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FAZ.NET-Sprinter : AKK und ihre Männer

Unser Sprinter-Autor: Carsten Knop Bild: Robert Wenkemann

Annegret Kramp-Karrenbauer geht souverän mit ihren Herausforderern um, und Dieselfahrer in Köln und Bonn dürfen gespannt sein. Was sonst wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.

          Wer schon alle seine Karten auf Friedrich Merz gesetzt hat, sollte vielleicht doch noch einmal innehalten. Denn Annegret Kramp-Karrenbauer weiß, wie man Wahlkämpfe gewinnt. Und dieser ist mit der öffentlichen Begründung ihrer Kandidatur um den CDU-Vorsitz gerade erst losgegangen. Mit den beiden prominenten Männern im Kandidatenkreis, auf der einen Seite Merz, auf der anderen Jens Spahn, weiß sie geschickt umzugehen: Merz soll den Bierdeckel beiseitelegen und eine Steuer-App der Zukunft entwickeln. Gesundheitsminister Spahn wurde an der entsprechenden Stelle zwar nicht beim Namen genannt, aber der Spruch, Vertrauen in innere Sicherheit gewinne man „nicht durch schrille Töne“, dürfte auf ihn bezogen gewesen sein. Herausgeber Berthold Kohler ordnet für uns ein, warum Kramp-Karrenbauer etwas von Frust und bleierner Zeit gesagt hat, die überwunden werden müsse. Gerne hören wir von ihr wieder, gewiss schon ganz bald auf FAZ.NET.

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          Hören werden wir heute auch von zahlreichen deutschen Unternehmen – und zwar zu ihrem Geschäftsverlauf im dritten Quartal. Commerzbank-Kunden und -Aktionäre können sich dann überlegen, ob ihr Bankhaus vielleicht doch näher an die Deutsche Bank heranrücken sollte. Die Deutsche Telekom darf zeigen, wie viel Amerika in ihr steckt – und Siemens Aufschluss darüber geben, ob der Kursabschlag von rund einem Fünftel, den man in diesem Jahr registrieren musste, eine Einstiegschance sein könnte: Sind wieder mehr Aufträge hereingekommen? Wie läuft das Cloud-Betriebssystem Mindsphere? Unsere Finanzredaktion in Frankfurt und die Kollegen Rüdiger Köhn (Siemens) sowie Helmut Bünder (Deutsche Telekom) werden Sie in bewährter Form durch die Zahlenflut navigieren.

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          Navigieren müssen deutsche Autobesitzer auch durch das Dickicht der Dieselurteile und der zugehörigen politischen Debatte. Heute hat wieder mal ein Gericht das Wort, verhandelt wird eine Klage der Deutschen Umwelthilfe auf Diesel-Fahrverbote in Köln und Bonn. Es sollen im Luftreinhalteplan „erforderliche Maßnahmen“ ergriffen werden, um den Schadstoffgehalt in der Luft  unter vorgegebene Grenzwerte zu senken. Nach Auffassung der Deutschen Umwelthilfe kann dies nur mit Diesel-Fahrverboten geschehen. Ein Urteil gilt als wahrscheinlich. Die Verbraucher haben ihr Urteil über das Desaster sowieso längst gesprochen. Das vollständige Versagen von Autoherstellern und Politik wird durch die Erkenntnis nicht erträglicher, dass Nachrüstungen nicht wirklich funktionieren, wie der Kollege Holger Appel nicht müde wird zu betonen.

          Und sonst?

          Haben die Kolleginnen und Kollegen, die sich in den vergangenen Tagen und besonders in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um die Berichterstattung von den amerikanischen Kongresswahlen gekümmert haben, großartige Arbeit geleistet. Unser Außenpolitik-Chef Klaus-Dieter Frankenberger ist sich nach den Wahlen sicher: Trump hat große Chancen auf eine Wiederwahl im Jahr 2020. Zudem gibt die Europäische Volkspartei (EVP) heute ihren Spitzenkandidaten für die  Europawahl 2019 bekannt. Und das Landgericht München verhandelt abermals über eine Patentklage des Chip-Herstellers Qualcomm gegen iPhone-Hersteller Apple.

          Die Nacht in Kürze

          Nach der Entlassung von Justizminister Sessions legt Donald Trump sich mit unliebsamen Medien an. Als Folge eines Streits mit CNN-Reporter Jim Acosta verliert dieser seine Akkreditierung fürs Weiße Haus.

          Die Schweizer Großbank UBS rüstet sich für eine Klage aus Washington. Es geht um Altlasten aus der Zeit vor der Finanzkrise.

          Die Erfolgsserie „Breaking Bad“ soll einen Spielfilmableger bekommen. Hauptdarsteller Bryan Cranston wäre gern noch einmal Walter White.

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