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FAZ.NET-Sprinter : Zwischen Schrecken und Belustigung

Unser Sprinter-Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Es ist ein Nein geworden im britischen Unterhaus – mal wieder. Gegen alle möglichen Alternativen im Brexit-Streit – mal wieder. Über ganz existentielle Fragen wird auch in Berlin und Karlsruhe diskutiert. Das Wichtigste im FAZ.NET-Sprinter.

          Mit einer merkwürdigen Mischung aus Schrecken und Belustigung schauen wir derzeit nach London. Jeden Tag scheint Großbritannien dem harten Brexit einen Schritt näher zu kommen, jeden Tag werden die Stimmen im Unterhaus schriller. Die Abgeordneten kämpfen um einen möglichst harten Austritt oder nordirische Interessen oder ihr eigenes Ansehen oder die Zukunft ihrer Partei. Allein die Zukunft der Bevölkerung, die er oder sie vertritt, scheint so manchen Volksvertreter nicht zu interessieren. Denn ein harter Brexit würde der britischen Wirtschaft und damit den Arbeitnehmern schweren Schaden zufügen. Noch schlimmer sind die denkbaren Szenarien, sollte zwischen Irland und Nordirland wieder eine geschlossene Grenze gezogen werden. Der Terror der IRA und die Gewalt der britischen Soldaten endete erst mit dem Karfreitagsabkommen 1998, die Angst, dass das Leiden zurückkehren könnte, ist allgegenwärtig.

          Cai Tore Philippsen

          Leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET

          Für diesen Dienstag hat Premierministerin May ihr Kabinett für zwei Mal jeweils fünf Stunden geladen, dann werden die Ergebnisse der Abstimmung vom späten Montagabend diskutiert. Hat Mays Deal noch eine vierte Chance verdient? Müssen jetzt Neuwahlen her? Das Unterhaus lehnte am Abend alle vier Brexit-Anträge wie zum Beispiel ein zweites Referendum oder Verbleib in der Zollunion ab. Den Parlamentariern und der Premierministerin läuft gleichermaßen die Zeit davon. Bis zum 12. April sind es jetzt nur noch zehn Tage. Frankreichs Staatschef Macron empfängt zeitgleich den irischen Regierungschef Varadkar. Auch hier ein Hauptthema: der Brexit und die Folgen für Irland.

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          In Berlin debattierte der Bundestag darüber, wie die Organspenden in den kommenden Jahren geregelt werden könnten. Die doppelte Widerspruchslösung stellte eine von Gesundheitsminister Spahn (CDU) und SPD-Politiker Lauterbach geführte Parlamentariergruppe am Montag vor. Daniel Deckers lobt Spahns Ernsthaftigkeit, kritisiert aber in seinem Kommentar, dass somit jeder Bürger zum potentiellen Organspender erklärt werden würde. Über die Grenze zwischen Leben und Tod urteilen heute auch die Richter am Bundesgerichtshof. Bekommt ein Mann Schmerzensgeld, weil sein dementer Vater unnötig lange am Leben erhalten wurde? Der Sohn wirft dem Arzt vor, sein Leiden sinnlos verlängert zu haben.

          Und sonst? Stellt Bundesinnenminister Seehofer (CSU) die Polizeiliche Kriminalstatistik vor. Treffen im DFB-Pokal-Viertelfinale der Hamburger SV und Paderborn sowie Augsburg und Leipzig aufeinander. Wünscht sich ausgerechnet Facebook-Chef Mark Zuckerberg im F.A.Z.-Interview mehr Regulierung.

          Die Nacht in Kürze

          Nach zwei Flugzeugabstürzen ist die gesamte Flotte von Boeing 737 Max am Boden. Im Fokus ist eine umstrittene Software. Boeing hat ein Update vorgestellt, aber Amerikas Luftfahrtbehörde FAA fordert Nachbesserungen.

          Venezuelas Oppositionsführer Juan Guaidó soll die Immunität entzogen werden. Das könnte den Weg ebnen, um ihn in Haft zu bringen. Guaidó wiederum wendet sich an seine Anhänger.

          Die Fahrt nach Manhattan wird teurer – zumindest wenn man ein Auto benutzt. Denn New York wird als erste Stadt Amerikas eine Maut für die Innenstadt erheben. Weitere Städte könnten folgen.

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