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FAZ.NET-Sprinter : Clans in Deutschland, Bomben im Gazastreifen

Unsere Sprinter-Autorin: Ilka Kopplin Bild: Robert Wenkemann

Handys waren gestern: In Cupertino zeigt Apple-Chef Tim Cook, dass der Tech-Vorreiter nun auch auf anderen Gebieten angreift. Wie das BKA kriminelle Clans besser bekämpfen will und was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Hat Sie gestern Abend das schlechte Wetter zum gemütlichen Abend auf dem Sofa verleitet? Vielleicht haben Sie sich bei einer Netflix-Serie nicht losreißen können oder einen Film bei Amazon Prime geschaut? Tech-Vorreiter Apple war auf dem Gebiet bislang nicht unterwegs. Das soll sich nun ändern, wie Apple-Chef Tim Cook auf einer groß angelegten Veranstaltung am Unternehmenssitz im kalifornischen Cupertino präsentierte. Flankiert von Hollywoodgrößen wie Steven Spielberg, Oprah Winfrey, Reese Witherspoon, Jennifer Aniston stellte der Technologieriese neben seiner neuen Unterhaltungsplattform „Apple TV+“ auch eine ganze Reihe weiterer Neuheiten vor, berichtet unser Wirtschaftskorrespondent Roland Lindner. Neuigkeiten gibt es von Apple im Übrigen fortan täglich. Mit seinen eigenen News-Apps mischt der Konzern auch die Zeitungswelt auf. Warum das nicht nur Verlage ins Grübeln bringen sollte, verrät mein Kollege Carsten Knop.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Vielleicht sind Sie auch beim ZDF-Spielfilm „Gegen die Angst“ hängengeblieben. Darin legte sich eine Staatsanwältin mit Berliner Clans an. So manch einer hatte dabei womöglich die Bilder der unter großem Polizeischutz stattfinden Beerdigung des in Berlin erschossenen Intensivtäters Nidal R. vor Augen – dazu kamen im vergangenen September immerhin rund 2000 Trauergäste. Unter ihnen zahlreiche Personen, die direkt der Organisierten Kriminalität zuzuordnen waren. Das Thema treibt auch die Politik seit geraumer Zeit um, schließlich machen die Clans aus dem arabisch-türkischen Milieu seit langem durch spektakuläre Taten von sich reden. Die Behörden schienen in vielen Fällen jedoch recht machtlos. Das Bundeskriminalamt will beim Thema Clan-Kriminalität nun besser aufklären, bislang weiß man zu wenig über die Vernetzung der Clans in Deutschland, geschweige denn international. Bis zum Sommer will das BKA die seit Monaten in den Bundesländern zusammengetragenen Informationen im sogenannten Lagebild zur organisierten Kriminalität erstmals in einem eigenen Kapitel behandeln.

          An anderer Stelle spitzt sich die Lage weiter zu. Als Reaktion auf einen weitreichenden Raketenangriff aus dem Gazastreifen, der über Tel Aviv hinwegging und ein Dorf in Zentralisrael traf, haben israelische Streitkräfte Luftangriffe geflogen. Sie zielten auf Stellungen der im Gazastreifen herrschenden Hamas ab. Es war schon das zweite Mal binnen kurzer Zeit, dass Milizen im Gazastreifen eine Rakete auf den Großraum Tel Aviv abgefeuert hatten. Am Abend verkündete die Hamas eine Waffenruhe. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weilte zu diesem Zeitpunkt in Amerika, kündigte jedoch an, nach seinem Treffen mit Präsident Donald Trump zurückzureisen. Trump erkannte unterdessen Israels Souveränität über die besetzten syrischen Golanhöhen an. Dem durch Korruptionsvorwürfe zunehmend bedrängten Netanjahu, der sich im Wahlkampf zudem ernstzunehmenden Herausforderern gegenübersieht, kommt die Situation womöglich nicht ganz ungelegen: So kann er sich wieder als nationaler Beschützer gegen palästinensische Aggression in Szene setzen, kommentiert Rainer Hermann

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          Und sonst?

          Treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Chinas Staatspräsident Xi Jinping und UN-Generalsekretär António Guterres auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron; trifft sich das europäische Parlament zur Plenarsitzung – auf der Agenda steht unter anderem die umstrittene Änderung des Urheberrechts und das Ende der Zeitumstellung; Berät der UN-Sicherheitsrat in New York unter anderem über die Situation im Nahen Osten und in Kolumbien.

          Die Nacht in Kürze

          Das britische Unterhaus hat gegen den Willen der Regierung von Theresa May eine Abstimmung über Brexit-Alternativen erzwungen. Am Mittwoch werden die Parlamentarier über mehrere Szenarien zum Ausstieg aus der EU abstimmen. Drei Staatssekretäre sind im Streit um den Brexit-Kurs zurückgetreten.

          Amerikas Verteidigungsministerium gibt eine Milliarde Dollar für den Ausbau der Grenzbefestigungen zu Mexiko. Das wurde möglich durch Donald Trumps Notstandserklärung.

          Brasiliens Präsident Bolsonaro macht keinen Hehl aus seinem Sympathien für die frühere Militärdiktatur. Der 55. Jahrestag des Putsches Ende März soll gefeiert werden.

          Unpassende Kleidung auf der Internationalen Raumstation: Der erste rein weibliche Außeneinsatz verzögert sich, weil für eine Astronautin kein passender Raumanzug an Bord ist.

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