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FAZ.NET-Sprinter : Gehört Sachsen noch zu Deutschland?

  • -Aktualisiert am

Hier gehören sie noch zusammen: Teilnehmer der rechten Demo in Chemnitz schwenken die deutsche und die sächsische Fahne. Bild: AP

Trotz der Exzesse in Chemnitz sollte man Sachsen nicht aufgeben. Ob man allerdings auch weiter an Joachim Löw festhalten sollte, daran gibt es berechtigte Zweifel. Was sonst noch wichtig wird, verrät der FAZ.NET-Sprinter.

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          Auch drei Tage nach den Exzessen von Chemnitz bleiben viele Fragen: Wie konnte es passieren, dass sich binnen weniger Stunden ein Mob von mehreren hundert Personen bildete, von denen einige ungestört Ausländer durch die Stadt jagen und den Hitlergruß zeigen durften? Wieso hat die Polizei dieses Gewaltpotential eklatant unterschätzt? Und was ist eigentlich mit Sachsen los? „Gehört der Freistaat mental überhaupt noch zur Bundesrepublik?“, fragt Peter Carstens heute im Politik-Leitartikel und erinnert an die bewegte Geschichte der Sachsen, die als erste auf deutschem Boden ein Regime friedlich niederrangen und die allein deshalb schon „nicht aufgegeben werden“ sollten. Welch prominente Rolle die Hooligans aus der der Fanszene des Chemnitzer FC bei dem Aufmarsch spielten, zeichnen meine Kollegen Jan Ehrhardt und Christian Woop nach.

          Unangenehme Fragen muss sich auch Joachim Löw gefallen lassen. Etwa die, ob er – obgleich schon seit zwölf Jahren als Bundestrainer im Amt – der Richtige für einen Neuanfang bei der Fußball-Nationalmannschaft ist. Heute um 12 Uhr wird er sich im Medienraum der Münchner Allianz-Arena nach acht Wochen des Schweigens offenbaren und mitteilen, welche Konsequenzen er aus der desaströsen WM in Russland zieht. Sportredakteur Christian Kamp attestiert schon mal vorab: „Das Scheitern war auch ein Trainerscheitern, und das gleich auf drei Ebenen.“

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          Felix Hooß

          Koordinator für Premium-Inhalte bei FAZ.NET.

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