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Familienunternehmen : Kein Fall fürs Museum

  • -Aktualisiert am

Familienunternehmen sind längst noch kein Auslaufmodell. Das zeigt eine neue Studie. Und obgleich einige von ihnen ein paar Leichen im Keller haben, sind sie doch häufig besonders innovationsfreudig.

          Sie sind also kein Auslaufmodell, die deutschen Familienunternehmen, kein Fall fürs Museumsdorf, um als eichenholzvertäfeltes Relikt aus längst vergangenen Zeiten bestaunt zu werden.

          Glaubt man der neuesten Studie von Pricewaterhouse Coopers, dann sind die deutschen Familienbetriebe vielmehr ein Fall für den Weltmarkt. Selbstbewusst stellen sie sich dem internationalen Wettbewerb und vertrauen auf die technische Überlegenheit ihrer Produkte.

          Viele sind besonders innovationsfreudig

          Sicher, in einigen Familienbetrieben liegt so manche Leiche im Keller: die Nachfolge nicht geregelt, das Unternehmen unterkapitalisiert, die Methoden des Patriarchen von gestern, sein Machthunger nicht. Trotzdem sind viele familiengeführte Unternehmen besonders innovationsfreudig, zahlreiche verborgene Weltmarktführer tummeln sich im deutschen Mittelstand.

          Weil keine renditehungrigen Aktionäre sie von Quartal zu Quartal hetzen, können sie sich einen längeren Atem leisten. Es ist ihr persönliches Vermögen, mit dem Familienunternehmer wirtschaften. Diese Tatsache lässt sie anders entscheiden, Risiken anders wahrnehmen, als angestellte Manager es tun. Aber dieses „Anders-Ticken“ bedeutet nicht, dass die Uhren im Mittelstand hoffnungslos nachgehen.

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