https://www.faz.net/aktuell/faz-net-sprinter-respekt-fuer-die-legende-15741723.html

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

FAZ.NET-Sprinter : Respekt für die Legende

Aretha Franklin bei einem Auftritt am 21.6.1978 in Las Vegas Bild: Reuters

Die Welt trauert um die Soul-Legende Aretha Franklin. Derweil geht das Debakel um den islamistischen Gefährder Sami A. weiter. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          2 Min.

          Die Welt ist um eine Legende ärmer. Am Donnerstag verstarb die Soul-Sängerin Aretha Franklin im Alter von 76 Jahren. „Musik von Herzen, von der Seele und der Kirche“, fasste Kollege Elton John das Vermächtnis der Künstlerin zusammen, die zu Lebzeiten mehr als 25 Millionen Tonträger verkaufte. Sie forderte „Respekt“ und baute Brücken zwischen Schwarz und Weiß, wie Edo Reents in unserem Feuilleton zum Abschied schreibt. Rund um den Planeten werden heute ihre Lieder gespielt und aus dem Netz geladen werden, im Gedenken an eine große Frau.

          Um integrative Kraft geht es auch in einem ganz anderen Zusammenhang. NRW-Korrespondent Reiner Burger analysiert in seinem Leitartikel, wie es zum Debakel um die Abschiebung des islamistischen Gefährders Sami A. kommen konnte. Kommt der Tunesier mit viel Steuergeld nach Deutschland zurück und unter Bewachung? Gerät darüber sogar Landesinnenminister Stamp ins Stolpern und am Ende sogar die Gewaltenteilung in Gefahr, wenn eine hohe Richterin schon die Kollegen der Judikative davor warnt, den exekutiven Behörden nicht mehr über den Weg zu trauen?

          Derweil dringen aus dem Bundesinnenministerium erste Eckpunkte für ein Einwanderungsgesetz durch, wie der Wirtschaftsteil berichtet. Das Thema ist brisant, denn allzu gerne werden Fachkräftemangel und das Recht auf Asyl in einen Topf geworfen. „Spurwechsel“ heißt das neueste Schlagwort in der Debatte. Den schwierigen Spagat, das Land attraktiv für gut ausgebildete Fachkräfte aus aller Welt zu machen, ohne neue Fehlanreize zu schaffen, kommentiert Heike Göbel. Für Regierung und Wirtschaft steht viel auf dem Spiel.

          Und sonst? In Berlin empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel den montenegrinischen Ministerpräsidenten Dusko Markovic, ehe sie sich auf den Weg zum Schloss Meseberg macht, wo am Samstag das sicherlich brisantere Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dem Programm steht.

          Der Konflikt zwischen Amerika und der Türkei geht in die nächste Runde, nachdem Präsident Trump abermals Sanktionen angedroht hat, wenn der Pastor Andrew Brunson endlich nicht aus der türkischen Haft freikommt.

          Neben der türkischen Lira gehörten an den Finanzmärkten die Aktie des Bayer-Konzerns zu den Verlierern der Woche. Aktionäre werden am Freitag gebannt verfolgen, ob zum Abschluss der Horrorwoche zu den bis Donnerstag angehäuften 16 Milliarden Euro Verlusten weitere dazukommen.

          Die Nacht in Kürze

          Wissenschaftler haben das Erbgut des Weizens entschlüsselt. Man darf auf neue Sorten und höhere Erträge trotz Klimawandel hoffen.

          Es war ein schwieriger Besuch in Sachsen. Doch bei Parteigenossen und der Bevölkerung konnte Angela Merkel punkten, berichtet unser Landeskorrespondent.

          Donald Trump muss dieses Jahr noch auf seine Militärparade in Washington verzichten. Das Pentagon machte den Plänen einen Strich durch die Rechnung.

          Der neue Chef bei Air France-KLM ist ein Kanadier. Benjamin Smith muss bei der Airline einen Tarifkonflikt lösen.

          Sven Astheimer
          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Weitere Themen

          Verspätete Ehrung für einen großen Hessen

          Heute in Rhein-Main : Verspätete Ehrung für einen großen Hessen

          Fritz Bauer wird posthum die Wilhelm-Leuscher-Medaille verliehen. Hessens Digitalministerin spricht sich gegen neue gesetzliche Auflagen für Rechenzentren aus. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          Topmeldungen

          Deutsches WM-Aus : Der nächste Untergang

          Bei der WM in Qatar erlebt der deutsche Fußball die nächste brutale Selbsttäuschung. 18 Monate vor der Heim-EM blickt er in einen tiefen Abgrund. Das Spiel gegen Costa Rica ist lange erschütternd – und ein Spiegel der vergangenen Jahre.
          Altbekannte und sehr ungewöhnliche Bilder aus China: Demonstranten in Chengdu. In der Stadt befindet sich auch ein Volkswagenwerk.

          Unternehmen in China : Gefangen in der Endlosschleife

          Nicht nur die Chinesen protestieren gegen die ewige Null-Covid-Politik, die deutschen Unternehmen klagen ebenfalls. Nach VW räumt nun auch Mercedes gegenüber der F.A.Z. Probleme in Produktion und Verkauf ein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.