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FAZ.NET-SPRINTER : Es geht auch anders, Mr. Trump!

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Xi Jinping in Peking. Bild: dpa

Merkel kehrt aus China zurück und hat mit den Kommunisten die Möglichkeiten des Freihandels ausgelotet – auch um Donald Trump unter Druck zu setzen. Doch der hat gerade anderes im Sinn.

          2 Min.

          China, Iran, Nordkorea, Amerika, Russland – die elfte Reise Angela Merkels nach Peking zeigt, wie verknotet derzeit die internationale Politik ist. Und wie schnell sich die Perspektiven ändern können. Man müsse sich die Augen reiben, schreibt F.A.Z.-Herausgeber Berthold Kohler in seinem Kommentar: In Washington stelle der deutsche Außenminister angesichts der Iran-Politik und drohender Strafzölle fest, dass die Vereinigten Staaten und Deutschland „völlig unterschiedliche Wege“ einschlügen; in China dagegen sprächen sich eine deutsche Kanzlerin und ein kommunistischer Staatspräsident für Freihandel und das Iran-Abkommen aus. 

          Das Reich der Mitte, die neue Welt? China, das neue Amerika? Sicher nicht. Aber wenn von deutscher Seite die „privilegierte Partnerschaft“ mit China gepriesen wird, schwingt darin doch die Provokation mit: Es geht auch anders, Mr. Trump! Ganz konkret: Die möglichen Exporteinbußen der deutschen Autoindustrie durch amerikanischen Protektionismus ließen sich vielleicht durch das China-Geschäft kompensieren. Heute schließt Merkel ihre China-Reise ab. Unser Berliner Korrespondent Eckart Lohse und unsere China-Korrespondentin Friederike Böge haben sie auf ihrer Reise begleitet. Hier ihr Rückblick auf einen kräftezehrenden Besuch.

          Sprinter – der politische Newsletter der F.A.Z.
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          Der amerikanische Präsident wird am Tag nach seiner überraschenden Absage des Gipfeltreffens mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un heute vielleicht nachlegen: Die Regierungen in Pjöngjang, Seoul, Peking und Tokio haben in der Nacht schon reagiert. Trump hält in der Marineakademie in Annapolis eine Rede. Was die Absage bedeutet, analysiert Klaus-Dieter Frankenberger. Die Chancen für das Atomabkommen mit Iran stehen derweil immer schlechter. In Wien trifft sich die gemeinsame Kommission der Vertragsstaaten des Atomabkommens mit Iran auf Antrag Teherans zu einer Sondersitzung.

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          Tagen in Brüssel die EU-Finanzminister bangen Blickes Richtung Rom, wo die Regierungsbildung Giuseppe Contes unaufhaltsam fortschreitet. Ist die Fliegerbombe in Dresden entschärft worden. Tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft (wozu im Sprinter von gestern schon alles gesagt wurde). Findet in Irland das Referendum über die Abschaffung des Abtreibungsverbotes statt. Fiebert die Fußballwelt dem Finale der Champions-League entgegen und trauert Borussia Dortmund Jürgen Klopp nach – in einem großen Watzke-Interview im F.A.Z.-Sportteil.

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          Die Nacht in Kürze

          Samsung und Apple überziehen einander seit Jahren gegenseitig mit Klagen: Nun ist in einem Patentstreit ein Urteil ergangen. Der südkoreanische Smartphone-Hersteller muss eine Millionen-Strafe zahlen.

          Frankreich droht ein großer Spionagefall: Die Justiz hat Ermittlungen gegen zwei ehemalige Agenten eingeleitet. Der Verdacht: Sie sollen für China spioniert haben.

          Deutschland hat ein neues Topmodel: Toni aus Stuttgart. Das Finale in Düsseldorf bietet alles: klasse Show, hübsche Frauen, tolle Musik – und einen Moment zum Nachdenken.

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          Jasper von Altenbockum

          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

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