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FAZ.NET-Sprinter : Wie halten Sie es mit dem Geld?

Unser Sprinter-Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Bargeld oder Karte – diese Grundsatzfrage trennt nicht nur Nachbarn. Auch die Bundesbank hat etwas dazu zu sagen. Wirtschaftsminister Altmaier empfängt derweil Besuch aus Washington. Der FAZ.NET-Sprinter.

          Mein Nachbar ist Pilot, jede Woche fliegt er quer über den Globus. Egal, wo er landet, er hat Bargeld in jeder Währung, Kartenzahlung ist ihm ein Graus. Auch in Deutschland zahlt er alles in bar. Es geht keinen etwas an, was er wofür wann bezahlt, sagt er. Bargeld ist für ihn Freiheit. Ich zahle dagegen überall, wo es geht, mit Karte oder iPhone. Die weitgehend bargeldlose Gegenwart in den Niederlanden und in Skandinavien finde ich wunderbar. Mein Bäcker, der nur Bargeld nimmt, nervt mich jeden Morgen, ich sammle Münzen in einer Plastikschale, weil der Bäcker sonst immer jammert. Meinen Nachbar und mich trennt nur ein Gartenzaun, beim Geld sind es Welten. Wie halten Sie es mit dem Geld, und was denken die Deutschen? Die Deutsche Bundesbank stellt eine Studie zu diesem Thema vor, lesen Sie heute Mittag auf FAZ.NET die Ergebnisse.

          Cai Tore Philippsen

          Leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET

          Haben Sie in den vergangenen Tagen unsere Berichterstattung über die Gas-Pipeline Nord Stream 2 verfolgt? Da ging es viel um Politik. Macht sich Deutschland (und Europa) zu abhängig von Russland, wenn noch mehr Gas über den Grund der Ostsee zu uns fließt? Kann man so sehen, Amerika sieht es so, wettert gegen Nord Stream 2. Zum ganzen Bild, dass FAZ.NET Ihnen jeden Tag aufzeichnen möchte, gehört aber auch der Besuch von Dan Brouillette in Berlin. Den Mann müssen Sie nicht kennen, er ist der stellvertretende amerikanische Energieminister. Er kommt mit seiner Delegation am Dienstag nach Berlin zu Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Die Amerikaner würden gerne mehr Flüssiggas nach Deutschland importieren. Es ist aber viel zu teuer und derzeit nicht wettbewerbsfähig. Deswegen wirft die Trump-Regierung auch die angedrohten Zölle auf deutsche Autos mit in die Waagschale. Das sind die Deals von denen Trump träumt – wir sind gespannt, welchen Wecker Altmaier gestellt hat.

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          Und in London wird Theresa May an diesem Dienstag wieder einmal versuchen, dem britischen Unterhaus ihre aktuellen Brexit-Ideen zu erläutern, am Donnerstag wird abermals abgestimmt. Oppositionsführer Jeremy Corbyn hatte vorgeschlagen, eine dauerhafte Zollunion mit der EU einzugehen. „Ich fand Corbyns Brief interessant in Ton und Inhalt", sagt EU-Chefunterhändler Michel Barnier, aber die Premierministerin lehnt die Vorschläge ab. Ein No-Deal-Brexit am 29. März wird immer wahrscheinlicher – Chaos inklusive.

          Und sonst?
          Beginnt am Dienstag auch die Englische Woche im Fußball. Der deutsche Trainer Thomas Tuchel geht mit Paris St. Germain ins Champions-League-Topspiel gegen Manchester United. Stehen vor dem Obersten Gericht in Madrid zwölf katalanische Separatistenführer. Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung wird ihnen vorgeworfen, 600 Zeugen sind geladen.

          Die Nacht in Kürze

          Demokraten und Republikaner erzielen Grundsatzeinigung im Haushaltsstreit: Unterhändler beider Parteien berichten von großen Fortschritten bei den Verhandlungen. Einige Details sind allerdings noch offen. Und Präsident Donald Trump muss den Kompromiss noch absegnen.

          Guaidó ruft Anhänger zu Massenprotesten für heute auf: Parlamentschef Juan Guaidó fordert seine Unterstützer dazu auf, für das Ende der Blockade von Hilfsgütern zu protestieren. 120.000 Freiwillige hätten sich bereits zur Verteilung gemeldet.

          Bertelsmann-Stiftung fordert jährlich 146.000 Zuwanderer aus Drittstaaten: Der demografische Wandel sei nur durch massive Zuwanderung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen, schreiben die Autoren einer neuen Studie. Dabei haben sie schon eingerechnet, dass Beschäftige mit 70 in Rente gehen.

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