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FAZ.NET-Sprinter : Aufatmen oder Aufsehen?

Unsere Sprinter-Autorin: Ilka Kopplin Bild: Robert Wenkemann

Ein Warnsignal von Donald Trump lässt deutsche Autobauer bangen. An der Börse sorgt derweil ein Zahlungsabwickler für Aufsehen. Wenigstens können die Schulen aufatmen – zumindest vorerst. Das Wichtigste im FAZ.NET-Sprinter.

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          Amerikanische Strafzölle auf europäische Autos oder nicht? In Bukarest treffen sich heute erst einmal die EU-Handelsminister, um über die Frage zu beraten, ob sie der EU-Kommission überhaupt ein Mandat für Verhandlungen über ein Handelsabkommen erteilen sollen. Deutschland ist dafür, andere Länder haben ihre Vorbehalte. Und während in Europa debattiert wird, hat der amerikanische Präsident im Gespräch mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz am Donnerstag in Washington schon einmal eine klare Botschaft vorausgeschickt. „Wenn wir nicht zu einer Einigung kommen, werden wir Zölle einführen“, drohte er. Kurz sagte im Anschluss an das Gespräch: „Auf Deutschland hat er es anscheinend besonders abgesehen“. Deutsche Hersteller wären von Zöllen von bis zu 25 Prozent denn auch besonders betroffen. Schätzungen von Analysten zufolge wäre allein Volkswagen mit bis zu 2,5 Milliarden Euro im Jahr belastet. In Berlin stellen Daimler-Chef Zetsche und BMW-Vorstandsvorsitzender Krüger heute ihre Pläne für ihr gemeinsames Carsharing-Unternehmen vor.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          An der Börse hatte hierzulande zuletzt ein anderer Dax-Konzern für Aufsehen gesorgt, von dem viele bis dahin wohl allenfalls den Namen gehört hatten. Der Zahlungsabwickler Wirecard steht seit Wochen im Fokus, mehrere Berichte der „Financial Times“ über angeblichen Betrug und Geldwäsche in einer Wirecard-Niederlassung in Singapur hatten den Börsenwert des Unternehmens nahe München schließlich um mehr als 8 Milliarden Euro schrumpfen lassen. Anfang der Woche war die deutsche Finanzaufsicht Bafin eingeschritten und hatte ein Leerverkaufsverbot verhängt, sodass Anlegern Kurswetten gegen die Wirecard-Aktie verboten worden waren. Zudem bestätigte die Münchner Staatsanwaltschaft, dass gegen einen Journalisten der „FT“ wegen Marktmanipulation ermittelt wird. Zu diesen und anderen Aspekten äußert sich nun Wirecard-Vorstandschef Markus Braun im Gespräch mit FAZ-Finanzredakteur Markus Frühauf

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          Und an anderer Stelle? Aufatmen in deutschen Schulen? Ein Schritt ist jedenfalls getan, Bund und Länder haben sich auf die Grundgesetzänderung für den Digitalpakt geeinigt. Fünf Milliarden Euro sollen in den nächsten fünf Jahren für Schulen bereitstehen, damit künftige Generationen die Digitalisierung nicht verschlafen. Bald schon sollen erste Bundesmittel fließen. Soweit, so gut. Doch nun stellen sich erst einmal die wesentlichen Fragen, meint Wirtschaftsredakteurin Lisa Becker. Was lässt sich fördern und was nicht? Welche Kriterien gelten? Gießkanne oder pädagogisches Konzept? Jetzt seien die Länder gefragt, schreibt sie. Und zwar schnell.

          Und sonst? Startet Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihre Kampagne „Riechen. Probieren. Genießen. Kostbares retten“ gegen die Lebensmittelverschwendung in einem Supermarkt in Berlin; findet im Berliner Dom der Trauergottesdienst für den verstorbenen ehemaligen Berliner und Brandenburger Innenminister Jörg Schönbohm statt; empfängt  Bundeskanzlerin Angela Merkel den lettischen Präsidenten Raimonds Vējonis zu einem Gespräch.

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          Donald Trump wollte die amerikanischen Soldaten aus Syrien abziehen. Wem nutzt das Vakuum? Droht eine Eskalation? Nun sollen doch rund 200 Soldaten in Syrien bleiben.

          Venezuelas Präsident Maduro schließt die Grenze zu Brasilien. Die Opposition will dennoch Hilfsgüter ins Land schaffen. Es wäre ein wichtiger Erfolg. Entscheiden Tabletten den Machtkampf in Venezuela?

          Israel will zum Mond. Der Start der Raumsonde „Beresheet“ verläuft erfolgreich. Gelingt das Unternehmen, würde davon auf Tesla-Chef Elon Musk profitieren.

          Nach dem spannungsvollen und erfolgreichen Europa-League-Spiel der Frankfurter Eintracht kommt es zu Ärger zwischen Fans und Polizei. Ein Sprecher erklärt die Hintergründe. Auch der Verein hat eine klare Meinung.

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