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FAZ.NET Sprinter : Andrang auf dem Markusplatz

Unser Autor: Martin Benninghoff Bild: Robert Wenkemann

Der Wahlkampf in Bayern geht ins Finale, und der bayerische Ministerpräsident holt sich lieber Unterstützung aus Österreich als aus Berlin. Was sonst noch wichtig ist, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          2 Min.

          Bereits vor Monaten hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder trotzig angekündigt, bei seiner Wahlkampfabschlussveranstaltung werde keine Bundeskanzlerin auf der Bühne stehen, sondern ein Bundeskanzler. Er hält Wort: Österreichs Regierungschef Sebastian Kurz kommt heute nach München. Allerdings: Was hat Söder die Distanz zur Merkel-CDU gebracht, außer dass er konservative Wähler, die mit der Politik der Kanzlerin sehr gut leben können, in die Arme der Grünen treibt? Schöpfung bewahren, das geht eben auch ohne „C“ im Parteinamen. Apropos Gegenwind aus der Bundespolitik: CSU-Chef Horst Seehofer kommt auch vorbei, für innen- und außerparteiliche Würze ist in diesem Wahlkampffinale zwei Tage vor der bayerischen Landtagswahl am Sonntag also gesorgt.

          Martin Benninghoff

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die SPD ist längst aus dem Spottstadium raus, seit selbst mancher politische Gegner ein Comeback der altehrwürdigen Volkspartei a.D. herbeisehnt. Doch die Bayernwahl könnte zum weiteren Tiefpunkt gereichen, und die Umfragewerte im Bund sind auch niederschmetternd. Nun ist die Erneuerung der Partei nicht unbedingt aus Bayern zu erwarten, aber auch sonst sieht es eher mau aus. Wie auch immer: Die Parteivorsitzende Andrea Nahles steht Spitzenkandidatin Natascha Kohnen heute in Schweinfurt bei. Leichter haben es die Grünen, deren Spitzenpersonal offenbar mit großer Freude und bester Laune zu den Abschlussveranstaltungen anreist: Robert Habeck, Winfried Kretschmann, Cem Özdemir. Am Sonntag lohnt es sich jedenfalls einmal mehr, den politischen Großkampftag bei FAZ.NET zu verfolgen. Die Redaktion hält Sie mit Vor-Ort-Berichterstattung aus München und einem Liveblog auf der Höhe des Geschehens.

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          Der Blick lohnt sich selbstredend auch für diejenigen, die sich eher für die Talfahrt an den Börsen interessieren. Der amerikanische Leitindex Dow Jones schloss gestern mit Einbußen um über 500 Punkte. Und wenn auch manche Profis vor Schwarzmalerei warnen, ist die rückläufige Entwicklung an den Aktienmärkten für die Anleger doppelt unerfreulich, weil die Alternativen mangels guter Zinsaussichten bei anderen Produkten fehlen. Genügend Gesprächsstoff für die Notenbankchefs und Finanzminister, die sich weiter auf Bali bei der IWF-Jahrestagung um die großen Krisen kümmern, Trumps Handelsstreit mit China lässt grüßen. Nimmt man noch die Sorgen um Italiens Finanzen oder die der Türkei hinzu, wünscht man sich die Probleme, die die CSU derzeit hat.

          Und sonst? Bundeskanzlerin Merkel empfängt den slowenischen Ministerpräsidenten Marjan Sarec. Der Besuch von Bundespräsident Steinmeier in Griechenland endet am Nachmittag. Erste Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL und der Deutschen Bahn. Vor neun Jahren stürzte in Köln das Stadtarchiv ein: Heute Urteil im Prozess gegen Mitarbeiter von Baufirmen und Verkehrsbetrieben. Die Frankfurter Buchmesse geht weiter: Hier kommen Sie zu unseren aktuellen Berichten, Interviews und Rezensionen.

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          Die Türkei hat die mutmaßliche Tötung von Jamal Khashoggi im saudi-arabischen Konsulat angeblich gefilmt. Laut einem Zeitungsbericht sollen auch Tonmitschnitte des Vorfalls vorliegen.

          Wirtschaftsminister Peter Altmaier will, dass Unternehmen pro Jahr 20 Milliarden Euro weniger an Steuern zahlen. Finanzminister Olaf Scholz ist nicht begeistert. Er kündigt eine Blockade des Vorhabens an.

          In den Vereinigten Staaten verabschiedet sich mit Washington ein weiterer Bundesstaat von der Todesstrafe. Die Strafe werde aufgrund rassistischer Vorturteile verhängt und sei verfassungswidrig, urteilt das Oberste Gericht.

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