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FAZ.NET-Sprinter : Eine seltene Spezies

Unser Sprinter-Autor: Johannes Pennekamp Bild: Robert Wenkemann

Die Teilzeitfalle entpuppt sich als Mythos, trotzdem bringt Arbeitsminister Heil ein Gesetz in den Bundestag ein. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

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          gehören Sie auch zu den vielen Menschen, die in der „Teilzeitfalle“ stecken? Oder kennen zumindest jemanden, der nur mit halber Stundenzahl arbeitet und vergeblich versucht, wieder voll einzusteigen? Falls nicht, könnte das daran liegen, dass es sich bei den Opfern der Teilzeitfalle um eine höchst seltene Spezies handelt. „Weniger als 1 Prozent aller Beschäftigten und weniger als 3,5 Prozent der Teilzeitbeschäftigten haben das Problem, einen Vollzeitwunsch auch nach drei Jahren nicht realisieren zu können“, fasst unser Berliner Wirtschaftskorrespondent Dietrich Creutzburg heute in der F.A.Z. zusammen. Die Langzeitstudie des arbeitgebernahen IW-Instituts, aus der diese Zahlen stammen, erklärt die Teilzeitfalle zum Mythos. Das ist ein gute Nachricht – nur Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) wird sie ungern lesen. Wozu braucht es da noch das Gesetz zur „Brückenteilzeit“, das die Rückkehr in Vollzeit garantiert und das er gerade in den Bundestag eingebracht hat?

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          In den Vereinigten Staaten steht heute mit großer Wahrscheinlichkeit eine Entscheidung an, die das Land für lange Zeit prägen wird. Geht es nach den Republikanern, stimmt der Senat über den Kandidaten für den Obersten Gerichtshof, Brett Kavanaugh, ab. Eine Ermittlung des FBI habe den Vorwurf, der Trump-Kandidat habe sich an Frauen vergriffen, nicht erhärtet, sagte der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell. Die Demokraten halten die Untersuchung, für die weder der Beschuldigte noch das mögliche Opfer befragt wurde, für einen schlechten Witz. Trotzdem könnte Kavanaugh schon am Wochenende dafür sorgen, dass sich die Mehrheit im Obersten Gericht zugunsten der Republikaner Konservativen verschiebt. In der Nacht zu Freitag wurden in Washington jedenfalls bei Protesten gegen Kavanaugh mehr als 300 Menschen festgenommen – darunter auch zwei Hollywood-Schauspielerinnen.

          Vielleicht gibt es ja am Wochenende auch etwas Wichtigeres als die Weltpolitik. Sie könnten sich zum Beispiel auf die Frankfurter Buchmesse vorbereiten, die vom 10. Oktober an ihre Pforten öffnet. Unsere Literaturbeilage, die Sie heute in der F.A.Z. finden, ist die perfekte Grundlage. Darin finden Sie unter anderem einen Essay der Schriftstellerin Nino Haratischwili über ihre georgische Herkunft. Es folgt ein Schwerpunkt zu Georgien, dem Gastland der diesjährigen Buchmesse.

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