https://www.faz.net/-gpc-9gqqc

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

FAZ.NET-Sprinter : Wenn endlich mal der Kragen platzt

Unser Sprinter-Autor: Sebastian Reuter Bild: Robert Wenkemann

Sexy E-Autos, gesprengte Fesseln und halbwegs gute Eindrücke: Warum bei Peter Altmaier, der SPD und dem DFB-Team zu Beginn der Woche trotzdem längst nicht alles gut ist, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          2 Min.

          Gewiss haben auch Sie Peter Altmaier als einen gutmütigen und fast nie aus der Ruhe zu bringenden Politiker kennengelernt. Am Wochenende ist dem Wirtschaftsminister aber doch ausnahmsweise der Kragen geplatzt. Bei einer Veranstaltung in Berlin fuhr Altmaier die Vorstandschefs von VW und Daimler an und fragte, wann sie denn endlich ein Elektroauto bauen würden, „das nur halb so sexy ist wie ein Tesla?“ Herbert Diess und Dieter Zetsche waren da erstmal so baff, dass sie prompt das Thema wechselten. Dabei wären Antworten auf diese Frage schon sehr spannend gewesen, denn in Sachen E-Mobilität hinkt Deutschland ja seit geraumer Zeit ein gutes Stück hinterher. Warum es trotzdem keinen Sinn macht, Millionen von Steuergeldern in den Bau einer Batteriefabrik in Deutschland zu investieren, kommentiert Sven Astheimer in seinem Leitartikel.

          Jemanden, der endlich wütend wird und Tacheles redet, wünscht man sich ja auch bei der SPD. Seit Wochen und Monaten laviert das Spitzenpersonal um Parteichefin Nahles herum, redet nach katastrophalen Wahlergebnissen von notwendiger Erneuerung – und feiert sich für ein „Debattencamp“, von dem man schon von einem Erfolg sprechen könnte, wenn es nur irgendwie vor der nächsten krachenden Pleite für irgendeine Veränderung bei den Sozialdemokraten sorgen würde. Welchen neuen Versuch, die eigenen Fesseln abzulegen, die SPD-Chefin diesmal gestartet hat – und ob dieser Aufschlag auch tatsächlich Erfolg verspricht – analysiert F.A.Z.-Innenpolitikchef Jasper von Altenbockum. Einen erfrischenden Einblick in die Gefühlslage eines SPD-Mitglieds liefert übrigens Silas Gottwald. Der Neunzehnjährige ist Vorsitzender der Jusos in Wiesbaden und erklärt im FAZ.NET-Interview, warum er den Traum von einer sozialdemokratischen Zukunft immer noch nicht aufgegeben hat – und verrät, was er so „sensationell“ an Juso-Chef Kevin Kühnert findet.

          Sprinter – der politische Newsletter der F.A.Z.
          Sprinter – der Newsletter der F.A.Z. am Morgen

          Starten Sie den Tag mit diesem Überblick über die wichtigsten Themen. Eingeordnet und kommentiert von unseren Autoren.

          Mehr erfahren

          Verabschieden von einem für sie katastrophalen Jahr wird sich heute Abend auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Im – nach dem feststehenden Abstieg aus der A-Gruppe – bedeutungslosen Nations-League-Spiel gegen die Niederlande in Gelsenkirchen (20.45 Uhr / live in der ARD und im FAZ.NET-Liveticker) geht es für die Elf von Trainer Löw nur noch darum, den halbwegs guten Eindruck aus der ersten Hälfte der Partie gegen (das noch weniger als durchschnittliche) Russland vergangenen Donnerstag zu bestätigen. Wie erschreckend emotionslos und zum Teil auch arrogant Löw und Konsorten die „Nullstunde des deutschen Fußballs“ jedoch hingenommen und kommentiert haben, darüber berichten meine Kollegen Christian Kamp und Michael Horeni.

          Und sonst? Wird in Washington heute der Weihnachtsbaum präsentiert, der in den kommenden Wochen das Weiße Haus schmücken soll. Reist Russlands Präsident Putin zum Treffen mit Recep Tayip Erdogan in die Türkei. Und hält die Staatsanwaltschaft in Dortmund ihre Plädoyers im Prozess um den Anschlag auf den BVB-Bus vor anderthalb Jahren.

          Die Nacht in Kürze

          CDU-Politiker warnen vor Spahns Migrationspakt-Vorstoß: Abstimmung auf dem Parteitag und möglicherweise eine spätere Unterzeichnung – CDU-Vorsitz-Kandidat Jens Spahn sieht den Migrationspakt skeptisch. Führende Parteifreunde haben eine andere Meinung.

          Republikaner siegt in Florida: In einem engen Rennen hat Rick Scott hat den demokratischen Senatoren Bill Nelson bezwungen. Wegen des knappen Wahlausgangs sind die Stimmen noch einmal per Hand ausgezählt worden.

          Houthis stoppen Raketenangriffe: Die vom Iran unterstützten Rebellen haben angekündigt, keine Raketen mehr abzufeuern und sind bereit für einen umfassenden Waffenstillstand. Friedensgespräche sind nun deutlich wahrscheinlicher.

          Abonnieren Sie hier den kostenfreien politischen und wirtschaftlichen Newsletter F.A.Z. Sprinter. Der kompakte Überblick über alles, was am Tag wichtig wird. Immer werktags um 6.30 Uhr.

          Weitere Themen

          Sag doch mal Hallo

          F.A.Z.-Sprinter : Sag doch mal Hallo

          Beim CDU-Parteitag geht es offiziell erst am Freitag los, die Führung debattiert aber schon jetzt. Ob sich danach alle Beteiligten noch ein friedliches Hallo zurufen können? Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Weizsäcker-Sohn getötet

          F.A.Z.-Sprinter : Weizsäcker-Sohn getötet

          Bei einem Vortrag wurde der Arzt Fritz von Weizsäcker erstochen, die Nato ärgert sich über Macron und Brandenburg freut sich über Kenia. Was heute wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Topmeldungen

          Rückzug von Prinz Andrew : Vorzeitiger Ruhestand

          In der langen Geschichte des britischen Königshauses ist so etwas wohl noch nicht passiert: Ein Prinz legt alle öffentlichen Aufgaben nieder. Prinz Andrew holt jetzt nach, was er in seinem missglückten Interview unterlassen hatte.
          Martina Merz geht voran, Aufgaben warten viele.

          Verheerende Bilanz : Die Lage ist bedrohlich

          Was wird aus Thyssen-Krupp? Der deutsche Traditionskonzern hat eine steinige Strecke vor sich. Gefordert sind jetzt harte Entscheidungen, die auch die Mitarbeiter treffen werden.

          Merz und die K-Frage : Darüber wird man ja noch reden dürfen

          Vorgezogene Vorstandswahlen wird Annegret Kramp-Karrenbauer beim CDU-Parteitag nicht fürchten müssen. Aber mit der Frage, wie der nächste Kanzlerkandidat bestimmt wird, hält das Merz-Lager den Ball im Spiel.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.