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FAZ.NET-Sprinter : Verhaftet, verloren, verunsichert

Unser Autor: Sebastian Reuter Bild: Robert Wenkemann

Welche Erkenntnisse präsentiert die Polizei heute zum Mordfall Lübcke? Warum ist die AfD trotz Niederlage in Görlitz weiter so selbstbewusst? Und was haben Flugzeuge mit Klimaschutz gemein? Der FAZ.NET-Sprinter.

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          Hat der 45 Jahre alte Mann, den die hessische Polizei am Wochenende festgenommen hat, den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke erschossen? Und wenn ja, aus welchem Grund? Antworten auf diese Fragen könnten Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt an diesem Montag liefern, wenn sie sich zu den möglichen Hintergründen der Tat äußern wollen. Klar ist bislang: Der Mann wird dem rechtsextremistischen Milieu zugeordnet und soll über eine DNA-Spur identifiziert worden sein – den Behörden ist er also offenbar einschlägig bekannt. Was das für die Ermittlungen bedeutet und wie groß die Möglichkeit weiterer Opfer ist? FAZ.NET wird Sie auf dem Laufenden halten.

          Für Aufsehen sorgten am Sonntagabend zudem die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahlen in Görlitz und Rostock – und zwar aus völlig unterschiedlichen Gründen. Während an der Ostsee mit dem parteilosen Dänen Claus Madsen erstmals ein Politiker, der keinen deutschen Pass besitzt, Rathauschef einer deutschen Großstadt wurde, hat die Zusammenarbeit mehrerer Parteien im sächsischen Görlitz den ersten AfD-Oberbürgermeister der Bundesrepublik verhindert. Auch weil Grüne und Linke zuletzt zur Wahl des CDU-Kandidaten aufriefen, verlor der Polizist Sebastian Wippel seinen Vorsprung aus dem ersten Wahlgang und musste sich geschlagen geben. Warum die Rechtspopulisten sowohl in Görlitz als auch im Rest von Sachsen weiterhin selbstbewusst zu Werke gehen, hat Yves Bellinghausen aufgeschrieben.

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          Im Mittelpunkt steht ab heute zudem das Klima und dessen Schutz – und zwar auf der 53. internationalen Luftfahrtausstellung, die am Vormittag im französischen Le Bourget eröffnet wird. Während Autobauer auf der ganzen Welt anfangen, massentaugliche E-Autos zu bauen, um den Verkehr der Zukunft nachhaltiger zu gestalten und immer mehr Menschen darüber nachdenken, häufiger in Züge anstatt in den Airbus zu steigen, konnte die verunsicherte Flugzeugbranche bislang nicht viel zu diesem Thema beitragen. Zwar gibt es bereits erste elektrische Flieger – warum die Herausforderungen in diesem Bereich allerdings noch größer als für die Autoindustrie sind, können Sie im Text meines Kollegen Christian Schubert nachlesen. Und wie es den Menschen in Südamerika nach einem der größten Stromausfälle der Geschichte – von dem etwa 50 Millionen Menschen betroffen waren – ergangen ist, hat Tjerk Brühwiller zusammengefasst.

          Und sonst? Haben die bereits für das Achtelfinale qualifizierten deutschen Fußballfrauen bei der WM in Frankreich heute Abend die Gelegenheit im letzten Gruppenspiel gegen Südafrika (18 Uhr) zum ersten Mal im Turnier mehr als nur ein Tor zu schießen. Nur drei Stunden später startet zudem das U21-Team des DFB mit der Partie gegen Dänemark in die Europameisterschaft in Italien und San Marino. Beide Spiele sind live in der ARD zu sehen – Hintergründe und Analysen zu beiden Turnieren lesen Sie bei uns auf FAZ.NET.

          Die Nacht in Kürze:

          Schon beim ersten Koalitionsausschuss mit neuer Besetzung erzielt die Bundesregierung in Sachen Grundsteuer einen Kompromiss. Ist das Ausdruck einer neuen Handlungsfähigkeit?  Etliche andere Streitpunkte können jedenfalls nicht gelöst werden.

          Billigairlines machen Lufthansa im Kurzstreckengeschäft zu schaffen. Die bessere Lage im Langstreckenbereich kann das nicht völlig auffangen. Die Folge: Der Gewinn wird kleiner.

          Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck hat eigene Vorstellungen über die Grenze zwischen Konservativen und Rechten kundgetan. Doch diese Grenze ist ziemlich umstritten. Für Linke-Politiker Ramelow ist gegenüber der AfD die Grenze der Toleranz erreicht.

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