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FAZ.NET-Sprinter : Merkels Interesse an Frankfurt

Angela Merkel am Dienstagabend in Frankfurt Bild: Helmut Fricke

Angela Merkel will zwar nach Chemnitz fahren, aber vorher ist sie noch nach Frankfurt gekommen. Was sie dort über den Finanzplatz gesagt hat, und was derweil in Berlin los war, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.

          2 Min.

          Angela Merkel reist gerade durch die Republik. Nicht nach Chemnitz zwar, wo ihr Besuch mittlerweile zumindest angekündigt ist. Dafür war sie gestern Abend in Frankfurt am Main. Auch am deutschen Finanzplatz haben sich in den letzten Jahren viele die Frage gestellt, ob sich die Bundeskanzlerin eigentlich noch für sie interessiert. Börsenfusion, dazu der Brexit – von der Kanzlerin war dazu bisher wenig zu hören, während der französische Präsident Emmanuel Macron im Wettstreit zwischen den großen europäischen Finanzplätzen Paris und Frankfurt einen ziemlichen Wirbel macht. Nun ist Merkel gekommen und hat zur Finanzbranche gesprochen. Wie sie sich geschlagen hat und wie es im Wettbewerb zwischen den beiden Zentren steht, beschreiben meine Kollegen Gerald Braunberger und Daniel Mohr.

          Während Frankfurt die Kanzlerin empfing, fiel in Berlin der Startschuss für Sahra Wagenknechts linke Sammelbewegung „Aufstehen!“. Die Gründerin und ihre Mitstreiter haben Großes vor: Sie wollen eine linke Regierungsmehrheit zurückerobern und dabei ganz bescheiden die deutsche Demokratie retten, die seit Jahren vor die Hunde gehe. 100.000 Unterstützer habe die Bewegung online schon gewonnen, sagte Wagenknecht, die offiziell nach wie vor Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag ist. Ob es der Initiative gelingen wird, die zersplitterte Linke der Republik zu einen? Zumindest für den Moment sieht es nicht danach aus, schreibt Jasper von Altenbockum in seinem Kommentar. Vielmehr drohe die Bewegung auf etwas ganz anderes hinauszulaufen: „auf die Spaltung einer ohnehin schon gespaltenen Linken.“

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          In Amerika sorgt gerade ausnahmsweise mal kein Politiker für Schlagzeilen, sondern ein ehemaliger Footballstar: Colin Kaepernick. Vor gut zwei Jahren löste der Quarterback der San Francisco 49ers in der gesamten NFL eine Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt in Amerika aus, seit Anfang 2017 sucht er vergeblich nach einem neuen Team – und jetzt hilft er dem Sportartikelhersteller Nike, ein Zeichen gegen Trump zu setzen. Kurz vor dem Saisonstart der NFL am Donnerstag hat der größte Ausrüster ebenjener Liga den Rebellen zum Werbegesicht seiner neuen Kampagne gemacht. „Patrioten“ sehen darin einen gewaltigen Affront und machen ihrem Ärger Luft: In den sozialen Medien posten Menschen Bilder und Videos davon, wie sie das Nike-Zeichen aus Hosen und Socken schneiden, Schuhe werden verbrannt, die Aktie des Konzerns fiel am Dienstag um drei Prozent. Nun hat sich auch Trump selbst geäußert – und Nike attackiert.

          Und sonst? Berät das Bundeskabinett am Mittwoch ein neues Mieterschutzgesetz. Verhandelt das Verwaltungsgericht Wiesbaden über Fahrverbote für Dieselautos in Frankfurt. Beginnt in den Vereinigten Staaten die New York Fashion Week.

          Die Nacht in Kürze:

          Familienministerin Franziska Giffey will nach ihrem Besuch in Chemnitz Konsequenzen ziehen. Mit einem Demokratiefördergesetz will sie Problemen wie Entpolitisierung, Kürzungen der Jugendarbeit und dem Gefühl, abgehängt zu werden, entgegentreten.

          Herzkreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs – eine neue WHO-Studie warnt eindringlich vor mangelnder Bewegung. Vor allem in wohlhabenden Industrieländern tritt das Problem besonders häufig auf.

          Vor der nächsten Verhandlung über das Freihandelsabkommen Nafta stellt Kanadas Premierminister Trudeau klare Forderungen an Amerika – und droht mit einem Scheitern.

          Maja Brankovic

          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuständig für „Der Volkswirt“.

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