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FAZ.NET-Sprinter : Achtung, die Zocker kommen!

Besucher der Computerspiel-Messe Gamescom 2017 in Köln Bild: dpa

In Köln glühen ab heute die Konsolen. Hitzig ist die Stimmung auch in Sachsen. Und über wen Trump jetzt schon wieder meckert, steht im FAZ.NET-Sprinter.

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          Achtung, die Zocker kommen! In Köln wird heute zum zehnten Mal mit der Gamescom die Videospielmesse der Welt eröffnet. Mehr als 350.000 Besucher werden sich dann bis zum Wochenende wieder über das Messegelände schieben, um eines der begehrten neuen Computer- oder Konsolenspiele zu testen – oder einfach nur einen Blick auf einen prominenten Youtuber zu erhaschen. Studien zufolge machte die Branche im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Rekord! Warum die deutsche Spieleindustrie davon jedoch so gar nicht profitiert, hat mein Kollege Bastian Benrath aufgeschrieben. Und hier können Sie nachlesen, welches der unzähligen Games schon seit Jahren eine wahre Gelddruckmaschine ist.

          Für Aufregung sorgt seit dem vergangenen Wochenende auch das möglicherweise fragwürdige Verhalten einiger Polizisten aus Sachsen. Ihr Auftreten hielt ein freier Fernsehjournalist, der für das ZDF-Magazin „Frontal 21“ in Dresden einige Pegida-AfD-Anhänger filmte, auf Video fest, welches er später auf Facebook und Twitter veröffentlichte. Darauf zu sehen: Pegida-Anhänger, welche die Journalisten beschimpfen – und Polizisten, die gegen das Fernsehteam eine „polizeiliche Maßnahme“ durchführen, anstatt sie ihre Arbeit machen zu lassen. Nachdem der Clip schon in den sozialen Netzwerken heftige Reaktionen hervorrief, hat der Vorfall nach einem Tweet des sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer nun auch politische Dimensionen erreicht. Kretschmer ließ nämlich mitteilen, dass seiner Auffassung nach lediglich die Polizisten seriös gehandelt hatten. Den ganzen Fall – und was er noch für Folgen haben könnte – fasst mein Kollege Axel Weidemann zusammen.

          Wieder einmal durch heftige Kritik aufgefallen – und diesmal ausnahmsweise nicht über sein Twitter-Profil verbreitet – ist Amerikas Präsident Donald Trump. Auf einer Spendengala am vergangenen Freitag meckerte Trump, wie jetzt bekannt wurde, offenbar lauthals über den Chef der amerikanischen Notenbank Fed, Jerome Powell, wegen eines angeblich zu hohen Leitzinses. Das ist gleich in zweierlei Hinsicht bemerkenswert: Zum einen hat der Präsident Powell erst im vergangenen November selbst als Notenbankchef nominiert. Und zum zweiten hat sich Trump in letzter Zeit häufiger negativ über die Zinspolitik der Fed beschwert – und damit das Neutralitätsgebot des Präsidenten gegenüber der Notenbank missachtet. Er habe erwartet, dass Powell „ein Mann des billigen Geldes“ sei, sagte Trump der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge. Es wäre nicht das erste Mal, dass Amerikas Präsident eine Sache grundlegend falsch einschätzt.

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