https://www.faz.net/-gpc-98q7a

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

 

FAZ.NET-Sprinter : Neue Woche, alte Fragen

  • -Aktualisiert am

Daumen runter: Facebook geht es nicht gut. Bild: Picture-Alliance

Schluss mit den Schoko-Hasen! Welche drei Fragen sich in der Nach-Ostern-Woche stellen, steht im Sprinter.

          2 Min.

          Falls Sie sich am langen Wochenende eher mit Schoko-Hasen als mit den harten Nachrichten befasst haben, können Sie beruhigt und unberuhigt zugleich sein: Sie haben nicht allzu viel verpasst. Heißt aber auch: Folgende drei Fragen harren weiter einer Antwort.

          Was macht Facebook mit unseren Daten? Nein, Ostern ist nicht gut gelaufen für die Zukunfts-Branche. Tesla hat sich einen verunglückten Aprilscherz geleistet und wird – noch schlimmer – offenbar seine Ziele für die Produktion seines wichtigsten Modells verfehlen. Amazon hat den vielleicht mächtigsten Gegner, den man niemandem wünscht: Donald Trump hat einmal mehr gegen das Unternehmen von Jeff Bezos gewettert, ...ähm, getwittert. Und Facebook-Chef Mark Zuckerberg glaubt selbst nicht daran, dass sein Soziales Netzwerk schnell das Vertrauen der Nutzer zurück gewinnt.

          Was wird aus Carles Puidgemont? Dieser hat ebenso viel Zeit, sich Gedanken über seine Zukunft zu machen. Der Katalane sitzt immer noch hinter Gittern in Neumünster. Von dort aus meldet er sich kämpferisch zu Wort, aber wie es für den verhinderten katalanischen Staatsgründer weitergeht, steht weiter in den Sternen. Einfacher wird die Entscheidung für die deutsche Justiz nicht, was sie aus dem europäischen Haftbefehl gegen Puidgemont macht.

          Und wer hat die besseren Zölle? Die Unabhängigkeit, von der Katalanen träumen, ist auch in der Weltwirtschaft eine Utopie. Dass die Welthandels-Mächte China und Amerika nicht ohne einander können, sollte eigentlich allen klar sein. Trotzdem setzen beide im Wechsel Zoll-Nadelstiche. Zuletzt hat China Einfuhrgebühren auf 128 amerikanische Güter angekündigt. Klingt nach viel, betrifft aber erst einmal „nur“ Waren im Wert von etwa drei Milliarden Dollar. In seinem Kommentar schreibt unser China-Korrespondent Hendrik Ankenbrand, dass das nicht unbedingt ein Zeichen von Stärke ist – zumal Washington in dieser Woche schon die nächsten Zölle verkünden will.

          Und sonst: Besucht Wladimir Putin heute den türkischen Präsidenten Erdogan, um über den Bürgerkrieg in Syrien zu sprechen. Geht der Musik-Streamingdienst Spotify an die Börse. Und die Welt fragt sich weiter, wer den früheren Doppelagenten Sergej Skripal vergiftet hat. Fachleute sollen der Antwort nun näher kommen.

          Die Nacht in Kürze

          Lange waren die Staaten verfeindet, jetzt deutet sich eine Entspannung an: Der saudische Kronprinz Mohammed Bin Salman gesteht den Israelis einen eigenen Staat zu.

          Trotz giftiger Trump-Tweets am Wochenende: Beim Streit um das nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta bahnt sich eine Einigung an.

          Die amerikanische Regierung will die Auflagen für den Spritverbrauch und die Emissionen neuer Autos lockern.

          Weitere Themen

          1,5-Grad-Ziel rückt in weite Ferne Video-Seite öffnen

          Düstere Zukunft : 1,5-Grad-Ziel rückt in weite Ferne

          Laut dem Bericht des UN-Umweltprogramms verbrennen die Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaabkommens nach wie vor zu viel Öl, Gas und Kohle, um das 1,5-Grad Ziel bei der Erderwärmung einzuhalten. Auch für die Zukunft sieht es düster aus, beklagt der Unep-Bericht.

          Topmeldungen

          
              China rüstet nuklear auf: Militärparade mit Atom

          Nukleare Aufrüstung : Testet China Hyperschallgleiter?

          Ein neues Waffensystem könnte Amerikas Raketenabwehr überwinden. Berichte über den Test eines Hyperschallgleiters, der aus dem Weltall angreifen soll, werden aber von Peking dementiert.
          Michael Kaufmann (AfD) im März 2020

          Neuer Bundestag : Diesen Kandidaten schickt die AfD ins Rennen

          In der vergangenen Legislaturperiode sind sechs Kandidaten der AfD bei der Wahl für das Amt eines Vizepräsidenten des Bundestages durchgefallen. Jetzt kandidiert Michael Kaufmann. Hat er eine Chance?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.