https://www.faz.net/aktuell/faz-net-sprinter-gerst-wieder-geerdet-15950877.html

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

FAZ.NET-Sprinter : Gerst wieder geerdet

  • -Aktualisiert am

Unser Autor: Martin Benninghoff Bild: Robert Wenkemann

Bevor in wenigen Tagen das Christkind landet, kommt Astronaut Alexander Gerst zurück. Wer vom amerikanischen Syrien-Rückzug profitiert – und was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          2 Min.

          Am Morgen danach sieht die Welt zwar noch nicht klarer, aber das Erstaunen hat sich vielleicht ein wenig gelegt. Die Ankündigung Donald Trumps, amerikanische Truppen aus Syrien abziehen zu wollen, dürfte bei den Verantwortlichen der in diesem Viele-Mächte-Krieg involvierten Akteure für knallende Kronkorken oder blankes Entsetzen gesorgt haben. Trump verändere damit die Kräfteverhältnisse in der Region, kommentiert mein Kollege Reinhard Veser. Zulasten der Kurden, die viel im Kampf gegen den IS geschultert haben – und zugunsten des Assad-Regimes. Es dürften sich weitere freuen: Irans Präsident Rohani und der türkische Staatspräsident Erdogan – beide treffen sich heute in Ankara.

          Und es profitiert: Wladimir Putin, der die Position Russlands in Syrien ohne den großen Gegenspieler festigen kann. Ob dazu einer der mehr als 1600 akkreditierten Journalisten etwas fragen wird, wenn der russische Präsident heute seine fast schon als legendär zu bezeichnende Jahrespressekonferenz abhält? Die Mega-PK gehört mittlerweile zum Jahresendspurt wie „Dinner for one“ oder „Der kleine Lord“. Die Erkenntnisse sind dabei meist überschaubar, das Ritual aber spricht Bände. Die Journalisten fungieren als Stichwortgeber für Putins minutenlange Monologe – sollte das heute anders sein, wäre das eine schöne Überraschung. Erste Details sind bereits bekannt.

          Apropos Überraschung: Langsam wird es eng, wenn Sie noch keine Geschenke gekauft oder bestellt haben und nicht darauf erpicht sind, am Montagnachmittag noch schnell zur Tankstelle fahren zu müssen. Den weitesten Weg ins vorweihnachtliche Einkaufsparadies hat übrigens „Astro-AlexAlexander Gerst. Der deutsche Astronaut ist an diesem Morgen in der winterlichen Steppe Kasachstans gelandet – nach fast 200 Tagen auf der Raumstation ISS. Seine Rückkehr in einer Sojus-Kapsel verzögerte sich etwas. Am Abend wird er in Köln erwartet.

          Wohlbehalten zurück: Alexander Gerst (links) und seine Kollegen aus dem All
          Wohlbehalten zurück: Alexander Gerst (links) und seine Kollegen aus dem All : Bild: Reuters

          Und sonst? Der amerikanische Sonderbeauftragte für Nordkorea, Stephen Bigeun, bespricht in Seoul mit den Südkoreanern das weitere Vorgehen im stockenden Friedensprozess. DEB-Präsident Franz Reindl und Sportdirektor Stefan Schaidnagel stellen den neuen Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm in München vor. Wird sich zeigen, ob Donald Trump nach der neuerlichen Leitzinserhöhung weiter gegen die Notenbank Fed wettert.

          Die Nacht in Kürze:

          Die deutsche Bahn schränkt kurz vor Weihnachten die Zahlungsarten für den Ticketkauf ein. Grund sind umfassende Betrugsfälle.

          Die EU erlässt neue CO2-Grenzwerte. Der Chef von Volkswagen sieht darin kein Problem. Doch Diess kritisiert scharf die Politik: Man sei sich offenbar nicht der Folgen bewusst.

          Der Londonder Flughafen Gatwick ist nach einer neuerlichen Drohnensichtung wieder dicht.

          Nach zehn Jahren als Paar trennen sich die Wege von Schlagersängerin Helene Fischer und Moderator Florian Silbereisen. Zumindest Helene Fischer wird die Festtage trotzdem nicht alleine verbringen müssen.

          Weitere Themen

          „Andor“ Video-Seite öffnen

          Serientrailer : „Andor“

          Die neue Serie der „Star Wars“-Macher kann ab dem 21. September auf Disney+ gestreamt werden.

          Topmeldungen

          Gas strömt aus: Satellitenbild des Lecks der Nord-Stream-2-Pipeline

          Gaslecks : Milliarden-Investitionsruinen im Meer

          Ob die leckgeschlagenen Ostsee-Pipelines zu retten sind, weiß niemand. Klar ist nur: Für die betroffenen Unternehmen wird es teuer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.