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FAZ.NET-Sprinter : Fliegende Taxis, digitale Deutsche

Unser Sprinter-Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Deutschland und die Digitalisierung – ein leidiges Thema, wie eine Studie nun bestätigt. Außerdem stellt Airbus sein autonomes Flugtaxi vor. Was sonst noch wichtig wird, verrät der FAZ.NET-Sprinter.

          Wie modern ist unser Land? Ist Deutschland fit für die digitale Gegenwart und die Herausforderungen der Zukunft? Das Fraunhofer Institut beantwortet diese Fragen an diesem Montag mit seinem Digitalisierungs-Index. Mein Kollege Jonas Jansen hat die Studie bereits vorab gelesen. Die Autoren sehen weiter großen Nachholbedarf in Deutschland. Besonders der langsame Netzausbau hemmt den Fortschritt, hier ist der Staat gefordert. Bei der digitalen Kommunikation mit den Behörden sind sogar Rückschritte zu verzeichnen. Grund: miserable Nutzerfreundlichkeit. Außerdem lieben die deutschen Behörden die Unterschrift auf dem Papier. Dass die Digitalisierung in vielen Bereichen stockt, liegt auch am Fachkräftemangel. ITler sind schwer zu bekommen. 137 Tage suchen deutsche Unternehmen durchschnittlich nach einem IT-Mitarbeiter.

          Cai Tore Philippsen

          Leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET

          Vielleicht lesen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Digital-Staatsministerin Dorothee Bär ja heute auf dem Weg nach Ingolstadt die Studie. Das Fraunhofer-Papier sieht aus wie eine To-Do-Liste für die Bundesregierung, inklusive mahnendem Zeigefinger. Auf dem Rathausplatz von Ingolstadt wollen die beiden CSU-Politiker neben dem autonomen Lufttaxi von Airbus posieren – Fortschritt zum Anfassen. Fliegende Robotertaxis – was sich vor kurzem noch wie Science Fiction anhörte, wird schon sehr bald Realität sein. Und Airbus ist spät dran, Rivale Boeing fliegt schon und Volocopter strebt eine kommerzielle Zulassung 2021 an. Dann können wir mit dem Robotertaxi zum Amt fliegen, dort eine Nummer ziehen und im Wartezimmer mit dem Kugelschreiber Papierformulare ausfüllen. Mit etwas Glück gibt es sogar Handyempfang, dann vergeht die Zeit schneller.

          Für die Briten endet in dieser Woche die Zeit des Wartens. Drei Brexit-Abstimmungen hat Theresa May im Unterhaus für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag angesetzt. Über Mays Austrittsvertrag, einen No-Deal-Brexit oder eine Verschiebung der Scheidung von Europa müssen die Abgeordneten (schlimmstenfalls) hintereinander entscheiden. Wir haben uns bei FAZ.NET auf lange Abende eingestellt und werden die Debatten mit Liveblogs begleiten. Wie sich Theresa May im Brexit-Drama schlägt, und warum sie eine Premierministerin auf Abruf ist, beschreibt unser London-Korrespondent Jochen Buchsteiner in einem großen Porträt.

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          Gedenkt Winnenden der Opfer des Amoklaufs vor zehn Jahren. Diskutiert die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer am Abend in Halle über den Strukturwandel in der Region. Beschließen Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt im bei den Fans so unbeliebten Montagsmatch den 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga.

          Die Nacht in Kürze

          Im Oktober in Indonesien, jetzt der Absturz in Äthiopien: Hat die Passagiermaschine Boeing 737 Max 8 Sicherheitsprobleme? China hat Konsequenzen gezogen: Sämtliche Maschinen müssen am Boden bleiben. In Äthiopien beginnt die Identifizierung der Opfer.

          Der weltweite Waffenhandel nimmt weiter zu. An der Spitze rangieren unangefochten die Vereinigten Staaten. Deutschland rutscht in der Liste nach unten.

          Weite Teile Venezuelas liegen noch immer im Dunkeln. Geschäfte sind geschlossen, Flüge fallen aus. Nun bittet der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó Deutschland um Hilfe.

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