antworten, zwischen denen man sich entscheiden muß. Was ist Hornussen? Eine Schweizer Sportart, eine französische Sportart oder Tontaubenschießen? Die beiden Sportarten fallen auf, und am Ende liegt man mit den Schweizern richtig.

          Auch besonders lange Antworten, die gerade noch in die Zeile gequetscht wurden, sollten dem aufmerksamen Kandidaten ins Auge springen. Als falsche Antwort hätte der Autor auch etwas Kürzeres finden können, glaubt Daniel Boss. Eher unwahrscheinlich ist auch, daß völlig exotische Namen die falsche Antwort sind, denn auf sie wäre der Autor der Frage auch eher nicht gekommen.

          Wer in dem Fragespiel schon einige Hürden gemeistert hat, kann auch überlegen, welche Themenkomplexe schon behandelt wurden. Es kommt selten vor, daß sie noch einmal dran sind. Antworten aus solchen Bereichen sollten also eher falsch sein. Man kann diese Analyse ewig weitertreiben - eine absolute Gewinnchance bietet sie nicht. Aber wer kurz vor der Million scheitert, darf dennoch stolz sein.

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