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FAZ.NET-Sprinter : Und täglich grüßt das Brexitier

  • Aktualisiert am

Unser Sprinter-Autor: Sven Astheimer Bild: Robert Wenkemann

Nach der zweiten Abstimmungspleite für Theresa May wähnen sich die Briten so langsam in einer Zeitschleife. Und auch andernorts befindet man sich aktuell im Krisenmodus. Was heute sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Sie haben es wieder getan! Nicht nur so mancher Brite muss sich derzeit vorkommen wie im falschen Film: Ende des Monats scheidet das Vereinte Königreich aus der Europäischen Union aus – und immer noch stehen die Konditionen für den Austritt nicht fest. Am Dienstagabend lehnten die Abgeordneten des Parlaments mit einer deutlichen Mehrheit von 391 zu 242 Stimmen den mit Brüssel nachverhandelten Deal von Premierministern Theresa May ab und damit ist das Abkommen wohl endgültig vom Tisch. Wie in einer Zeitschleife gefangen (Erinnerungen an Bill Murray und den Murmeltiertag werden wach) werden die Volksvertreter an diesem Mittwoch nun abermals zur Wahl gebeten, diesmal über ein No-Deal-Szenario. Und wenn die Antwort nochmals „No“ lautet, steht am Donnerstag gar die Verschiebung des Brexits auf der Agenda – das Elend der Briten würde sich damit jedoch lediglich verlängern, kommentiert unser Korrespondent Jochen Buchsteiner. Die aktuellsten Entwicklungen können Sie in unserem Liveblog zum Brexit verfolgen.

          Der tragische Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine wird für den Flugzeughersteller Boeing immer mehr zum Desaster. Die gesamte EU hat nun ihren Luftraum für Maschinen des Typs 737 Max 8 nun geschlossen, die Liste wird damit immer länger. Aus dem Verkaufsschlager wird damit ein Krisenflieger, die Aktie des Herstellers aus Seattle befindet sich auf Talfahrt. Da kann der Vorstandsvorsitzende Dennis Muilenburg noch so sehr um Vertrauen werben und nötige Software-Updates ankündigen. Auch wenn die Absturzursache noch nicht geklärt ist, geht unser Luftfahrtexperte Timo Kotowski der Frage nach, ob die immer komplexere Technik in den Flugzeugen vom Menschen noch beherrschbar ist.

          Auch in Frankfurt bahnen sich große Dinge an. Am 21. März kommen fast parallel die Aufsichtsräte von Deutscher Bank und Commerzbank zusammen. Offiziell steht eine Fusion der beiden Geldhäuser nicht auf der Tagesordnung, aber natürlich spitzt sich das Thema immer mehr zu. Berlin macht Druck für einen nationalen Champion und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fürchtet schon um 10.000 Arbeitsplätze. Ein alternativloses Szenario, könnte man denken, wenn man auf Commerzbank-Chef Martin Zielke schaut. „Der resignierte Juniorpartner“ schreibt unser Bankenredakteur Hanno Mußler über den Mann, der zwar mit ordentlichen Zahlen aufwarten kann, dem es an einer wirklichen Perspektive für die dauerhafte Eigenständigkeit der gelben Bank mangelt.

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          Und sonst? In Washington verkündet das Gericht das Strafmaß für Paul Manafort, den ehemaligen Wahlkampfhelfer von Präsident Donald Trump. In Wolfsburg stehen nach dem Volkswagen-Konzern die Zahlen der Kernmarke VW im Mittelpunkt, der ein Sparprogramm und ein breiter Stellenabbau droht. Und in München eröffnet Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Handwerksmesse, die bekanntlich auf goldenem Boden steht.

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          Der FC Schalke 04 hat sich mit einer Blamage aus der Champions League verabschiedet. Bei Manchester City mit Trainer Pep Guardiola gingen die „Königsblauen“ 0:7 unter.

          Der 77-jährige Kardinal George Pell ist in Australien zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Pell, lange die Nummer drei im Vatikan, ist der bisher ranghöchste Vertreter der katholischen Kirche, der wegen Kindesmissbrauchs schuldig gesprochen wurde. Unser Korrespondent Till Fähnders beschreibt, mit welchen Worten der Richter sein Urteil sorgfältig begründet.

          Nordkoreas Machthaber zeigt sich international mit prächtigen Luxuskarossen. Das lässt nun die Vereinten Nationen an der Effektivität der Sanktionen zweifeln.

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