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FAZ.NET-Sprinter : Was der Mord an Khashoggi lehrt

Unser Sprinter-Autor: Patrick Bernau Bild: Robert Wenkemann

Der Mord an Khashoggi zwingt Unternehmen, sich politisch zu positionieren. Das geht manchmal sehr schief. Was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          2 Min.

          Wie ist der saudische Journalist Jamal Khashoggi wirklich zu Tode gekommen? Heute präsentiert der türkische Präsident Erdoğan seine Version der Dinge. Sie wird wahrscheinlich glaubwürdiger sein als die saudische These vom Faustkampf. Trotzdem ist bemerkenswert, in welchem Maß der Westen sich hier auf Erdoğan verlassen muss – der ja durchaus seine eigenen Meinungsverschiedenheiten mit Saudi-Arabien hat.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          So viel steht fest: Morgen beginnt die Investorenkonferenz in Riad, über die in den vergangenen Tagen so viel diskutiert wurde, und die prominenten Manager aus Deutschland haben abgesagt – zuletzt Roland-Berger-Chef Charles-Edouard Bouée und Siemens-Chef Joe Kaeser. Nun täten Manager gut daran, politisches Gespür zu entwickeln: In politisch polarisierten Zeiten verlangen Kunden und die Öffentlichkeit immer häufiger, dass Politik den Unternehmen nicht egal ist. Kaeser macht da nicht die beste Figur. Sein Verhalten in der Kashoggi-Affäre bezeichnet F.A.Z.-Mitherausgeber Holger Steltzner als „Ausfall“. Und er zeichnet nach: Kaesers politische Aussagen waren in den vergangenen Jahren schon häufiger fragwürdig.

          Zurück nach Deutschland: Schade ist, wie viele Jugendliche in ihrer Schullaufbahn auf der Strecke bleiben – vor allem aus sozial schwachen Elternhäusern. Das ist nicht nur schlimm für die betroffenen Schüler, sondern macht das ganze Land ärmer. Ob es in dieser Frage einen Fortschritt gegeben hat, dazu stellt die Industrieländer-Organisation OECD am Vormittag neue Zahlen vor. Wer die Lage der Schüler verbessern will, sollte daran denken: Fehlendes Geld ist oft das kleinste Problem. Wichtiger ist, wie viel Bildung die Eltern haben, wie sie ihre Kinder erziehen und wie gut die Schüler selbst Deutsch sprechen.

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          Und sonst: Ziehen die mutmaßlichen Koalitionäre in Bayern ein Zwischenfazit ihrer Verhandlungen. Stellt das Humboldt-Forum im wieder aufgebauten Berliner Schloss seine ersten Programm-Schwerpunkte vor. Und kann Bayern München die Führung in seiner Champions-League-Gruppe übernehmen – falls der Verein gut spielt.

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          Wende im Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken von glyphosathaltigen Unkrautvernichtern: Das Bayer-Tochterunternehmen Monsanto kann plötzlich mit einer deutlich geringeren Strafe rechnen, der Schadenersatz soll von 289 Millionen Dollar auf 78 Millionen Dollar verringert werden.

          Der Erfolg bei der Wahl in Bayern scheint die Freien Wähler zu beflügeln. Parteichef Aiwanger will seine Kollegen gar in den Bundestag führen. Das hat auch mit der AfD zu tun.

          Die soziale Herkunft bestimmt in Deutschland über den Schulerfolg. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der OECD. In Ländern wie Finnland, Norwegen oder Polen existiert ein solche Ungerechtigkeit nicht.

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