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FAZ.NET-Sprinter : Erdogan verliert, Trump bangt

Unser Sprinter-Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Das wird ein gleich doppelt schwieriger Tag für den türkischen Präsidenten. Es braucht die richtigen Worte für eine Niederlage – und Feingefühl gegenüber deutschen Politikern. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im neuen FAZ.NET-Sprinter.

          Für Recep Tayyip Erdoğan wird dieser Donnerstag ein schwerer Tag. Der stolze Staatspräsident wird seinem stolzen türkischen Volk heute eine Niederlage gegen Deutschland erklären müssen. Denn die Europäische Fußball-Union (Uefa) entscheidet in Nyon am Genfer See, wer im Jahr 2024 die Fußball-Europameisterschaft austragen darf. Die Uefa hat der Türkei in ihrem Prüfbericht keine guten Noten gegeben. Wirtschaftskrise, eingesperrte Kritiker, der Kriegseinsatz in Syrien – all das sind keine guten Argumente. Es müsste mit dem Teufel zugehen, fiele der DFB in Nyon durch, schreibt mein Kollege Michael Ashelm. Spannend wird es für die zehn potentiellen Ausrichterstädte und alle deutschen Fußballfans trotzdem. Verfolgen Sie die Entscheidung bei FAZ.NET von 12.00 Uhr an im Liveblog und von 14.00 Uhr an im Livestream.

          Cai Tore Philippsen

          Leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET

          Nicht nur der Fußball bereitet Erdogan Schwierigkeiten. Er sucht im Streit mit dem mächtigen Gegner Amerika wieder die Nähe zu Deutschland. In einem Gastbeitrag in der F.A.Z. kritisiert Erdogan vor seinem Staatsbesuch die Politik des amerikanischen Präsidenten Trump als „einseitig und verantwortungsfern“. Im deutsch-türkischen Verhältnis sei es an der Zeit, „Unstimmigkeiten“ zu überwinden. Die Fälle der weiterhin aus politischen Gründen in der Türkei inhaftierten Staatsbürger erwähnt er nicht. Zumindest diese „Unstimmigkeit“ wäre leicht zu beheben.

          Für verantwortungsfern halten auch viele Amerikaner, dass Donald Trump an seinem Kandidaten für einen Sitz am Obersten Gericht der Vereinigten Staaten, Brett Kavanaugh, festhält. An diesem Donnerstag muss sich der 53 Jahre alte Richter einer weiteren Anhörung vor dem Justizausschuss des amerikanischen Senates stellen. Dabei wird er auf die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford treffen. Sie wirft Kavanaugh vor, dass er 1982 bei einer Schülerparty versucht habe, sie zu vergewaltigen. Blasey Ford gilt als glaubwürdig – und sie ist nicht die einzige Frau, die Kavanaugh belastet.

          Und sonst? Hat Borussia Dortmund das Offensivspiel offenbar doch nicht verlernt. Gleich sieben Treffer gelangen dem BVB gegen den torlosen Aufsteiger aus Nürnberg. Damit rücken die Dortmunder in der Tabelle bis auf zwei Punkte an den FC Bayern heran – und haben sogar das bessere Torverhältnis. Für die Bundesliga heißt das: Die Fans können ein klein bisschen auf Spannung im Titelkampf hoffen. Für die Eintracht lief es dagegen nicht so gut, sie musste sich der anderen Borussia aus Mönchengladbach geschlagen geben.

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          An dem für Freitag geplanten Streik bei Ryanair sollen sich nun auch die deutschen Piloten beteiligen. Alle Flüge mit geplantem Start in Deutschland seien betroffen.

          Fed strafft weiter Geldpolitik: Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr hat die amerikanische Notenbank ihren Leitzins erhöht. Er steht nun bei bis zu 2,25 Prozent – zum Leidwesen von Präsident Donald Trump.

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