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FAZ.NET-Sprinter : Kein Schiff wird kommen

  • Aktualisiert am

Unser Sprinter-Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Handball, Skispringen, Biathlon – alles schön und gut. Aber für viele Sportfans fängt das Jahr 2019 wohl erst heute Abend wieder richtig an. Nur: Wie wird das Wochenende wohl für Theresa May? Der FAZ.NET-Sprinter.

          Handball ist spannend – vor allem, wenn Deutschland bei der WM immer in den letzten Sekunden seine Führung verspielt (was beim abschließenden Vorrundenspiel gegen Serbien allerdings ausgeblieben ist). Skispringen ist spektakulär und Biathlon nervenzerreißend, aber für viele Fans geht das Sportjahr 2019 erst heute los. Am Abend endet nämlich die Winterpause der Fußball-Bundesliga. Bayern München startet um 20.30 Uhr bei der TSG Hoffenheim (bei Eurosport/ZDF und im FAZ.NET-Liveticker) die Aufholjagd. Sechs Punkte trennen die Bayern vom Tabellenersten Borussia Dortmund. „Sowas ist immer aufholbar“, urteilt Bundestrainer Joachim Löw. Wer sich auch für die Zeiten interessiert, in denen Spitzenfußballern noch Steaks ohne Goldbelag geschmeckt haben, der muss unbedingt die Geschichte über das kurze Glück von „Fußballgott“ Toni Turek lesen.

          Tragisch ist auch die Geschichte des einst wunderschönen Schulschiffes der Marine, der „Gorch Fock“. Zerlegt, entmastet und ausgenommen liegt die Drei-Mast-Bark in einer Werft in Bremerhaven. Was als eine kurze Wartung geplant war, droht ein millionenschwerer Totalschaden zu werden. Peter Carstens hat aufgeschrieben, was schlampige Gutachten, repräsentationssüchtige Vizeadmirale und tölpische Werftarbeiter anrichten können.

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          Derweil wird in der Londoner Zeitung „Times“ an diesem Freitag ein offener Brief veröffentlicht, in dem die Parteivorsitzenden von CDU, SPD und Grünen sowie Spitzenvertreter von deutschen Wirtschaftsverbänden und Kulturorganisationen die Briten bitten, in der EU zu bleiben. „Keine Entscheidung ist unumkehrbar, unsere Tür wird immer offen stehen“, heißt es in dem Schreiben. Dass es die Brexit-Hardliner zur Besinnung bringt, darf bezweifelt werden. Aber vielleicht hilft der Brief Premierministerin Theresa May am Wochenende bei ihrem Versuch, in vielen Gesprächen zumindest eine Mehrheit für einen geordneten Austritt Großbritanniens zusammenzubekommen. Am Montag will die Premierministerin dann erklären, mit welchem Brexit-Plan sie am 29. Januar wieder vor das Unterhaus tritt.

          Und sonst? Will Italiens 82 Jahre alter früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi bei der Europawahl im Mai kandidieren. Er habe sich aus „Verantwortungsbewusstsein“ entschieden, nach Europa zu gehen. Sagt Berlusconi. Außerdem standen die Deutschen im Jahr 2018 insgesamt 459.000 Stunden mit ihren Autos im Stau.

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