https://www.faz.net/-gpc-9g2du

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

FAZ.NET-Sprinter : Unter Vorbehalt

Unser Sprinter-Autor: Felix Hooß Bild: Robert Wenkemann

Die Sachpolitik der großen Koalition könnte nur von kurzer Dauer sein – wenn beispielsweise Friedrich Merz als neuer CDU-Vorsitzende ganz andere Akzente setzen will. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.

          2 Min.

          Wie war das doch gleich am Sonntag nach der Hessenwahl? Hatten da nicht alle – insbesondere die Wahlverlierer der großen Koalition in Berlin – gefordert, nun müsse man endlich wieder zur „Sachpolitik“ zurückfinden? Daraus wird wohl erst mal nichts, zu sehr fokussiert sich derzeit alles auf Angela Merkel und die Frage, wer ihr im Parteivorsitz folgt. Und ob das mit der Spaltung von Vorsitz und Kanzlerschaft auf Dauer – sprich längstens bis 2021 – gutgeht. Was immer die Koalitionspartner in den nächsten Wochen versuchen werden, an Sachfragen abzuarbeiten: Alles ist „mit dem Fragezeichen versehen, ob das Vereinbarte auch noch unter dem oder der nächsten Vorsitzenden gilt“, schreibt mein Kollege Eckart Lohse. Das dürften insbesondere dann spannende Monate werden, wenn der „Neue“ Friedrich Merz heißt. Warum gerade Merz bei einer Abstimmung besonders von der breiten Parteibasis profitieren könnte und wie die CDU ihren Vorsitzenden überhaupt wählt – auch das klärt unsere Analyse.

          Felix Hooß

          Koordinator für Premium-Inhalte bei FAZ.NET.

          Kurz mal innehalten: Wer ist Friedrich Merz? Fragen Sie einen Neuntklässler in Ihrem Umfeld und es besteht die Chance, dass er mit dem Namen nichts anfangen kann. Kleiner Tipp: Erwähnen Sie „Bierdeckel“, um in die Diskussion einzusteigen. 16 Jahre ist es her, dass Merz den Unions-Fraktionsvorsitz an die heutige Kanzlerin abtreten musste, gestern bestätigte der Sauerländer, mit seiner Kandidatur für „Aufbruch und Erneuerung“ in der CDU sorgen zu wollen. Er wird demnächst 63. Für die AfD könnte Merz zur Gefahr werden, weil er mit seinem „unbefleckten politischen Profil enttäuschte Unionswähler zurückgewinnen könnte“, wie die F.A.Z.-Wirtschaftsredakteure Philipp Krohn, Manfred Schäfers und Hendrik Wieduwilt in ihrem ausführlichen Porträt schreiben. Leseempfehlung auch für die Neuntklässler.

          Sprinter – der politische Newsletter der F.A.Z.
          Sprinter – der Newsletter der F.A.Z. am Morgen

          Starten Sie den Tag mit diesem Überblick über die wichtigsten Themen. Eingeordnet und kommentiert von unseren Autoren.

          Mehr erfahren

          Wenn Sie – wie der Autor dieser Zeilen – am vergangenen Sonntag in Hessen wählen durften, konnten Sie Ihr Kreuz auch bei 15 Landes-Verfassungsänderungen machen. Das sorgte für Stau in den Wahlkabinen – es sei denn, man stimmte en bloc über die Vorschläge ab. Während zur Bildung der neuen Landesregierung immerhin schon die Termine für Sondierungsgespräche stehen, wird bei der Volksabstimmung immer noch ausgezählt. Heute könnte es Ergebnisse geben, ein letzter Zwischenstand gestern ließ eine große Zustimmung zu den Änderungen erahnen. Nur bei vier Punkten fällt die Zustimmung laut Statistischem Landesamt etwas geringer aus, darunter bei dem Vorhaben, die Todesstrafe formal abzuschaffen. Falls es nur daran lag, dass die Änderungen auf dem Wahlzettel so wahnsinnig kompliziert formuliert waren, erfahren Sie es hier auf FAZ.NET.

          Und sonst? Empfängt Bundeskanzlerin Merkel heute den Vorsitzenden der Afrikanischen Union, Moussa Faki und den tunesischen Ministerpräsidenten Bej Caid Essebsi in Berlin, veröffentlicht das Statistische Bundesamt seinen Bericht zu Armut und sozialer Ausgrenzung in Deutschland und der Europäischen Union und geht die zweite Runde im DFB-Pokal weiter, unter anderem mit dem Klassiker Köln gegen Schalke.

          Neues aus der Nacht

          Proteste beim Kondolenzbesuch: Für viele war Donald Trump nach dem Massaker in einer Synagoge in Pittsburgh unerwünscht.

          Zwölf Euro Mindestlohn: Das würde Vizekanzler Olaf Scholz angemessen finden.

          Freispruch für ungarische Kamerafrau: Sie hatte 2015 mit Tritten gegen Flüchtlinge für Empörung gesorgt.

          Konservative Ikone: In der neuen Serie „Mrs. America“ spielt Cate Blanchett eine Anti-Feministin.

          Abonnieren Sie hier den kostenfreien politischen und wirtschaftlichen Newsletter F.A.Z. Sprinter. Der kompakte Überblick über alles, was am Tag wichtig wird. Immer werktags um 6.30 Uhr.

          Weitere Themen

          Im Treibhaus der Klimakonferenzen

          F.A.Z.-Sprinter : Im Treibhaus der Klimakonferenzen

          Auf der Klimakonferenz in Madrid wird es ernst, mit dem Kohleausstieg allerdings noch nicht – und auch das Klimapaket lässt auf sich warten. Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Die Union im Schwitzkasten?

          F.A.Z.-Sprinter : Die Union im Schwitzkasten?

          Zerbricht die große Koalition oder passt auch die neue SPD-Spitze zur Union? Hinter den Kulissen positioniert sich letztere bereits für den Fall der Fälle: für Neuwahlen. Der F.A.Z.-Sprinter.

          Topmeldungen

          Klopps „Endspiel“ in Salzburg : „Oh, mein Gott!“

          Dem deutschen Trainer Jürgen Klopp droht mit seinem FC Liverpool in Salzburg das Vorrunden-Aus in der Champions League. Und die Österreicher wittern in ihrem „Finale dahoam“ die Chance ihres Lebens.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.