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FAZ.NET-Sprinter : Es brennt an allen Ecken und Enden

In Haus steht in der Nähe Athens in Flammen. In Griechenland wüten derzeit schwere Waldbrände. Bild: dpa

In Griechenland wüten die schwersten Waldbrände seit langem. Dabei hegen manche Griechen einen schlimmen Verdacht. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Nicht nur Deutschland ächzt und stöhnt unter der Hitzewelle. Nahezu ganz Europa ist auf der Wetterkarte in tiefes Rot getaucht. Sommerzeit bedeutet damit auch akute Waldbrandgefahr. In Griechenland wüten derzeit die schlimmsten Feuer seit vielen Jahren, wie unser Griechenland-Korrespondent Michael Martens aus dem Glutofen Athen berichtet. In dem Flammeninferno fanden schon mehr als 70 Menschen den Tod und ein schnelles Ende der Feuer ist nicht in Sicht. Sind unachtsame weggeworfene Zigarettenkippen als Auslöser solcher Katastrophen schon schlimm genug, nährt sich unter vielen Griechen ein noch viel schlimmerer Verdacht: Sind die Flächenbrände ein Machwerk skrupelloser Geschäftsleute?

          Auch der „Fall Özil“ sorgt weiterhin für erhitzte Gemüter. „In diesem Fall gibt es nur Verlierer“, sagt der für den Sport zuständige Innenminister Horst Seehofer und dürfte dabei insgeheim erleichtert sein, dass diese Integrations-Debatte mal nicht von seiner CSU losgetreten wurde. Ob und wenn ja wie islamistische Gefährder in die Gesellschaft zu integrieren sind, beschäftigt den Minister unterdessen sehr. Denn die Zahl dieser Personen hat ein neues Hoch erreicht, wie aus dem aktuellen Verfassungsschutzbericht hervorgeht. Dass auch das Abschieben keine einfachen Lösungen verspricht, zeigt der Fall des mutmaßlichen Bin-Ladin-Leibwächters Sami A. nach Tunesien. Hans-Christian Rößler ist in Tunis der Frage nachgegangen, was an den in Deutschland unterstellten Folterdrohungen dran ist. Nicht zum ersten Mal stellt sich dabei heraus, dass eine in Deutschland geführte Debatte jenseits der Grenzen mit großem Unverständnis wahrgenommen wird.

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          Kaum zu glauben, aber anscheinend wahr: In diesen heißen Tagen reagiert man ausgerechnet in Wolfsburg mit kühlem Kopf. Der neue Volkswagen-Chef Herbert Diess ist bei seinem Bemühen einen entscheidenden Schritt vorangekommen, Europas größten Autohersteller aus dem Diesel-Sumpf zu ziehen. Mit Markus Duesmann hat Diess einen ehemaligen Weggefährten von BMW zu Volkswagen gelockt. Der Manager scheint prädestiniert dafür zu sein, die Nachfolge des in Untersuchungshaft befindlichen Audi-Chefs Rupert Stadler anzutreten. Ausgerechnet im Reich der Porsches und Piëchs, in dem große Karrieren früher nur durch enge Seilschaften denkbar waren, ist jetzt von einer „dringenden Auffrischung von außen“ im Management die Rede. „Ein sauberer Neuanfang“, kommentiert unser Wirtschaftskorrespondent Henning Peitsmeier.

          Und sonst: In Washington trifft der amerikanische Präsident Donald Trump den EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, um einen Ausweg aus dem transatlantischen Handelsstreit zu suchen. Allerdings ist der amerikanische Präsident sehr pessimistisch. Der Europäische Gerichtshof soll klären, wie Organismen zu bewerten sind, die mit der Organschere Crispr verändert wurden. Außerdem wird die Deutsche Bank in Frankfurt erklären müssen, ob ihre gutes Vorabergebnis im zweiten Quartal mehr war als nur ein kleiner Hoffnungsschimmer.

          Die Nacht in Kürze

          Uber schickt wieder selbstfahrende Autos auf die Straße: Der digitale Fahrdienstleister nimmt nach einem tödlichen Unfall seine Testfahrten mit Roboter-Autos wieder auf. Der Konzern verspricht, die Technologie sei nun sicherer.

          EU-Kommission befürchtet neue Abgasmanipulation: Ein neues Testverfahren soll die Luft in den Städten verbessern. Doch innerhalb der EU-Kommission wächst offenbar die Sorge, dass die Autohersteller abermals tricksen könnten.

          Macron übernimmt Verantwortung für prügelnden Sicherheitsmann: Frankreichs Präsident übernimmt in der Affäre um den prügelnden Sicherheitsmann die Verantwortung. „Ich bin es, der Benalla vertraut hat“, sagte Macron.

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          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

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          Amerikas Präsident zufolge zerstörte die „USS Boxer“ das unbemannte Fluggerät über der Straße von Hormus, weil sie ihr zu nahe gekommen sei. Teheran entgegnet, Iran fehle keine Drohne.

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