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FAZ.NET-Sprinter : China unter Druck, Autos unter Strom

Unser Sprinter-Autor: Cai Tore Philippsen Bild: Robert Wenkemann

Zum Genfer Automobilsalon kündigt Volvo an, ab 2020 die Höchstgeschwindigkeit seiner Autos zu begrenzen. Wohin zu schnelles Fahren führen kann und was heute sonst noch wichtig wird, das steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Während Deutschland noch schläft, sind in China fast 3000 Delegierte in der Großen Halle des Volkes zusammengekommen, um zwei Wochen lang über die Zukunft des Landes zu beraten. Mit Demokratie hat das nichts zu tun, aber in diesem Jahr lohnt sich der genaue Blick auf den Volkskongress besonders, denn die Stimmung in Peking ist gedämpft, wie die China-Korrespondentin der F.A.Z. Friederike Böge berichtet. Der Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten und die riesige Staatsverschuldung belasten die schwächelnde Wirtschaft, die kommendes Jahr wohl um maximal 6,5 Prozent wachsen wird, schreibt Hendrik Ankenbrand. So könnten beim Schaulaufen der Mächtigen Gesetze verabschiedet werden, die erzwungenen Technologietransfer stoppen und geistiges Eigentum besser schützen. Präsident Xi Jinping will so eine Einigung im Handelsstreit mit Donald Trump vorbereiten.

          Cai Tore Philippsen

          Leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET

          In Berlin geht es am Vormittag wieder einmal um die schwierige juristische Frage, ob illegale Raser als Mörder verurteilt werden dürfen. Vor drei Jahren war ein Unbeteiligter bei einem illegalen Autorennen auf dem Ku'damm gestorben. Zwei Teilnehmer wurden wegen Mordes verurteilt, doch der Bundesgerichtshof hob das Urteil wieder auf. Der BGH sah den bedingten Tötungsvorsatz nicht ausreichend belegt. Heute will einer der beiden Fahrer sein Schweigen brechen. Lesen Sie seine Aussagen später auf FAZ.NET.

          Um die nicht weniger spannende Zukunft des ganz legalen Autoverkehrs geht es in Genf. Der Automobilsalon steht in diesem Jahr unter Strom. Wurden in den vergangenen Jahren noch Studien und Ideen präsentiert, sind nun fahrbereite Autos zu besichtigen. Holger Appel und Boris Schmidt stellen die wichtigsten Neuerscheinungen in Text und Bild vor. Audi und Volvo kommen übrigens ohne reine Benziner oder Dieselautos in die Schweiz, sie stellen nur noch Hybrid- und Elektroautos vor. Der schwedische Autobauer überraschte auch mit einer anderen Ankündigung: Von 2020 an werden alle neuen Volvos mit einer begrenzten Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h ausgeliefert. Es gebe keinen Grund, schneller zu fahren, sagt Volvo-Chef Hakan Samuelsson: „Wir sollten alles in unserer Macht stehende tun, selbst wenn wir dadurch nur ein einziges Menschenleben retten.“

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          Und sonst?

          Glaubt Borussia Dortmund an ein Fußball-Wunder. „Wir sind in der Lage, das Unmögliche zu schaffen“, sagt BVB-Kapitän Marco Reus vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Tottenham Hotspur am Dienstag (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker und bei Sky). Das Hinspiel hatten die Dortmunder 0:3 verloren. Beginnt Herbert Grönemeyer in Kiel seine ausverkaufte Deutschland-Tour. Dürfen die Narren noch einen Tag feiern, bevor am Aschermittwoch dann alles vorbei ist.

          Die Nacht in Kürze

          Die SPD fordert, dass Vermieter die Grundsteuer künftig nicht mehr auf Mieter umlegen können. Das dürfte im Gegenzug die Kaltmieten nach oben treiben.

          Automanager Carlos Ghosn kommt auf Kaution aus japanischer U-Haft frei. Vor seiner Festnahme hatte er u.a. Nissan und Renault geleitet.

          Donald Trump droht Indien und der Türkei, ihren Status als Entwicklungsländer abzuerkennen. Damit würden sie Handelsvorteile beim Export in die Vereinigten Staaten verlieren.

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