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FAZ.NET-Sprinter : Fußballfieber gegen die Regierungskrise

Kommen sie noch einmal gemeinsam an den Tisch: Seehofer und Merkel Bild: AP

Die Fußball-WM beginnt ganz nach Putins Geschmack. Söder und Seehofer ergötzen sich am Asylstreit. Gibt es eigentlich keine anderen Themen? Die Antwort gibt es im FAZ.NET-Sprinter.

          Nach der längsten Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik dachten zunächst alle, die Bruchlinie der neuen großen Koalition würde zwischen der Union und der nach Erneuerung suchenden SPD verlaufen. Nun stürzt die CSU aus Angst vor dem Niedergang bei der Landtagswahl im Herbst in Bayern die Union in die Krise. Seehofer und Söder sind die Spalter – nicht Nahles und Kühnert. Überraschend kommt die Krise aber nicht, schreibt F.A.Z.-Politik-Herausgeber Berthold Kohler: Drei Jahre hatte die Kanzlerin Zeit, um sich von ihrer falschen Flüchtlingspolitik im Herbst 2015 zu lösen, jetzt tickt im Uhrwerk der Union eine Bombe. Die heilende Kraft des Fußballfiebers könnte die Schwesterparteien wieder verbrüdern. Noch eine schwere Aufgabe für Jogis Jungs.

          Cai Tore Philippsen

          Leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET

          Und wie geht es an diesem Freitag im Dauerstreit um die Asylpolitik weiter? Frankreich und Spanien wollen über die Flüchtlinge auf der „Aquarius“ reden und der Innenausschuss des Bundestages kommt zu seiner dritten Sondersitzung zusammen, um die Unregelmäßigkeiten im Bamf aufzuklären. Mit jedem Tag schrumpft der einstige Asyl-Skandal von Bremen ein kleines Stück. Vielleicht hat die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig ja recht, wenn sie sagt, „dass es in der Politik nicht allein um das Thema Asyl und Flüchtlinge geht“. Die Bürgerinnen und Bürger würden sie fragen: „Was ist eigentlich mit unseren anderen Themen?“ Wir hätten da ein paar Vorschläge: In Hessen könnten sich die Politiker um einbrechende Schulgebäude, in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern um die eiskalt betrügenden Autokonzerne und von Berlin aus um die fernab der europäischen Befindlichkeiten fortdauernden Kriege kümmern.

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          Einer davon findet in der Ostukraine statt. Das interessiert den Weltfußball-Verband Fifa überhaupt nicht. Seine Fußball-Show im Putin-Reich begann mit einem ausgestreckten Mittelfinger von Robbie Williams und einem russischen 5:0-Sieg gegen Saudi-Arabien. Ein Triumph nach Putins Geschmack. Und warum hat unsere Nationalmannschaft eigentlich nur mit Ach und Krach 2:1 im Testspiel gegen die Saudis gewonnen? Trainingslagermüdigkeit oder Systemfehler? Eine erste Antwort gibt es am Sonntag (17 Uhr gegen Mexiko im ZDF und im FAZ.NET-Liveticker)

          Und sonst?

          Gönnen sich die Parteien im Bundestag mit einer Anhebung der steuerfinanzierten Zuschüsse um 15 Prozent auf 190 Millionen Euro eine Finanzspritze. Gibt es in Berlin einen Festakt „70 Jahre Soziale Markwirtschaft“. Spielt Spanien mit neuem Trainer bei der Fußball-WM gegen Europameister Portugal und seinen polarisierenden Superstar Ronaldo. Der erste Höhepunkt.

          Das Wichtigste aus der Nacht:

          Eine Untersuchung des amerikanischen Justizministeriums findet keine Hinweise für eine Verschwörung im FBI. Trotzdem liefert sie Republikanern wie Demokraten Munition.

          Im Jemen gibt es schwere Kämpfe um einen Hafen, über den Hilfsgüter ins Land gelangen. Der UN-Sicherheitsrat und Russland warnen.

          Noch ein Opfer des Datenskandals: Facebooks Kommunikationschef räumt das Feld.

          Weiter gut angenommen: Die Bahn zählt schon zwei Millionen Fahrgäste auf der neuen Verbindung von Berlin nach München.

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