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FAZ.NET-Sprinter : Ein Vorbild für die SPD

Unser Sprinter-Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Sozialdemokraten können doch noch siegen, zumindest in Dänemark, der Serienmörder Niels H. wird verurteilt, und das Gedenken an den D-Day geht weiter. Was heute wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Die SPD schaut heute neidisch nach Norden. In Dänemark hat Mette Frederiksen die dortigen Sozialdemokraten zum Sieg geführt. Der Niedergang der Sozialdemokratie in der modernen Gesellschaft ist also doch kein Naturgesetz. Nach der Wahl am Mittwoch sieht alles danach aus, dass Frederiksen von einem linken Parteienbündnis zur neuen Regierungschefin in Kopenhagen gewählt wird. Große Verlierer sind die Konservativen und Rechtspopulisten. Wenn Andrea Nahles und ihre potentiellen Nachfolger nachlesen wollen, wie das geht, und was sie in Zukunft besser machen müssen, sollten sie diesen Text unseres Skandinavien-Korrespondenten Matthias Wyssuwa lesen.

          Cai Tore Philippsen

          Leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET

          In Oldenburg wird heute das Urteil gegen Niels H. gesprochen. 100 Morde soll der frühere Krankenpfleger begangen haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von 97, die Verteidigung von 55 – wie viele Menschen insgesamt durch seine Taten gestorben sind, lässt sich nicht mehr ermitteln, aber es dürfte die schlimmste Mordserie in der deutschen Nachkriegsgeschichte gewesen sein. Niels H. gab seinen Opfern Medikamente, um sich dann bei einer Wiederbelebung als Held feiern zu lassen. Am Ende des Prozesses entschuldigte er sich bei den Angehörigen. Es sei ihm während des Prozesses klar geworden, wie viel unendliches Leid er durch seine schrecklichen Taten verursacht habe. Am Vormittag können Sie das Urteil und seine Begründung bei FAZ.NET lesen. Ein anderes juristisches Thema steht im Mittelpunkt unseres Einspruch-Podcasts. Was passiert eigentlich, wenn die große Koalition in Berlin zerbricht? Das Grundgesetz hat vor Neuwahlen erhebliche Hürden gesetzt. Hören Sie rein!

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          Bundeskanzlerin und damit Chefin dieser großen Koalition ist übrigens immer noch Angela Merkel, auch wenn die CDU sich alle Mühe gibt, ihrer möglichen Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer so oft es geht eine Bühne zu bereiten. Beim Gedenken an den D-Day vor 75 Jahren, als die alliierten Truppen von England aus aufbrachen, Europa von der deutschen Wehrmacht zu befreien, trat Merkel gewohnt bescheiden und souverän auf. „Dass ich als deutsche Bundeskanzlerin dabei sein kann, und dass wir heute gemeinsam für Frieden und Freiheit eintreten, ist ein Geschenk der Geschichte, das es zu schützen und zu pflegen gilt“, sagte sie. Heute werden die Feierlichkeiten in Frankreich fortgesetzt. Wenn Sie noch einmal nachlesen wollen, was an diesem Tag vor 75 Jahren genau passiert ist, können Sie das hier tun.

          Und sonst? Wollen die Grünen in Bremen lieber eine Koalition mit der SPD und den Linken eingehen, als Schwarz-Grün an der Weser einzuführen – keine guten Nachrichten für CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer. Wurde das Viertelfinale bei den French Open zwischen dem Hamburger Alexander Zverev und Novak Djokovic wegen Regens in Paris auf heute Nachmittag verschoben. Beraten die EU-Verkehrsminister über das Ende der Zeitumstellung 2021. Die zuständigen Minister konnten sich bislang nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen. Es droht ein europäischer Flickenteppich, dann doch lieber weiter Sommer- und Winterzeit, oder?

          Die Nacht in Kürze

          Fusion abgesagt: Fiat Chrysler zieht sein Angebot an Renault zurück. Ein Zusammengehen hätte den drittgrößten Autohersteller der Welt hervorgebracht.

          Streit unter Nachbarn: Noch keine Einigung zwischen Amerika und Mexiko. Washington droht mit Strafzöllen, wenn weiter so viele Migranten aus Mittelamerika über die Grenze kommen.

          Zu viel Lebensmittelverschwendung: Zwar wird „Containern“ vielleicht legal, doch die Ursache des Problems liegt in unserem Konsumverhalten, sagt der Tafel-Bundesvorsitzende.

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          Topmeldungen

          Der Eingriff in die bundesweite Verteilung von Krankenhäusern muss mit chirurgischer Präzision ausgeführt werden – sonst leidet die Versorgungssicherheit vor allem auf dem Land schnell.

          Zu viele Hospitale : Der Patient Deutschland

          Die Deutschen lieben ihr Krankenhaus in direkter Nähe – mag es auch noch so schlecht ausgestattet sein. Daher hat auch die Politik kein Interesse an einem großflächigen Abbau der Hospitäler. Vernünftig ist das nicht.

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