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FAZ.NET-Sprinter : Bloß keine grellen Zwischentöne

Unser Sprinter-Autor: Felix Hooß Bild: Robert Wenkemann

Nach dem Debakel in Bayern zeigen sich Union und SPD merkwürdig still – zu groß ist die Angst, die Gunst der hessischen Wähler zu verspielen. Welcher Konzern dagegen Bahnbrechendes plant, steht im FAZ.NET-Sprinter.

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          Wann gibt’s mal wieder etwas Neues von der Berliner Groko? Für gewöhnlich vergeht kaum ein Tag, an dem keiner der Koalitionspartner die Strapazierfähigkeit des Zweckbündnisses durch kleine Gemeinheiten weiter austestet. Seit vergangenem Sonntag hingegen: merkwürdige Stille. Abgesehen von einzelnen Störern (Daniel Günther aus dem hohen Norden), herrscht bei Unionsparteien und SPD nach der Bayernwahl allerhöchste Zurückhaltung, um nicht auch noch den Urnengang in Hessen durch allzu grelle Zwischentöne zu vergeigen. Heute Abend um 20:15 Uhr treffen Ministerpräsident Volker Bouffier und sein Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel im TV-Duell aufeinander. Spannend wird die Hessenwahl schon allein deshalb, weil in dem experimentierfreudigen Bundesland derzeit rechnerisch nur zwei Konstellationen möglich erscheinen: Wiesbaden-Groko und Jamaika. Warum die hessische FDP einem Bündnis mit CDU und Grünen gar nicht so zugeneigt wäre und viel eher Gemeinsamkeiten mit der SPD sucht, hat mein Kollege Julian Staib unterhaltsam aufgeschrieben

          Felix Hooß

          Koordinator für Premium-Inhalte bei FAZ.NET.

          Mehrmals am Tag Tabletten nehmen, ohne dass große Hoffnung auf Heilung besteht – das könnte bald der Vergangenheit angehören, geht es nach dem Willen großer Pharmakonzerne. Novartis will im Kampf gegen Krebs künftig Kranken aufwendig Zellen entnehmen, Gene manipulieren und sie dann wieder in den Körper zurückgegeben. „Wir halten es für möglich, zwei bahnbrechende neue Gentherapien innerhalb von 12 Monaten an den Markt zu bringen“, sagt Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt im Gespräch mit der Wirtschaftsredaktion der F.A.Z. Dort ist auch der geplante Stellenabbau im Schweizer Heimatmarkt Thema und wie dieser sich auf die 9300 Beschäftigten an den 14 deutschen Novartis-Standorten auswirken wird.

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          Wie ein Agententhriller liest sich, was sich im saudischen Konsulat in Istanbul abgespielt haben soll: Der Journalist Jamal Khashoggi hatte hier am 2. Oktober seine Scheidungsunterlagen abholen wollen, um seine türkische Verlobte heiraten zu können. Nun ist der Kritiker der Politik des Kronprinzen Muhammad bin Salman vermutlich tot – nachdem er zuvor von einem saudischen Spezialkommando verhört und gefoltert wurde. Doch wer war der Mann, der in der Türkei einflussreiche Freunde hatte und in den Vereinigten Staaten für die „Washington Post“ schrieb? Joseph Croitoru beschreibt im F.A.Z.-Feuilleton, wie Khashoggi zu einem Erdogan-Sympathisanten wurde und wie der Ort Istanbul ihm zum Verhängnis wurde.

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