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FAZ-Sprinter : Zwei blaue Augen

Unsere Sprinter-Autorin: Julia Anton Bild: Robert Wenkemann

Die Wahlen in Sachsen und Brandenburg sind rum – und CDU und SPD können zumindest leicht aufatmen. Warum die Sozialdemokraten trotzdem einen Rekord aufstellten und was nun aus Jan Böhmermann wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

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          Das war knapp: In Brandenburg konnte die bislang regierende SPD sich vor der AfD als stärkste Kraft behaupten – wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung und trotz Verlusten. Für das rot-rote Bündnis von Dietmar Woidke bedeutet die Wahl dennoch das Aus. Sollten SPD und Linke in Brandenburg weiter regieren wollen, müssten sie sich noch mindestens einen weiteren Koalitionspartner dazu holen. Der AfD-Landesvorsitzende Andreas Kalbitz forderte direkt eine Mitbestimmung ein, die Zusammenarbeit mit der AfD schließen sämtliche Parteien jedoch aus. Mit unserem Koalitionsrechner können Sie durchspielen, was zumindest rechnerisch möglich wäre. 

          Julia Anton

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          Auch in Sachsen ist die AfD zweitstärkste Kraft geworden. Die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer hat ebenfalls Verluste erlitten, konnte jedoch abermals die meisten Wählerstimmen auf sich vereinen. Sichtlich nervös erteilte auch er im ARD-Wahlstudio einer Koalition mit den Rechtspopulisten eine Absage – denn für die bestehende Allianz, schwarz-rot, wird es knapp. Warum das auch auf bundespolitischer Ebene Folgen haben wird, analysieren meine Berliner Kollegen Peter Carstens und Eckart Lohse.

          In beiden Bundesländern Verluste gemacht hat die Linke, während die Grünen sich in Sachsen über ihr bestes Ergebnis in Ostdeutschland bislang freuen können. In Sachsen hat die SPD einen Negativrekord aufgestellt – kann sich aber mit Blick auf die FDP trösten, die in keinem der beiden Landtage vertreten sein wird.

          Wer jetzt glaubt, in Brandenburg und Sachsen beginne nun eine neue Ära, der täuscht sich womöglich: „Es sind nicht die ersten Wahlen in Deutschland, nach denen sich der Eindruck festsetzt, es bleibe nichts, wie es war – und dann trotzdem das meiste beim Alten bleibt“, kommentiert Jasper von Altenbockum. Auf FAZ.NET werden wir Sie heute jedenfalls über alle neuen und alten Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

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          Um 18 Uhr schlossen gestern übrigens nicht nur die Wahllokale, auch die Bewerbungsfrist für die Kandidatur um den Vorsitz der SPD endete. Satiriker Jan Böhmermann, der erst am Donnerstagabend verkündet hatte, er wolle SPD-Chef werden, scheiterte nach eigenen Worten „möglicherweise knapp“ an den formellen Hürden. Ins Rennen gehen damit wohl acht Duos – heute will sich der Wahlvorstand noch einmal treffen, um das Kandidatenfeld endgültig zu bestätigen.

          Und sonst: Wollen britische Piloten ihren Streik bei der Billigairline Ryanair fortsetzen. Trifft sich, nachdem die CSU am Samstag in ihrer neuen Youtube-Show gegen Greta Thunberg und die Grünen ausgeteilt hat, am Abend in Berlin der Koalitionsausschuss zum Klimaschutz. Starten zahlreiche Azubis in ihr erstes Ausbildungsjahr. Werden die drei Finalisten zur Wahl des Weltfußballers 2019 bekannt gegeben. Rollt Hurrikan „Dorian“ weiter auf dem Atlantik gen amerikanische Ostküste.

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          Der deutsche Tennisprofi Dominik Koepfler hat den Einzug ins Viertelfinale der US Open trotz einer gelungenen Leistung verpasst.

          Der amerikanische Bundesstaat South Carolina lässt seine Küstenregion im Vorfeld des nahenden Hurrikans „Dorian“ evakuieren. Rund 800 Tausend Einwohner sind betroffen.

          Die argentinische Regierung hat inmitten wirtschaftlicher Turbulenzen den Handel mit Devisen eingeschränkt. Das Land leidet unter einer der höchsten Inflationsraten weltweit.

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