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FAZ.NET-Sprinter : Wer muss gehen?

Unsere Sprinter-Autorin: Julia Anton Bild: Robert Wenkemann

Venezuela ist nach der gescheiterten „Operation Freiheit“ wieder in Aufruhr. Boris Palmer steht weiter in der Kritik – und dazu passt der Song einer bekannten deutschen Hiphop-Band. Das und was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Nach einer ruhigen Phase ist Venezuela wieder in Aufruhr. Nachdem der selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó am Dienstag mit seiner „Operation Freiheit“ scheiterte, gingen gestern wieder Tausende seiner Anhänger auf die Straße. Die Unterstützer von Präsident Nicolas Maduro versammelten sich ebenfalls. Und wer muss nun gehen? „Beide ‚Präsidenten‘ wirken zu schwach, um den Konflikt dauerhaft zu ihren Gunsten aufzulösen“, schreibt mein Kollege Andreas Ross. Während mehrere Regierungen zu einer friedlichen Lösung aufrufen, hält der amerikanische Außenminister Mike Pompeo ein militärisches Eingreifen für möglich. Wir begleiten die Ereignisse natürlich weiterhin für Sie auf FAZ.NET und bringen Sie hier auf Stand am Morgen.

          Julia Anton

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          Unruhig bleibt es auch um den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Mit seiner Kritik an einem Werbespot der Deutschen Bahn, bei dem er die vielfältige Zusammensetzung der gezeigten Werbegesichter „nicht nachvollziehbar“ fand, hatte der Grünen-Politiker für Empörung gesorgt. Nachdem bereits mehrere Parteikollegen seinen Ausschluss gefordert hatten, warf ihm nun auch die frühere Grünen-Vorsitzende Claudia Roth Rassismus vor und legte Palmer nahe, die Grünen zu verlassen. Einen Austritt hatte Palmer bislang ausgeschlossen – aber kann er die Sache wirklich aussitzen?

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          Irgendwie passend scheint es da, dass Johanna Dürrholz und Elena Witzeck mit den Musikern von Fettes Brot über deren Song „Du driftest nach rechts“ gesprochen haben. Das Lied handelt von einer Beziehung, die wegen politischer Differenzen zerbricht. „Ich fürchte bald ist es so weit/Dann muss ich gehen, tut mir Leid“, heißt es im Text. In dem Gespräch reden die drei Musiker über den Riss in unserer Gesellschaft, ob Hiphop politisch sein muss und darüber, wann es sich noch lohnt, miteinander zu reden – und wann man lieber gehen sollte. Das Interview ist Teil des neuen Popmusik-Formats „Die Tonangeber“, das von unseren Video- und Multimedia-Kollegen zu einem tollen Storytelling aufbereitet wurde – aber sehen Sie es sich in einer ruhigen Minute am besten selbst an.

          Und sonst?

          Spielt Eintracht Frankfurt in der Europa League gegen den FC Chelsea. Stellen mehrere Konzerne, darunter Volkswagen, ihre Zahlen für das 1. Quartal vor. Wird die hessische Erdbeersaison eröffnet. Finden in weiten Teilen Englands und Nordirlands Kommunalwahlen mit schlechten Aussichten für die britischen Konservativen statt. Ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch in Westafrika.

          Die Nacht in Kürze:

          Hängepartie bei der Grundsteuer: Das Kanzleramt soll den Reformentwurf von Finanzminister Scholz endgültig blockiert haben.

          Bewaffnet im Klassenzimmer: Lehrer in Florida dürfen bald mit griffbereiter Schusswaffe unterrichten – zur Notwehr gegen Attentäter.

          „Drei Engel für Charlie“: Schauspielerin Lucy Liu erhält einen Stern in Hollywood, und ihre Co-Stars gratulieren.

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          Nach den mysteriösen Zwischenfällen mit zwei Tankern im Golf von Oman haben die Schuldzuweisungen begonnen. Amerika macht den Iran dafür verantwortlich, viele andere sind sich da nicht so sicher. Wo sind Beweise? Und wie geht es nun weiter?

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